Band 
Zweyter Theil [1].
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344
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z44 Farinaro.

Phaetons, in Helldunkel, von N leSueur, eineH. Familie in einer Landschaft von Callot , und eineDiana von Rousselet, das Bedeutendste seyn mag.

Far»naro, (Paul). Was Mareler von einemneuern Künstler dieses Namens, ebenfalls ausVerona gebürtig, erzählt, der im XVIIl. Jahrh,gearbeitet, in einem großen Charakter, aber unrich-tig gezeichnet, sich auf schöne Köpfe verstanden,und solche mit vielem Geschmacke coeffirt, und end-lich schwarz und ohne Wirkung colorirt habe —Alle daS scheint uns aus der puren Luft gegriffenru seyn, oder wenigstens ein Wesen ganz andernNamens zu berühren

* Faringron, (Joseph ober Jofuah). Nachihm haben W. Byrne, T- Medland und B. T.Pouncy Aussichten von den Seen in Cumberlandund Westmoreland gestochen. S»-o»<ieL.

Farnschan, ( ). So heißt ein sonst un-

bekannter Künstler, nach welchem A. Birkart dasBildniß des Arztes I. Franc. Loew gestochen hat.Hkn.

Farringron, (Georg), ein geschickter eng-ländischer Historien-Maler, erhielt »730. de» erstenPreis einer goldenen Schaumünze: Eine gleichebekam (damals) Johann Deare für das beßteBasrelief. Eduard Franz Lurney, Conrad MartinMetz und Christian Burkhardr erhielten silberneSchaumünzen wegen Zeichnungen akademischerFiguren; und noch zwey dergleichen HippisleyGreen für das Modell einer akademischen Figur,und Wilhelm L^ervman für einen Riß der Kircheund des Thurms von St. Martin in the Field zuLondon ,

Farserri, ( ) Ein Edler Denetianer,

der um die Mitte des XVIIl. Jahrh, auf seinemLandgute zu Venedig lebte, und damals (einer derersten) auf eine allgemeine Sammlung von Pastenund Schwefelabgüssen von geschnittnen Steinenbedacht war. Lessing Lollekraneen I. »92.

Fasin oderFassin, (derRitter), ein Malervon Brüssel um »?8o. nach welchem I. G. Huckein großes schönes Blatt: Pastors! - Oonverss-tlon gestochen hat. Derselbe war Lehrmeister desberühmten Genfer - Landschaftmalers de la Rive.Emitter' und Msc.

* Fasolo, (Anton, auch Johann Anton).Nach Lanzi (II. 178.) befinden sich die im Lexikonvon ihm angeführten Gemälde nicht zu Verona ,sondern zu Vicenza , seiner Geburtsstadt; und waser dort für den Verhörsaal des Podest« arbeitete,waren die drey römischen Geschickten von Mut.Ecävola, Horat. Cocles und Curtius.

— — S. auch Fassolc».

Fasolr, ( ). So heißt ein sonst unbekann-

ter Künstler, nach welchem Eysang das Bildnißdes Arztes G. E. Hamberger gestochen hat.

Fasset», (Johann Baptist), geb zu Reggio 1634. ein Schüler des elenden Dallamano, dessenFarbenreiber er noch im 28 Jahr seines Alters,alsdann sein Nachahmer, und denn doch zuletzt,durch Anleitung von F. Bibiena einer der beßtenTheatermaler in der Lombardie geworden war. Erlebte noch » 772 . La»r:r II. 28 ».

Fass». S. Guido del Conto.

Fassol 0, (Bernardin). „ Vor wenig Jahren "(sagt Lanzi I. 42») »erschien zu Rom eine Ma-donna, die mit dem in der Kunstgeschichte bisherganz unbekannten Namen lj^rnsräinus ksxolusäe pspis (Pavia ) kecir » 5 » 8 - unterzeichnet, ganzvortreflich im Geschmacke von da Vinci gemaltwar, und in die Galerie des H. FürstenBraschi kam.

Farilson,( ). So heißt irgendwo einenglischer Künstler, nach welchem P. Haare einBlatt: Ltulle ooeturne. kewllie, gestochen habe.

Favanne.

*Fato«re, -P.). Dieser im Lexikon alsfranzösischer Kupferstecher benannte Künstler sollnach Basan (Lci. sec.) Perer geheißen haben, zuVenedig » 584 - geb. ein Schüler von Joiepin undCarravaggio gewesen, und 1629. in Malta gestor-ben seyn. Woher er all' dieß Neue wisse, ist unsganz unbekannt? Nach de Breuil hat er ein llolims taubere gestochen.

* Fava, (Joh. Jakob), ist derselbe Künstler,welcher im Lex unter dem Namen Macrin's bellAlbe, bey Lanzi (ll. 2. 352.) aber unter Macrinoerscheint, und von dem man zwischen den I.»496. und »508- Kunde hat. Derselbe war eigent-lich von Alladio gebürtig, aber Bürger von Alba.In der Sakristey der Hauptkirche zu Turin findetsich eine Tafel von ihm, welche: Nsormus ll »ü>sunterzeichnet ist. Lanzi (II. 2 352-53) nenntihn einen wackern Maler, seine Köpfe von großerWahrheit, so wie überhaupt seine Arbeit in alieuTheilen überlegt und fleissig, auch (ein Colorit undseine Haltung verständig genug „Sein Lehrmei-ster" (heißt es dann) „ist unbekannt. Nur er-blickt man in seinem schon erwähnten Gemälde zuTurin den Bramante, und die Mailänder unter sei,nen Zeitgenossen. Aus der dabey angebrachtenLandschaft, worinn das Flavianische Amphitheatererscheint, sollte man vermuthen, daß er Rom ge-sehen, oder denn die gelehrte Schule von da Vincibesucht hatte. Seine schon im Lex. angeführteTafel in der Karthause zu Pavia dann, welche dieHH. Hugo und Sirus vorstellt, ist zwar in Ab-sicht auf Zeichnung und Färbung geringer als dieobgenannte, aber ebenfalls mit Fleiß gemalt. Erscheint nickt allein in Asti und Alba, wo sick Meh-reres, selbst Stafeleygemälde von ihm finden,sondern eben auch in Turin und zwar an demHofe selber bekannt gewesen zu seyn, da sich indem oft angezogenen Gemälde im Dom neben An-dern» das Bildniß eines Kardinals vom regierendenHause findet, der vor der H. Jungfrau knicel."Diese letztre Notizz scheint Fiorillo (II. 927) da-hin zu berichtigen: Daß in der zur Diöcese vonCasaie gehörigen Kirche St. Maria di Lucedio einevon unserm Künstler in »499. vollendete schöneTafel aufbewahrt werde, welche den Hannib. Pa-leologus, Marchesen von Montferrat, im Gewandeines Protonotars vorstelle, wie er die H. Jung-frau anbetet. Noch kennt eben dieser Schriftstellervon ihm ein mit »508- datirtes Altarblatt in derSt. Johanns - Kirche zu gedachtem Alba, undbemerkt endlich über ihn, daß um »528- PaulCerraro in seinem Gedicht llo Vir^initste vonihm als einem Todten spreche, wenn er ihn alsorühmt:

— nonuwgu« (erunrur in orvemXußelir-! super s,lr-> eliori, «zui» Iselior rerssVirgineo» Logic vultus, »lyue ors venusi»,t)u«ruw elism io leuer» Isultare» virp-iuetnrwsm,diulli oraoes, rutilic^ue romss, sliskzue rorusci»Ideell kumeros. I'ste» oliio Kulisse pereuorwH/ucri'nr lueiuiui llextrsrn, lluio vils rusuciel.

* — — (Peter Hercules, Graf von). Einigtfetzen sein Geburtsjahr in 1677 an Donat Crcttund Herkul Graziani waren die Gefahrren undGehülfen der Studien dieses wackern, die Kunstselbst übenden Dilettanten; er unterhielt sie langtin seinem Haute. Ihm selbst sah man den Sch^ler von Pasinelli und der Akadcinia Clementina an.Man kennt von ihm, nebst mehrern Zeichnungennach den Carracci , deren Manier ihm vor allenandern zu gefallen schien, zwey Altartafeln (eineEpiphania und eine Auferstehung Christi) im Domezu Ancona, und Verschiedenes zu Bologna , wasalles Lob verdient. La«r II. 2. »75.

* Favanne oder Favennes, (Jakob de),dessen im Lexikon unter dem Art. seines VatersHeinrich'« gedacht wird, hat z. B. nach Watteau -1'^mour psisible, und: les -Z^remens lle 1'b-to»und dann ein Paar Bildnisse gestochen, deren eines(des Abts von Pontbriant, R. F. du Brueil S)sich von »743. datirt. Wohl derselbe, den