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e ebenfallsSchönheitHe Graziephael undI)t sagen,aber seineCarra-gerne bei)nzend und»er. Vollktheit bey-chrecklicheoft seineImmerhinals vonMengsatralischcnlich so zug gefallen,rl!) «hakgemacht,r nachzu-Da Lan-nerien inihn nichtl, die sichs, Franksigs einiges f- bc-inzösischeneines 5 ^Übe) sagt>er davoirgigantcsk«>co wenigen. Sol-Z Glanzesntgeachtet.der Zeich-", u. s. f.KünstlerVÄnkler-.'rzeichnisseen bcmcr-
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Lanfrancho,
Lang.
67-
7 . Die merkwürdigsten Handlungen von St. Bruno, » 0 .
Bl. in gr. Quarto von Th. Rrüger.
3 . Oevrum Lonciliuin, u. s. f. in der Villa Borghest,
in 9. Bl. von p. Aquila sorgfältig gestochen.
Von einzelnen Blattern dann nennt Füßli (II.334—44.) besonders seine berühmte Barke Petri(in der St. Peterskirche), von G Audran mitGeist und Leichtigkeit, von rss. Doriguy abernoch meisterhafter gestochen; den Abschied Peterund Pauls, wie sie zur Marter geführt werden(aus der ehemaligen französischen Sammlung),von St. Picarr; die Verkündigung, eines derschönsten Blatter von C. Bloemaerr; eine Ma-donna in himmlischer Betrachtung, mit der sinni-gen Unterschrift: l'Interisur tls la Viergs, vonTrouvam mit Geschmack gestochen; die von En-geln zum Himmel getragene Magdalena, von C.Simonneau, und eine ähnliche von Ä- Loir;ein St. Carl Borrvmao, der die H. Mutter umihre Fürbitte wegen der Pest zu Mailand anspricht,von einem unbekannten Meister, mit dem Mono-gramm 1 . V. vvrtreflich. Diesen fügen wir nochaus dem winklerschen und Bvandes'schen Ka-talog bey: Die von Christus gekrönte H. Mutter,von St. Augustin und St. Wilhelm angebetet(aus der ehemaligen Kon. Franz. Sammlung),gest. von St. Baudot; einen reuenden Petrus(aus der Galerie zu Dresden ), von I Daulle;in neuern Tagen (, 8 oi.) ebenfalls eine Reue Petrifür das XXIl. Heft der T'sblsnux Lco. cls Is 6 sl.cle klorence st du pal-ns ?itti, von le vlllaiu;einen Christus am Oelberg betend, von C- Timi;dort gefangen vonCunego; mit Dornen gekrönt,von Ebendemselben; unter dem Kreutz erliegend,von I- perini; und vom Himmel in einer Gloriesteigend, von Sr. Coppa (diese fünf letzternwahrscheinlich alle nach Gemälden aus der schongenannten Kavelle Sacchetti); die Marter derH. Margaretha von Cortona, von P. perini;diejenige von St. Banhelemi (nach einem Ge-inald im französischen National-Museum, im Ge-schmack des Carravaggio) unsers Wissens zumerstenmal in Landons Annal. XIII. 61. imUmrisse. Von weltlichen Gegenständen dann et-liche Allegorien von L. Ciamberlan, Tb-Crüger, F. vlllamena und F. Greurer; vondiesem letztern namentlich auch die Hesperiden,welche die güldenen Früchte ihres Gartens —wohin besser, als unter den Himmel von Neapel bringen; endlich Lucina und Norandino, die ausder Höhle fliehn, nach Ariost , von Cunego, underst neuerlich von paras und I. B. R v. Massardgemeinschaftlich, nach Cheri's Zeichnung: Marsund Venus für das IX. Heft des Muses krsn-^ais. Etliche andere Stecher nach ihm, außerden bereits oben genannten, sind: F. Faraonius,C. Gaucher, F. A. Lorenzini, M Natalis, B-Oppi, P. A. Pazzi (dieser sein Bildniß aus derFlorentiner-Galerie), I. F Pellegrini, A. Richerund I. C- Rouliet. — Daß Lanfranco's Meister-hand auch in seinen selbstgeätzten Blattern sichtbarsey, versteht sich von selbst. Indessen will Füßli (I. 17h.) seine mit SEr. Badalocchio in 1607.ausgefertigte Bibel Raphaels in 52 . Bl. *) ebennicht rühmen, und zieht derselben wohl mit Grunddiejenige von Chapron weit vor. Dann aber führtEbenderselbe (II 043—44.) von ihm den Rö-mischen Befehlshaber, der zu feinen Soldatenspricht, und den Triumphzug eines RömischenFeldherren (einige sagen des Litus), vor dessenWagen gefangene Könige gehn, als zwey schöncomponirte und seltene Blätter an; Kofi III. 5 o 5 .Mosiö Kundschafter, welche die Weintraube ausCanaan bringen; und Gaudellim will wissen,baß er auch an den Stichen nach der Galerie
Justiniani (anderwerts heißt es, als Zeichner)Antheil genommen habe. Seine Blätter warengewöhnlich mit 6. h.. ks oder: diovauul H. k.bezeichnet. Ma/berte. **)
* Laufes ni (Jakob). M/i-rin (kö. tsrr.I. 149.) führt von diesem Baumeister die KirchenSt. Francesco zu Jmola und St. Antsn zuVenedig an.
* Lanfreri (Anton), s. Lafreri.
Lang (Carl). So heißt ein deutscher Kunst-dilettante (ob selbst ausübender Künstler ist unsunbekannt), geb. zu Heiibronn am Neckar, unddortiger Senator seit 1796. Derselbe gab in 178g.eine Bibliothek für Maler, Zeichner, u. s. f.und in 1791. als Fortsetzung derselben: Briefefür Maler, Zeichner, Formschneider, Ku-pferstecher und Bildhauer, denen daran ge-legen ist, sich über den bloßen Handwerkeremporzuheben, und für alle Liebhaber dieserschönen Künste, 8 Frankfurt a. Mayn, wovones aber lediglich beym ersten Theil verblieben war.Dann in 1794. Artistische versuche, oder kstach-bildungen schöner Gegenden und malerischerAussichten aus den merkwürdigsten Gärtender Fürsten und Großen (warum nicht auchder — Reichen?) in Deutschland , England,Schott- und Irrland. Eine Quartalichrifk,erstes Heft, mit 6. Kupf. und Beschreibung.Querf. Franks, a. Main bey Gmlhaumann (vierHefte sollten 5 . fi. kosten; es scheint aber beymersten geblieben zu seyn). Ferner: Ebendas.(gleichfalls 1794 ) Sammlung malerisch ge-zeichneter und nach der islarur ausgemalterBlumen, Blüthen und Früchre^, für Freundeund Freundinnen schöner Künstler. ErstesHeft, von 3 . Bl. welchem noch drey andere Heftefolgen sollten, aber, wie wir glauben, nie gefolgtsind. Beyde diese Werke werden in Meuselsxst. Mus. G. 62c sehr gerühmt, und besondersvon dem letztem geurcheilt, die Gegenstände des-selben seyen der Natur getreu und zum Entzückenschön gemalt — Ausserdem befinden sich vonunserm Lange verschiedene Aufsätze in denMeusclschen Kunstjournalen. Namentlich imMuseum II. 1 — Z9. Neun Briefe über dieGalerie zu Pommersfelden — III. 41— 47 - UeberLaufen s Mondschein — V- 24—27. Kunstnach-richten von Erfurkh und Weimar — X I. 341—72.Beurtheilung von Klein'« Leben und Bildnissengroßer Deutschen — Xlll. 68—86, und XlV.87—100. Kunstbemerkungen in Carlsruhe . Obes dann noch der nämliche sey, welcher anderswos. v. Carl Lange, Verfasser mehrerer belletristi-scher Schriften heißt, der neben andern,: Som-merblumen, oder Gemälde des menschlichenLebens (8K Dresden 80Z. bey Leuchnitz) miteinem Kupfer, nach des Verf. eigener Zeichnunggestochen von Holzmann, gegeben hat, ist unsabermals, wie leider so Vieles! unbewußt.
— — — Von Obigem wohl zuverläßigverschieden, geb. zu Würzburg 1752. Nationai-Hofschauspieler zu Wien , und zugleich Bildniß-maler, wird von Meusel ll. 429. angeführt.
— — (Ernest Friedrich Carl). So heißt beyMeusel II-, ohne Weiteres, ein Künstler, derum 1788. zu Nürnberg vortrefllchc Vogel undBlumen in Wasserfarben gemalt habe.
— — (Ernest Johann Benedikt), des Vorge-nannten Bruder, geb. zu Hildburghauien ,749.ein geschickter Clavicembalist und Harfenist, der
6) Eine ausführliche Notiz; davon giebt Gandellini. Oonk. Heinecke Nachr. u. N8.
Sollten wir abermals unsre Ausführlichkeit in der Redaktion einiger untrer Artikel entschuldigen? Ve» demgegenwärtigen liegt bec Grund dafür, wie sonst fast bey keinem , in dem ganz ungleichen Urthue über deneigentlichen Werth seines Gegenstands, der von den Einen für eines der hellcsten lichter der Kunst, und vonden Andern kür einen der ersten großen Verderbcr der«elben betrachtet wird. Aus demselben Grunde habe»wir namentlich auch die Litteratur der nach Lanfranco gestochenen Blätter mit ungewohnter Weillauftigkeit vor»getragen.