Hauer.
auch ein von H. Schaken gestochenes Bildniß Nikl.Rosenkranzes.
Hauer, (Daniel Adam), ein Kupferstechervon Schriften und Landkarten zu Nürnberg . Dortgeb. iM- lebte noch daselbst 1789. Mensel II.
* — — (Johann), Goldschmied zu Nürnberg ,geb. 162g. ist einzig durch sein Bildniß bekannt.Ob derselbe nicht mit demjenigen von Berlin , dessendas Lex. unter dein Art. Joh. Hrruer's des Malersgedenkt, Eine Person sey, ist uns unbekannt.
* — — — —, der eben genannte Maler.Nach ihm hat A. Khol das Bildniß Mich. Edels,und Sandrart dasjenige von Magd. Edsin- geb.Fürleger gestochen.
* Havercamp, (Heinrich), lebte um 1620.
Mc.
Hauff, ( ), ein Künstler dieses Namens,
wird in der Zeitschrift: Ronstanruiopel und St- Petersburg , 8 o 5 . Vl. 202. der beßte Restaurateuralter verdorbener Gemälde in letztrcr Residenz ge-nannt, und war damals auch als solcher für dieGalerien in der Eremitage, und in den LustschlössernPawlowsk und Galschina angestellt.
Haufser, (I W.) So heißt irgendwo einKupferstecher zu Augsburg , der, neben Anderm,nach A. Balestra gestochen habe.
Hang, (Hieronymus ). Nach einem Malerdieses Namens i der aber leicht obiger Hieronymus Hau seyn dürfte) hat I. C. G. Spitzel das BildnißLeonh. Fr. Veits von Berg gestochen.
Haugrhon, (Moses ), ein englischer Kupfer-stecher der neuesten Zeit, von welchem inr Zürcher-Journal für Litteratur u. Aunft (S. 269-72.)drey Blätter, Sünde und Tod, und Eva's Traum(aus Milton) und Lycidas, alle drey nach Füßli ,beschrieben und beurtheilt werden. Von dem ersten,heißt es dort: „Das Blatt ist in zwey verschie-denen Manieren gearbeitet, nämlich zuerst in Aqua-tinta, womit der Grund und die Deywerke aus-geführt sind; die Figuren hingegen sind in einer Artpunktirter Manier gestochen , die bey genauer Be-trachtung etwas Aehnliches mit einer Fischhauthat, und übrigens sehr angenehm ins Auge fällt."Das zweyte wird ein sehr prächtiges Effektstückgenannt; von dem dritten hingegen geurrheilt: DerKupferstecher habe sich weniger gut gehalten, alsbey den beyden vorigen. „ Das ausgestreckte Beindes im Mondschein schlafenden Hirten sey so regel-mäßig punktlit, als ob es mit einem Strumpf,nach einem besondern Dessin gestrickt, angethanwäre. " Dann wird in ermcldtem Journal (S.078—80.) noch eine ganze Folge von Kupferstichenaus Shakespeare , Milton und Dame, ebenfallsnach Füßli, von unserm Künstler angekündigt,deren schon oben unter dem Art. Füßli Erwähnunggeschieht, und wovon obige drey Blätter bereitsden Anfang ausmachen.
Haulr, (David und L.), Knnstoerleger. Ausihrem Verlage kennt man, neben Anderm, einBildniß von Rubens , und eines (den Kathol.Echweizerkantonen , 65 o. zugeeignetes) von Et.Earl Borromaus; noch ein anderes des TheologenB. H. Phrinz, und endlich eine Monstranz: »Ge-lobet sey das", n. s. f.
HairptmLN.'i, (Johann Gottlob), geb. zuDresden 170h. lernte die Handzeichnung aus sichselbst, studiere alsdann Mathematik und Architektur,und übte sich endlich unter Anleitung des Obcr-Landbaumeisters Exner in dem Praktischen dieserletzter,, Kunst. Seit dem I. ,778- war er alsKur-Sächsischer Hoscondukteur angestellt. Beydiesem Dienste hatte er verschiedene Reparaturen,und neue Einrichtungen, wie z. B. diejenige desFinai,zhauses, dann mancherley Decorationswerkeu- s. f. zu besorgen. Rellev G. 67. In ganz neuen'-r-agen (,807.) erscheint dieser Künstler wieder mit
Hauhiuger' 52t
dem Titel eines Ober-Landbaumeisters, und rühmteman damals unter den bey der Anwesenheit desKaiser Napoleons zu Dresden vorgekehrten Feyer-lichkeiten, namentlich auch die von ihm sehr ge-schmackvoll veranstaltete Beleuchkungs-Charpente.
Hausen, (Joh.Daniel), kam ,760. an AntonsStelle als Lehrer der Geometrie und Architektur beyder Akademie zu Kopenhagen , und blieb bey der-selben bis 1760. Hernach ,777. ward er Bau-meister und Agreirter der dasigen Künstlerakadcmie.Mrc. Ob noch derselbe, oder Wohl eher dessenSohn es ist, der um 180P ebenfalls unter demTitel eines Landbaumeistcrö und Professors zu Ko penhagen die Zeichnung zu der Häupten,richtung desGebäudes und zu den innern wissenschaftlichenEinrichtungen eines chemischen Laboratoriums beydem Kön. Nativnal-Museum entworfen hat, istuns unbekannt.
* Hausmann, (Elias) und dessen Sohn(Elias Gottlob). Letztrcr starb ,778. süftc. EinVerzeichnis; meines sei. Vaters führt an die /jo.Bildnisse Heller und dunkeler Männer an, welchePause, Bernigcroth (vorncmlich), I. I. Hayd,Küttner, I. F. Rosbach , A. und I. M. Stockund Sysang nach beyden gestochen habe». So z. B-nach (dem jünger»), Banse das sehr schöne desArchitekt Easp. Richters.
* Haussavt oder Haussard, (Johann)Kupferstecher und Kupfcrätzer, geb. zu Paris um1700. und blühend daselbst um 17Z0. Es ist unbe-kannt, bey wem er seine Kunst gelernt habe; nurbemerkt man, baß er den Styl von Benedikt Au-dran mit Erfolg nachgeahmt bat. Seine Zeich-nung ist correkt, und seine Arbeit meist von guterAusführung. Die 9. Blatter, welche er zumleecueil so Eror-rtt, nach Eourti», Fcti, de laFosse, Manfredi, Pipi, Romauelli und Sermouetagestochen, machen ihm die meiste Ehre. S. RostVll. 96. Ein Verzeichniß meines sel. Vaters führtnoch etliche andre nach Champagne, C. Coypel,Düfour, I. B. Martin (nach diesem die Schlachtenvon Friedlingen und Hochstätt), Sanzio (St.Michael), und F. Verdier an. Laus. 6üttsse//mr,wo drey seiner Blätter nach Manfredi umständlichbeschrieben sind.
* — — (Madmoif.), deren das Lex. unterdem Art. Johann H. gedenkt, hieß Earhenna.Mit ,7^9. datirk kennt man von ihr das Bildnißdes Arztes S. F. Mosand.
Haureville, (I. de). Diesen Namen findetman, als Zeichner, auf einem perspektivischenBlatte von Matthäus Küssel geatzt,
* Herutsch, (Georg). Sein Vater und Groß-vater waren geschickte Mechaniker. Georg warschon 168Z. in seiner Vaterstadt berühmt, und lebtenoch ,711. 7 I 7 i>c.
Hauwiller, ( ), Maler, arbeitete um
,700. zu Straßburg . I. I. Hayd hat nach ihmdas Bildniß I. D> Schöpfiins in Schwarzkunstgeschabt.
Hervy, ( de). So nennt Fiorlklo l ll. 106.ohne Weiteres, einen Schüler oder Nachahmer vonRohö oder Primaticcio.
* Heruzinger, (Joseph), Maler, geb. zuWien 1728. Paul Troger usid Dan. Gran warenseine Licblingsmeister. In des erster» Gesellschaftverfertigte er die Frcscoarbciten in der Dohmkirchezu Brixen . Ganz von ihm gemalt sind diejenigenin der Schlvßkapcllc zu Preßburg , in der Schloß-kirche zu Ofen, in der neuen Kapelle des KönigesStephan von da > und in, Universitatssaal zuLyrnau. Sein ansehnlichstes Oelgemälde war(,782.) sein 22^ hohes und i<? 8" breites Altar-blatt (Jesus der mit Maria und Joseph nach Jeru salem reiset), welches in, Bildermagazin des unternK. K. Belveder -Gebäudes zu Wien aufbewahrtwird. Dann malte er auch in de Wikt's Geschmacke
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