Band 
Zweyter Theil [1].
Seite
252
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2zr Daelmans.

kennt man, neben andern,, die Bildnisse des be-rühmten Naturforschers Johann Geßners, von I.

I. Haid in Schwarzkunst geschabt, des Züricher-Bürgermeisters I. C- Landolts, u. a. //.

Daelmans, (Johann), von Antwerpen ;lernte die Malerey bey Franz Floris .

* Daenelsen, auch Danelsen, (Hein-rich). Unter diesem letztem Namen führt //. dieschon im Lexikon bemerkten, von I. von Londerselnach ihm gestochenen historischen Landschaften, wiez. B. den Thurn zu Babel, Jakob welcher derRache! ihre Schaafe hütet, und die Bundeslabenach Samuel I. 4. an.

— — ( ). Ob ein andrer Künstler dieses

Namens, oder obgenannter es sey, welcher //.zufolge eine Geburt Christi (wo man auf dem Vor-gründ ein gebundenes Lamm auf dem Boden lie-gend sieht) nach Rubens gestochen hat, ist unsunbekannt.

Daeniker, (Conrad), der ältere, Steinmetzzu Zürich , um 1754. Von seiner Hand sind dieKaryatiden und übrige Verzierungen an dem dor-tigen Zunfthause zur Meisen, /l/rc.

— — — — der jüngere, geb. zu ZürichI?5S. arbeitete in gleicher Kunst, und machte da-neben einen architektonischen Riß, so gut als einBaumeister. Derselbe starb 1805.

— — (Martin), Glasermeister, und Inge-nieur-Lieutenant, geb. zu Zürich 1766 ein vorzüg-licher Plane-Zeichner, lebte noch 1306.

Daenrler odee Daendler, (Joseph),Kupferstecher; arbeitete um 1770- an dem VitruvsLsvsrois.

Daenzel, (Johann), ein Geschichtemaler inFresko und Oel; arbeitete um 1735. zu Augsburg .Von Srercen.

— — (Michel), geb zu Dietenheimin Schwa-ben 1743. besuchte die Kunstakademien zu Augs-burg und Wien. Er malte zu Augsburg verschie-dene Szenen aus deutschen Schauspielen, Conver-sationsstücke u. s. f. wovon, neben anderm, dieSeizze einer Vorstellung von der ZusammenkunftJoseph II. und Katharina II zu Cherson sehr ge-rühmt wurde. Meufel H. und Mus. III.70—72. Seit 1788. ist uns nichts mehr von ihmbekannt.

Daeringer, ( )ein junger akademischerEeschichtsmaler zu Wien , der sich um 1802. durchein Altarblatt, welches die Bekehrung Pauli vor-stellt , rühmlich ausgezeichnet hat. üßli Anal .

II. 137.

Daffincourt, (Philipp Clemens d'). Soverpfuscht //. den Namen des von uns an seinerStelle angeführten Ingenieurs perer Clemensd'Affrincourt, und bemerkt dann übrigens richtig,daß I. Audran 1706. desselben Bildniß nach Ri-gaud gestochen habe.

Dagincourt, (Franz Germain), ehemalsGeneral-Fermier, Kunstliebhaber, geb. 1720. stu-dirte zu Rom , und ist derselbe, der auch obenunter 'dAgmcourr erscheint. Er ätzte Landschaf-ten nach Boucher u. a. Sara» Lee. Lck.

Dagli, (Claudius). will ein Blatt: Einedem Kard. Montalti zugeeignete Madonna, Halb-figur, mit dem Kinde Jesus kennen, welches kei-nen andern Namen als den (einigen trage.

— — (Gerard und Jakob), Gebrüder vonLüttich , waren wegen ihrer Kunst zu lakieren undalte Gemälde auszubessern, berühmt. Sie arbei-teten unter K. Friedrich I. zu Berlin . Man hatvon Gerard einen Traktat von dieser Kunst, welcher»706. zu Berlin gedruckt ist. prange.

Dagisci, ( ) ein Dildnißmaler zu Paris

um 1790.

Dailly.

Dagobert, (Lazarus Franz). So nennt//,einen Kupferstecher, der die Bildnisse Johannsimirs, Königin von Polen , und des Königes Ma-ria, in Schwarzkunst geschabt habe.

Dagomer, (Carl oder Claudius), ein fran-zösischer Thier - und Jagden-Maler, der um 1750.arbeitete, und nach welchem Demarteaux zwenHefte Thiere ( 3 . Blatter ) in Röthelmanier gestochenhat. //.

Dague, ( ) ein französischer Kupferstecher,

der in den I. 1303. u. ff. für Landons bekanntesWerk: Vies et Oeuvres lies ?emtres !s p!ii-celebres eine ziemliche Anzahl der dortigen Blat-ter in Umrissen gearbeitet hat.

* Dahl oder Dabll, (M.)> Derselbe hicüMichael, und war von Stockholm gebürtig, liestsich aber nach seinen Reisen 1688. in London nieder.Man siehet von ihm in dem Pallaste zu Wiltondas Bildniß des Herzogs von Montague, welchesihm große Ehre machte. Er starb wohlhabend undgeschätzt l?f3- im 87. Jahre seines Alters. EineMenge nach ihm von englischen Künstlern gestoche-ner und in Schwarzkunst geschabter Bildnisse derberühmtesten Britten seiner Zeit, dann auch eineSusann« zwischen den beyden Alten, von I. Faber,führt //. an.

Dahlberg, (Erich Jonson), ein berühmterSchwede, geb. 1625 lernte die Kriegsbaukunst undstieg zu hohen Ehrenstellen. Er zeichnete die meistenFeldschlachten, Festungen u. s. w. inpuffendorfsGeschichte des Königes von Schweden Carl Gustav,welche dann von N. Cochin, I. le-Pautre, denPerelle's, la Pointe's, Richer, W. Swidde u. a,in Kupfer gebracht wurden, und bey //. umständlichverzeichnet sind. Er muß noch um 1688- gelebthaben, da man von diesem Jahr eine nach ihm vcngedachten W. Swidde gestochene Abbildung drrThronentsagung der Königin Christina kennt. Die-sen Erich Jonson Dahlberg nennt übrigens Hei-necke l. c. lediglich einen schwedischen Künstler,und unterscheidet (mit welchem Grund ist uns zvrZeit unbekannt) von ihm den Grafen Erich Dahi-berg, schwedischen Senator und General in Lief-land, von welchem zu Stockhal 1704. die (seltene,und nur zu Geschenken abgedruckte) 8ueciu snri-qua et koöierna in drey Banden, mit 35f. Blat-tern erschienen war, welche zum Theil von den-selben Künstlern, deren wir oben erwähnt hatten,gearbeitet waren.

Dahlmann oder Daillemand, ( )

ein Dildnißmaler, arbeitete zu Petersburg , wo er1776. ein Mitglied der Akademie war. Man siehtvon ihm in dem ersten Saale daselbst das Bildnißdes damaligen Direktors Sagfreßky. BernouilliIV. 125.

* DahIstein, (Aug.). Man kennt auch ve»ihm das mit vielen emblematischen Figuren gezierteMonument des Barons von Haerlemann. Kck.

Dahuron, (Renat), ein sehr geschickter Kl»Ogärtner zu Berlin. Der Garten zu Charlottenburg hat ihm, nebst Johann Lohmann, seine vorzüglich-sten Schönheiten zu denken. Man kennt auch vc»ihm eine über diese Kunst 1713. gedruckte Ab-handlung. Mcolai.

Dakgremonr,( ) ein KupferstecherParis , Schüler von le Pautre, lebte noch zu An-fang des XVIII. Jahrhunderts, soll aber, da erin der Kunst nur mittelmäßige Fortschritte machte,sich nachwerts dem Commerz gewiedmet haben. ^der von ihm einige Architekturblätter, und eineFolge Aussichten von Versailles kennt.

Dailly, ( ) ein Schmelzmaler, arbeitete

um 1750. zu Brüssel in Diensten Herzog Kau»von Lothringen , Eeneralgouverneurs der vere»,