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genannt, dessen im Lex. unter seines Vaters Namengedacht wird, Maler und Stecher mit der Nadel«nd dem Grabstichel, geb. zu Hartem, aber nicht1619. wie Rost sagt, da man schon von 1608. einschönes Blatt von ihm: Christus im Oelgarten,nach seinem Vater kennt. Derselbe lernte die An-fangsgründe der Malerey bey I. Pinas, arbeiteteim Geschmacke seines Lehrers, und strebte nach derManier des Guido. Wer ihn die Führung desGrabstichels lehne, ist unbekannt; man glaubtSaenredam . Rost V. Z17. wo neben obigemBlatte, als dessen Pendant: Petrus aus dem Ge-fängnisse befreyt, nach Pinas — dann eine MarterPetri, nach Guido, und besonders sein wenig be-kannter schön behandelter Stich nach seiner eignenErfindung: Der barmherzige Samariter, ange-führt wird.
* Last mann (Peter). Einige machen ihn zu
einem Schüler von Corn. Cornelis. Er selbst giltallgemein als einer der Lehrer von Rembrandt .Neben seiner Composikion rühmt man auch seinschönes Coloril und seine Kenntniß des Helldunkels.Seine radirten Blatter sind von gutem Geschmackund selten. Dahingehören: Juda, derdieThamarliebkost, in einer schönen Landschaft, bloß mitseinem Monogramm l^. I.. und: Eine sitzende Frauvor einer Art von Arkade, den Kopf mit demEchleyer bedeckt, und ihre beyden Hände vor ihr.Dann kennt man nach ihm: Die drey Engel er-scheinen Abraham, von I. van Someren, schöngeschabt; Abraham verabscheidet die Hagar , vonSkiegliz zu Leipzig , einem Liebhaber (und deswegenselten) in Zeichnungsmanier; dann zwey ebenfallsseltene geätzte Landschaften; die eine mit Tobiasund dem Engel, von S- Frisius; die andre, miteinem antiken Tempel auf einem Berge von I. vanNoordt, von welchem der behutsame LVinklerscheKatalog die letztre besonders schön nennt. Und fastvermuthen wir, daß auch M. Merlan nach ihm,nicht nach (Jiclaus (wie das Lex. sagt) gestochenhabe. Rost V. ölb. L-a-nir;.
* Larer (Jacob de). Von ihm kennt maneinen Tabaksschmaucher nach Ostade ; eine Gin-guette, in I. Schenks Verlag (vielleicht mit demobigen dasselbe); ein Bildniß W. Sewel's, nachRademacker; ein andres König Wilhelm III. mitder Unterschrift: Vesritu cornmoöo aus N. Dis-scher's Verlag; eines von E. Rumph, an derSpitze seines Nliessurng ImaZinnm kiLLiumtsZtaceornm (Leiden 1711.) u. a.
Latham ( ). So heißt irgendwo, ohne
Weiteres, ein geschickter Bildnißmaler zu Dublin .
* Laronr (de la). S. Tour im Lex. und inden gegenwärtigen Zusätzen.
— — S. Dreppe in den gegenwärtigenZusätzen.
* Laere oder Larere, s. auch Delatre inden gegenwärtigen Zusätzen. Unter diesen letzter»Namen dürfte auch die Künstlerin Larrre des Lex.gehören.
Larreur: oder Larour ( ). Wir halten
den erstern Namen für den richtigen. Ein Bildhauervon Brüssel gebürtig, lebte im I. 1806. zu Paris ,und hatte ein vollkommen ähnliches Brustbild des da-mals dort anwesenden Papst Pius V II. verfertigt,welches er dem Gesetzgebenden Rath überreichte,der solches in einem seiner Säle aufstellen ließ.
* Larrinville ( ). Nach ihm hatBasän:
la stucleur personisiee p. lUacl. Xarbonne Pellet(sonderbare Weise, seine Schaamhaftigkeit kund zuthun!), Gaillard und Fessard aber Bildnisse erstrereines der Königin von Schweden ^, gestochen.
Lau ( van). Vielleicht van Loo. Nacheinem solchen van Lau indessen hat L Cosfin dasBildniß des Arztes C. C. Rompf gestochen.
Lavecq.
Lavale' und Lavallee ( ). So heißt
irgendwo (wir glauben gar unter seinen eignenBlattern) ein neuerer französischer Kupferstecher,der doch in der That la vallee heißt, und seinerZeit unter diesem Namen zu finden ist Ob er der-selbe sey, der im /Ilmansck äes Keaux-Hrtsvon 180Z. unter den Administratoren des MuseumsNapoleon als Generalsekrctair derselben erscheint,ist uns unbekannt.
Lavarer (Johann Caspar), geb. zn Zürich 1741. und gest. 1800. Ein Kunstdilettante ohneSeinesgleichen, obschon er selbst keinen Strichzeichnen konnte. Wer wird die wirklichen Verdienstedesselben lebhaft, und die — apocryphischen scho-nend genug beschreiben, welche dieser merkwürdigeMann um die Kunst überhaupt, und um jungeKünstler seiner Vaterstadt sowohl als mehrerer desAuslands hatte ? Seine Physiognomik zumal wird,wenigstens als ein charakteristisches Denkmal seinesGeistes, so wie der anfangs überschwengliche,dann wieder maustodte, jetzt (1807.) in Frankreich wieder auflebende Ruf desselben ein eben so treffen-des Merkzeichen des Geists der Zeiten, aufimmer historisch wichtig seyn und bleiben. Allerleyvon und über Lavarern, als Kunstkenner s. in denMeuselschen Kunstjournalen; wie z. B.lMuseumII. (17—68. seine Nachricht von einer neuen Art zumalen. Xll. 572—77. sein Urtheil über eine Ge-mälde-Lotterie in Zürich ; und in den hs. Misc.II. 202—4. hauptsächlich aber XIII. 5g9—bg. dieaus seiner Handbibliothek für Freunde zu-sammengezogenen Kunst-Sentenzen.
* Laub (Tobias). Derselbe lernte bey JsaacFisches, arbeitete auf seinen Reisen in Sachsen und Brandenburg , und war, neben Anderm, einsehr glücklicher Copiste- Er selbst hat nach A. Graf,M. F. Kleiuert, A. Löscher u. a. und hinwiederhaben eine Menge Andrer nach ihm Bildnisse, meistdunkeler Männer gestochen und geschabt.
* Lauch (C-), hieß Christoph. Nach ihmkennt man z. B. die Bildnisse der beyden Röm.Kaiserinnen: Eleonora Gonzaga und Maria vonOestreich, beyde von Boener, letztre auch von M.Küssel, u. s. f.
— — (Christoph), der mit dem Obigen schwer-lich Einer seyn kann, war Galerie-Inspektor zuWien , und unternahm es um 1720—Zo. alle Ge-mälde derselben stechen zu lassen. Zu Ausführungseines Entwurfes, wollte er sich des Schwarzkunst-schabers I. Maeniil's bedienen. Aber der Tod vonbeyden ließ sie nicht weit vorrücken. Nur Zo.Blätter dieser äusserst seltenen Sammlung erschie-nen, alle sorgfältig gearbeitet, mit dem BildnißKaiser Carls V l. an der Spitze. Ein Verzeichnißderselben findet sich in Heinecke's Idee Generalsx. 60-62.
* Laudari (Joseph). Er lebte noch 1718.Das Zeugniß , welches ihm das Lex. nach pascoligiebt, daß der gute Geschmack in der Malerey zuPerugia durch ihn wieder aufzuleben schien, wirdvon Lanzi I. 54 t. dahin eingeschränkt: „Wohldeswegen, weil der Carracescische Fabrizi, Bassottru. a. todt waren." Frezza hat nach ihm dasBildniß des Anatomikers Jos. Pascoli gestochen.
Lauderrvein ( ). So heißt irgendwo
ein Kupferstecher, von welchem man das Bildnißdes Rechtsgelehrten G. Cammerstadt, ohne Namendes MalerS, kennt.
* Land i (David von). Nach A Campi hater für die Istoria üi Lremona gestochen. SamaleLm.
* Laudizia oder Laodizia. Derselbe
lebte um 1ZZ0. und war ein Zeitgenosse des Giotto,und seines Landsmanns Andrino di Edesia, oderd'Edessa. II. 289 >
* Lavecq (Jakob). Rembrandts , seinesLehrers, Manier hatte er täuschend nachgeahmt.Alsdann änderte er solche „ward nun" (sagt p)a-