2^4 De ovale.
P. Pontius, C. Wouwermanns, u s. f. Bildnissegestochen, wovon er mehrere anführt.
Des dare. S. Diodan'.
Depalmens, ( ) Vater und Sohn,
zwey Partikulare, die sich für Erfinder mehrererkleiner allegorischer Blatter zu Ehren — LudwigsXV. und des Erzbischofen von Paris ausgaben,in der That aber, da sie selbst nicht zeichnen konnten,solche, nach ihren Gedanken, durch Aveline, leGrand und Pasquier zeichnen und stechen ließen.So z. B. le Drlompüs 6e la keliZion, eine kleineDevise, mit Auslegung, u. d. gl.
Deparade, ( ). So wird im /Uma-
rmst» 6ss keanx-^rts von rZo3- ohne Weiteres,«in damals lebender französischer Miniaturmalergenannt.
Deperehes', ( ). Und so erscheint
ebendaselbst ein Künstler, unter der Rubrik derdamals dort lebenden Landschafts - Marine- undArchitekturmaler.
Depres. S. Desprös.
Deq. So nennt — nun gar — einenKünstler, der nach Vernet gestochen habe, undaber wohl zuverläßig ein bloße Abbreviatur nichtunwahrscheinlich von dem gleich folg. Stecher ist.
Dequevauviller, (Franz), nicht Deque-vanv »liier, wie ihn S. verstümmelt, geb. zuAbbeville 1745. einer der beßten Schüler von Daulls,der auch historische Gegenstände, vorzüglich aberLandschaft sehr gut bearbeitet. Von ihm kennt man,nebst mehrern Blattern in der VoyaZe plttorssque6'ltalls und der Osscription gensrals st partlsu-liere 6 e 1 a Trance eine Menge Blatter , meist Land-schaften und Costume-Stücke nach Berghem, I.C. Brand, Dujardin, C Poelenburg, J.H. Roos,u. a. minder berühmten Meistern, wovon RostVIII. Zvs. mehrere anführt. Einige derselben hater gemeinschaftlich mit Couchs gestochen. Im ^l-manact» 6es 6eaux-^rts von iZoz. erscheint der-selbe unter den damals zu Paris lebenden Künst-lern nicht mehr, ungeachtet er um dieselbe Zeit nochan den bekannten Prachtwerken der Galerie vonFlorenz und des Nüsse I'rai»hois'(für das XXIV.Keft dieser letztem eine Landschaft nach I. Vinants(Wynants, und Swebachs Zeichnung) gearbeitethatte.
* Dequoi, (S-). Ein Maler, dessen dasLexikon unter dem Artikel eines jüngern Künstlersdieses Geschlechtsnamens gedenkt. führt nachihm zwey Bildnisse des Bischöfen Dan. Huet's vonAvranches , von Trouvain, und J. Defila's, vonN. Habert gestochen, an.
* Derand. S. Derrand.
Derby, (C. de). So nennt einen englischenKupferstecher, der, neben Andern», nach B. Castig-lione gestochen habe.
Der», (Madmois). Von einer Dilettantindieses Namens sah man auf der Dresdner - Kunst-ausstellung von igor. ein schreibendes Frauenzim-mer, init schwarzem Zwirn auf weiß Seidenzeuggestickt, von welchem die Deutschen Runftbl.II. 1. gz. bemerkten: Daß es von Weitem wie einschlechter Kupferstich aussah, und daß diese ge-schickte Stickerin ihr schönes Talent füglicher aufnützliche und schöne Galanterie - Arbeit hatte ver-wenden dürfen.
^ Der ich oder Der ichs, (Sophonias de).//. nennt ihn Dehrigs. Geb. zu Stockholm 1712. Sein Bildniß, nach ihm selbst, hat G. C.Kilian, diejenigen Kais. Joseph II. und KönigFriedrich II. I. El. Haid in Schwarzkunst geschabt.//. Ein schöngeätztes Grabmonument von ihmführt der winklersche Katalog an.
Derigny, (Caroline), wird im -Vmanack«los Loaux-^rts von 1303. unter den damals j»
Desangives.
Paris lebenden Bildnißmalern genannt. Arbeitensah man von ihr auf der Ausstellung des I. XII.Fiorillo III. 506.
* Derouer oder Derver, auch Der-
venr, (Claudius). Wir halten Derver für denrichtigen Namen. Derselbe war geb. zu Nancyi6n. und gest. 1642, seiner Lebenszeit nach glaub-licher ein Schüler von Israel als von Cl. Henriet;er arbeitete in der ersten Manier seines MitbürgersCallot . Uebrigens sind von ihm zwey einzelneBlätter bekannt: Der Herzog Carl I V. von Loth-ringen zu Pferde von 1628. von welchem (selt-sam genug) sagt, daß es für eine (erst »664 erschie-nene) Schrift: Triumphe 6e Lkarles IV. ä souretour 6ans ses elats. ssol. Xancy, nach Callot gestochen sey, und daß die Fernen Joh. le ClercsArbeit seyen; dann eine Pallas zu Pferde, eben-falls nach Callot . Hinwieder kennt man nach ihmeinen St. Franzisk de Paula von Engeln bedient,und das Concilium der Juden zum Todesurtheilüber Christum (ein großes Stück in drey Platten),beyde von Ph. Thomassi'n 1649. zu Rom , und eineThese: Ob pacatam Oermaniam, von Greutert,(die uns aber, wieder der Zeit wegen, apocryphischzu seyn scheint). Ueberhaupt mochte Derver einbloßer Dilettante, aber ein sehr geistvoller seyn.Man sehe nur sein kleines allerliebstes Bildniß,seinen Knaben zur Seite, von seinem FreundeCallot (1632.) geätzt, der bekannrlich — selbst dasMittelmäßige, im Leben und in der Kunst nichtgern leiden mochte. Rost VII. rg 4 —55- und
IILrc. Noch müssen wir bemerken, daß Baldl-nucci, welcher in Claude Lorcains Leben unsernKünstler Dervenr heißt, von ihm sagt: Derselbehabe um 1625. das Gewölbe der Karmeliter-Kirchezu Nancy gemalt, und Gelee, der damals einigeZeit unter ihm gearbeitet, die Architektur dazugegeben. Worüber aber die Handschrift meinessel. Vaters die (fast zuverläßig begründete) Bemer-kung macht: Daß sich das Alles besser mit einemandern lotharingischen Maler, de Ruer, reimenlasse.
* Deroy, (C>). So nennt einen Kupfer-stecher, der nach Rubens , Tenier u. a. gearbeitethabe, und aber vielleicht der auch im Lexikon amgeführte L. le Roy ist.
* Derrand oder Derand, nur nichtDe raud, wie ihnA . — und 45. S. nachher Den-selben wieder gar le ?ere DrrMrt drucken läßt,(Franz). Einige setzen sein Todesjahr schon in » 6 j 4 -Die Blätter von Edmund Moreau nach seinerBaute der Jesuiter - Kirche zu Paris erschienen znRheims »643. Ein Werk von ihm: ^rskitecturs6s Voutes, ou l'srt 6es Dralls ou ssuupes äsVoutss hingegen erst hundert Jahre nach seinemTod, Fol. Paris » 743 - und eine neuere Ausgabe» 755 - und Auch Joh. Marot hat nachihm in Kupfer geätzt. //. s. v.
Derrey, (Joh. Bap.)> So nennt /I. einenKupferstecher, geb. zu Rouen , der um 1775-!»Paris nur 22. I. alt gestorben sey, und nach ver-schiedenen Künstlern gearbeitet habe. Eine meinemHandschriften führt von ihm: le passs^s 6s liom-leur au Havre 6e Ora^e, nach Bvnav. PeeterüN-S. unten auch Desra».
Derson, (N.). So nennt einen Kupfer-stecher, von welchem er ein mit X. I). bezeichnetesBlatt kennt, das den Thurm von U. L. Fr. Kirchezu Rheims vorstellt.
Deruse, (Niklaus), ätzte Goldschmieds-Wrathen, eingelegte Arbeit von Holz, u. s. w. 6""'cie//r»r.
Deryck oder de Ryck, (G.). Und so dstHandschrift meines sel. Vaters einen Maler, nacywelchem I. Smith historische Blätter gestecht"habe.
* Desangives, ( ) hieß Hlklaus.