Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
677
JPEG-Download
 

ig ge-rn Rufdurchätzunghalle.

lanbt:Entia;sisano.

dohms

meistcr

imabue

Modelle

Floren;

ge.

>eutlich

lapo's

laubtenbans,üo, dae Geisty, undFresko-ieta inSaldi-en Na-)olomer

io?nr-

lit deinLineHieinemr seinen

nanacsis, einannt.

im Lex.>ielmehr>be warencn erManierStaffe-262.

ime imEr war

u Dri'il, wo eridischen)ouw's,und inkademieIn derie auch>n vielenldnisseer, sei I.

nan einmmer's,

geb. zunt man,Judithl) Bcnv.en. 78.)'BiWniß;ni' etc.

ae Wei-.'arbeiret

L a r e t 0.

* Lareeo (Johann Fernande; be), geb. zuMadrid 16Z0. Einiges, das cr gemeinschaftlichmit seinem Lehrer Ricci im Theater von Buen Retiromalte, gefiel Carl II. so sehr, daß er ihn zu seinemKammermaler ernannte, und ihm, nach dem Todedes erstem, wegen seiner großen Kenntnisse in derPerspektive die Aufsicht über das Theater vertraute.FioriUo lV. ZZi.

* Larg siliere (Niclaus le). Sein zu Ant-werpen wohnender Vater ließ ihn als Kind dahinkommen, und that ihn schon in seinem Zwölftenzu seinem Meister Gobeau. „Largilliere " sagtwareler) „erhob sich bis zur Geschichtsgattung,und würde auch diese mit Erfolg getrieben haben,wenn er ihr standhafter obgelegen wäre. Indessendurft' er es nicht bereuen, daß er einige Zeit seinesLebens auf sie verwendet hatte; denn seinen Ver-suchen darin verdankte er ohne Zweifel den Charaktervon Größe, den er nachwerts seinen Bildnissengab." Und bey Dandre' Bardon heißt es:„Tauschende Effekte durch den doppelten Zauberder Lokalfarben und der Lichter herfürgebracht,waren das Hauptziel seiner Studien; »nd dieserGesichtspunkt war es auch, unter welchem er dieNatur betrachtete." Nachdem er zum zweytenmaleaus England zurückkam, verließ er Paris nichtmehr, ausser daß er einst auf kurze Zeit wiedernach London ging, um Jakob l l. und seine Gemahlin,Marie Hyde zu malen. Don öffentlichen historischenBildern kennt man, unsers Wissens, einzig vonihm die beyden großen auf dem Nakhhause zuParis : Das Gastmal, welches die Stadt in 1687.Ludwig XlV. zur Feyer seiner Genesung gab;und: Die Vermählung des Herzogs von Burgund mit der Prinzessin von Savoyen; dann ein drittesin St. Genevieoe, zu Erfüllung des Gelübdes voni6g/j. wegen zwey vorhergegangenen Fehljahren,worin der Künstler selbst unter den Zuschauernerscheint. Ein Verzeichnis; meines sei. Vaters führtneben 86. nach ihm, gewöhnlich von großenMeister» gestochenen Bildnissen (unter denselbenein Viertheil Künstler) zwey historische Blätter:Christus welcher unter dem Kreuz erliegt, und eineErhöhung des Kreuzes (nach Gemälden aus seinemeignen Kabinette), beyde von Fr. Rocttiers an.Nachgelesen zu werden verdient LargMiere's Lebenbey d'ArgensviUe um so viel mehr, da solcheszum Theil aus einem von ihm selbst geschriebenenAufsätze geschöpft ist, und neben Andern, die Be-merkung enthält: Daß er lieber für Partikularenals für den Hof arbeitete, dann aber auch beydiesem letzter» nie um ein Jahrgeld nachgesuchthatte Noch wird überhaupt sein rechtschaffenerCharakter, sein angenehmer Umgang, und seineauserlesene Artigkeit gegen das andre Geschlechtsehr gerühmt, dessen Reitze er (warum nicht?)noch immer mit idealischenZügen zu erhöhen wußte.Lonk. über ihn ^iorillo III. 278—81. wo es (frey-lich etwas zu scharf, von ihm heißt: „ Hätte sichMcolas nicht gegen das End seines .hätigen Lebenszu sehr von der Natur entfernt, so würde man ihnmit Recht unter die ersten Bildnißinaler setzenkönnen" (wohin er, unsers Ermessens doch wirk-lich zu zählen ist); „aber er wurde übermüthiggenug, die Eigenliebe seiner Zeitgenossen zu miß-brauchen, fabrikmäßig zu arbeiten, und sich sorglosseinem flüchtigen Pinsel zu überlassen." Sehrrichtig bemerkt übrigens d'Argensville in seinerKunsicharakterisiik von Nicolas: „Da er sehrschnell arbeitete, und seine Farben nicht peinigte,so haben solche noch immer eine Blüthe, ein Lebenund ein Mark, die sie Van Dycks würdig machen "Zu seinen schönsten Bildnissen gehören diejenigendes Kardinals von Noailles, des Bischöfen Huct'svon-Avranches, der Schauspielerin Duclos, leBrun's (so herrlich von Edelink gestochen), desMalers la Forest seines Schwiegervaters, undendlich sein eignes in der Galerie zu Florenz . Ucber-haupt malte er sich selbst nicht ungerne. Zwey der-gleichen haben Chereau und Wille gestochen. Auchin Deutschland befindet sich ein hübsches Paar;

Lastmann. 617

eines ln der Blüthe seiner Jahre zu Salzdahlum ,das andre von reiferm Alter in der Galerie zuSoeder. In Zürich besitzt der -Oberst Keller dasvortrefliche seines berühmten Geschlechtsvorfahren,des Kunstgießers Balthasar Kellers.

Larive. S. Rive.

Larmier ( ), ein französischer Bildhauer

von Di/on, schenkte der dortigen Akademie derWissenschaften und Künste in ihrer allgemeinenSitzung im Sept. 1802. die Büste Boßuets. In1806. war er als Professor seiner Kunst zu ermeldtcmDijon mit einem Jahrgehalt von i 5 oo.Fr. angestellt,/cm//. 7>rch/.

* Laroon (Marcel). Nach ihm hat I.Beckets: Die Beichte einer Frau, und J Smiths:Den Mann, der seinem Kind Suppe giebt, undeinen singenden Mönch (Halbfiguri in Schwarz-kunst geschabt. ZrmräeL s. v. /.auoon.

* — — ( ) Der Blumenmaler,

colai vermuthet, dieses sey der verstümmelte Na-men von A>. F van Roye. G. übrigens in demArt. Samuel Blesendorf in den gegenwärtigenZusätzen, aus was für Quellen die Nachrichtendes Lcx. von der Berlinischen Künstlerakademiegeflossen sind.

Larraga (Apolinarius), ein spanischer Malervon Valeutia, nach Einigen Schüler von PeterOrrente, welches hingegen Andre unwahrscheinlichfinden, weil er erst ,728. also 84. Jahre nach demTode des letztem gestorben ist. Immerhin abernahm er sich die Werke desselben zum Muster, undsuchte sie zu erreichen, wie zum Theil aus seinenWerken in verschiedenen Kirchen zu Valenzia, undeiner Reihe Bildnissen im Kloster St. Dominicuserhellet, /iorillo IV. Z7Z.

— — (Joseph« Maria), des ApolinariusTochter, malte Miniaturen welche sehr geschätztwerden, und unterhielt eine Zeitlang eine Maler-akademie in ihrem Hause. Fiorillo I. c.

Larassin ( ). So heißt irgendwo, ohne

Weiteres, ein Landschaftsmaler, nach welchemJaninet gestochen habe.

Larson (Georg), ein holländischer Bildhauer;arbeitete einige Zeit in England, und in i 65 s. zuBerlin , wo er zwölf Kinderfiguren modellirte, die inBley gegossen wurden, und in dem KurfürstlichenLustgarten standen. rJicolai-

Larsonneur ( ). So heißt im ^lmnnsok

llos Iksaux-Hrts von 1805. ein damals zu Paris lebender Baumeister, von dessen Arbeit dort dasHaus des H. Auguste au Caroussel angeführt wird.

Lastn so (Carl de), zeichnete die Brustbilderder vier ersten römischen Kaiser, nach den in dergroßherzoglichen Galerie zu Florenz befindlichenOriginalen, die, von Peter Pisani gestochen, iu1780. mit ihren Lebensbeschreibungen aus ^ichttraten. Eben dieser Pisani hat nach Lasinio nochein andres Blatt: l'^rs ü'^lceste gestochen.

* Lasne (P.). S. Asne.

* Lasseus oder Lasse' (Niclaus). Vonihm kennt man, neben Anderm, das Bildniß I.Jac. Boissard's.

Lasranosa ( ), ein spanischer Maler,

Schüler von Mengs, und, gleich demselben, vondem Ritter d'Azara ganz besonders geschätzt. Fürdiesen mußte er auf den Plafond eines Kabmetsim spanischen Pallastc zu Rom einen Philosophenmalen, der bey einem Staatsmanne Besuch ab-stattet. Letztrer war natürlich kein Andrer als Azaraselbst, erstrer aber der Architekt Miliz,a, derebenfalls unter die Vertrauten des Künstlers ge-hörte. Mc>mtett»'i8o4. 6. ^vr

* Eastman n (Niclaus), oder, als des nach-folgenden perers Sohn, auch rJiclaus Perri

z