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Gillray.
G-llray, (Jacob'», ein englischer Maler undKupferstecher. Von ihm selbst gezeichnet und inpunktirter Manier gestochen kennt man: tks Villa^sDrain und rks össsrtsä VillüAs. Dann in Aqua-tinta Manier tks Xsncv ?acket, vvrsclceü off8-ill^ in n8tc>rm und tue Duke nf ^cliolIn<l!amsnbio>vn up nt komknv (beyde 1781-1 mitBeschreibungen dieser Stürme und Schiffbrüche.
Ferflerkke l'riompk of6enevolsncs(N. kluxv .rcj)
Und l'Lnfant trouvö (l^. Spencer), und endlichnach ihm: Nr. l.nmb, jeuns klls 6s Nvlorü lVIil-bourn. roth punktirt; meistens schöne Blätter.
- Unbekannt ist es uns, ob dieß nochderselbe Künstler sey, von dem es in der Allgem.Zeit. (dort G llrev genannt) '799 S- 1007. heißt:Daß er, anfänglich in Diensten der Oppositions-parthey , höchst launigte Ka> rikaturen (neben anderndas berühmte Blat>: Barke mit der magischenLaterne), verfertigte, späterhin aber, ganz imSinne der entgegengesetzten Ministerial - Partheyvon der Zeit an gearbeitet habe, seitdem dieselbedie Popularität für sich zu gewinnen gewußt hatte.
G'lly, (David Friedrich), Professor undOber - Bauinspektor zu Berlin , geb. zu Schwebti? 48 - Ausser vorzüglichen Kenntnissen i» der Bau-kunst, besaß er auch seltene Talente zu den bilden-den Künsten überhaupt, und viele litterarischeKenntnisse. Seine Schriften, wie;. B (als hie-her gehörig) sein Handbuch der Landbaukunst(' 797 -'; ein Aufsatz zur Ehrenrettung deut-scher Art und Bunst in den Jahrbuch, d.Preuß. Monarchie 1799 J»n. S- »73 77 n.am. sichern ihm ein ehrenvolles Andenken. Erstarb »Zoo im Karlsbade. Neben vielen architek-tonischen und artistischen Bemerkungen, welche erauf seinen Reisen durch Frankreich , England undDeutschland gesammelt, hat er auch eine Mengetresticher Zeichnungen hinterlassen. S- R Leve-zorv's Denkschrift auf ihn. 4 - Berlin , zor
— — — — — — nicht unwahrscheinlichdes Obigen Sohn, ein junger deutscher Künstler,arbeitete im I- 180Z mit andern Artisten an denZeichnungenzu demWt.rke von den Costümes auf demKcnigl. Nationaltheater zu Berlin . Geff. Vkachr.
— — (Johann Wilhelm) , vielleicht ebenfallsDavid Friedrich des ältern Sohn, geb. 1767.gest. 7794 als Könlgl. Preuß. Kammercondukteur,Kriege - Domainen und Baurakh, schrieb überErbauung der Torf- und Ziegelofen, wovon 1792.eine zweyte Auflage erschien. Geffenrl. Nachr.
Gilodi, ( ) la Branche und E. le
Brun, verfertigten ,74z. gemeinschaftlich dieBlatter zu dem ersten Theil des Werkes: lVlarmoraHurinensia. Mrc.
Gilpin. (S), ein englischer.Maler neuererZeit, von dem uns aber nichts anders bekannt ist,als daß, nach ihm und Barrec, ein Blatt: ?oxbfnntipT, von Morris die Landschaft und vonBartolozzi die'Figüren — dann: Hawking vonMorris allein gestochen — ferner von Val. Green:Gulliver, der zwey Pferde (Honynhums) als Zau-berer anspricht, und endlich von I D'xon einBildui von M"lord Ancram seither Marquis vonLothiam), wo Eosway den Reuter und Wlpin dasPferd gemalt hatte, letzter beyde in Schwarzkunstgeschabt worden, und Alles schöne Blätter sind.
— — (William), der bekannte Verfasser ver-schiedener artistischer Werke, starb zu Boldre inNew dorrst ha tt'ch >304 80 Jahre alt. Ob erselbst ausübender Künstler war, ist uns unbekannt.
Gtmignano, auch Geminiano, (Ale-pins). So nennt l/an?i 1 . 2ZZ. ein alten Malervon Pistoja, wo nicht Schüler, doch Nachahmervon Ligcgzj, und glaubt, in Fiorvanti's Nsmoris6l plgrvjr, dürfte Mehrer s über ihn zu findens-yn. Ob er nicht der Vater des gleich Folgen-den ist?
G i n t e r.
*GlMignane>, auch Geminiano, (Hja-cynth). Man streitet sich noch (sagt Lanzi I.26z.) ob er , oder sein nachfolgender Sohn meh-rere Verdienste hatte. Hiacynrh kam aus Pousssins Schule in diejenige des Cortona . In Absichtauf Zeichnung und Komposition hielt er sich mehrau den erster», für Colorit und Geschmack in derArchitektur hingegen an den letztem; von diesem er-faßte er daneben die Kunst, in die Höhe zu malensehr gut, wie solches z. B- an seinem Soffitw beySt. Maria in Via lata zu Rom , im Pallast Niescolini zu Florenz , u. s. f. ersichtlich ist Biswei-len ahmte er auch den Guercino so glücklich nach,daß sein Leander und Hero in der Großherzogli-chen Galerie eine Zeit lang für einen Barbieri ge-nommen wurde. Noch zählt man unter seine beß-ten Werke: Eine (1670. gemalte) Madonna diedem St. Rosa von Lima erscheint, und sich in derKirche der Nonnen Gaitanas zu Toledo befindet.Rost IV. 19—20 und der LVinklersche Katalog,welche dann ferner von seinen leichten und geist-reichen Aetzarbeitcn, neben den schon im Lex be-merkten Kinderspielen: Cleopatra und Marc An-ton, und Semiramis, welche — eidlich anlobt,nicht mehr in den Spiegel zu sehen, bis sie einenAufruhr gedämpft hat — dann einen Tod derVirginia, einen Sabiner-Raub und ein Herbstfest,ein Verzeichniß meines sei. Vaters aber noch dar-über: Zwey Feldschlachten, intzDtrada's flandri-schen Ariegen (schon von 1647.), dann: Herku-les, den Neid und die Gelegenheit^: 672.) anführen.Hinwieder haben nach ihm, z. B. Bloemaert eineCobele, und Eecchi und Eredi den obbcrührten Heround Leander gestochen Sein Monogramm, eindurch ein 6. gezogenes I. führt Gandellini a>i.In St. Andrea delle Frate zu Rom hatte er sichsein eigenes Grab bauen lassen.
* — — (Ludwig), nicht Joseph, wie Rost(IV. ig) sagt. Hiacpnrbs Sohn und Schüler,geb. zu Pistoja 1644. war kein so guter Zeichner,wie dieser, übertraf ihn aber an Allem was demAnschauer das größte Vergnügen macht, an an-muthigen Ideen, geistreichen Regungen, schönemColoi ite und lieblicher Harmonie. In seinen Fresko-Arbeiten wurde er allgemein bewundert. Noch jetztstudieren die Künstler in der Kirche delle Vergiuezu Rom (wo er sich guten Theils aufenthielt) seineKopfe, sein Gewölke, die Grazie womit er seineEngelchen befiederte Auch in Pistoja steht manvon ihm zwey Geschichten von St. Johannes inder Kirche dieses Heiligen; und im dortigen Domstand ein St. Roch , den man für vortreflich hielt.LnnLi l. 26z. Nach ihm haben neben Andern ge-stochen: P. A. Bartolr ein Grabmal (?) von A»-gustin Favorit! in St. Maria Maggiore- zu Rom ;der Graf Caylus und N le Sueur in Helldunkel(mit gewohnter Flüchtigkeit) den sterbenden St.Franz Laver; B. Fariat die Abdankung PabstCoelestins; I. C- Ronllet Herkules auf demScheidwege, ein schöne Thesis; F. Spierre einSchiff (?) , u. s. f. //J-rL/cr- und Fkc.
Gimnich, ( ) ein Maler zu Amsterdam
um 1720. I V. 295.
Ginderthalen, ( ) ein uns sonst ganz
unbekannter Maler, nach welchem E Dannoot dasBildniß der Lotharingischen Herzogin Beatrix vonCusanza gestochen hat. Hkc.
Gini, ( ) Graf ein Maler oder doch
Kunstdilettante von Bologna , von dem uns abernichts weiter bekannt ist, als daß er zu denjenigengehörte, die sich gegen Ende des XVIII. Jahrh-neuerdings in der Enkaustik versucht hatten. F '0-rillo Ll- Schr- II. i? 7 >
* G'nnasl, (Catharina). Lanzil. 493 ^von dieser adelichen Dame kurz. daß sie in derKirche St Luzia alles colorirt habe, was Lanfrancogezeichnet hakte.
Ginrer, (Jgnaz). So nennt derW-nkler-