Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
697
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Leftrade ( ). Und eben so noch ein

andrer/ den gedachter Almanach von dem erster»zu unterscheiden scheint, und denselben in die Classeder sogenannten 8culpteurs ?racticien.8 setzt.

Leftre ( ). Nach einem uns sonst unbe-

kannten Maler dieses Namens zu Lyon hat Bou-langer das Bildniß des dortigen Canonicus A- deSt. Colombe gestochen.

* Lesueur, s. Gueur, sowohl im Lex. alsin gegenwärtigen Zusätzen.

Leszer (Georg), ein Glasmaler zu Nürn­ berg , st. dort , 645 . und ist uns übrigens einzigdurch sein Bildniß bekannt.

* Lere liier, s. Tellier, sowohl im Lex. alsin den gegenwärtigen Zusätzen.

* Lerh (Heinrich de>. Er arbeitete um 1726.Neben dem im Lex. von ihm Bemerkten (wovonuns aber nur ho Dl. zu Gesicht gekommen sind),welche Basan ( 26 . «so.) als mittelmäßig taxirt,kennt man noch: Die Landhäuser am Vecht-Strome:

, funäls » vllliz , ptXtoriis , stguepriscis srcibus triumpdantls tsbula exgui8i-ti^sima (100. Bl. in Fol); eben so das alte adelicheSchloß von Termer in 26., das Landhaus undGarten von Zeyst in 21. und: kiel verlierlik^ater^raAsz ok Oiemer-blesr in 60. Bl. Dannauch ein Bildniß Franzen de Pina de Melo.

Lerhiere oder Lerhiers ( ). Wir

halten den letzter,, Namen für den richtigern. Einneuerer Geschichtsmaler, der unsers Wissens zuerstum 1800 mit einigen allegorischen Plafondsstückenim Saal des Laocoon auftrat, alsdann im^lma-r>LLli ässgeaux-^rts von ,802. unten den damalszu Paris lebenden Künstlern erscheint, und vonwelchem dort vier Bilder: Brutus der seine Söhnezum Tod verdammt, Philoktet auf Lemnos , dieschlafende Venus, und ein Opfer dem Vaterlandegebracht, angeführt werden. Von seinem Philoktetheißt es bey Lands» I V. , 56 . die Zeichnung seycorrekt, das Colorit kräftig, und dies Gemäldhabe ihm einen Aufmunkerungspreis erworben.Von der schlafenden Venus dann (einem kleinenGemälde von ,8" hohen Figuren) I. c. V. 20.: Essey eine angenehme Composition, welche in Lebens-große für H. Lucian Bonaparte ausgeführt werdensoll. Beyve sind bey Lands» II. cc. im Umrisseabgebildet, wo wir, unsers Orts, die Compositionder lektern Bilder abscheulich, und die Liebesgöttin bescheiden gemessen, ,2^ lang finden. Wie demimmer seyn mag, war dieser Künstler nicht bloßeiner von denen, der in ,806. von des Kaiser Na­ poleons Mai. den Auftrag erhielt, für den Salonvon ,808. eine Folge großer Gemälde von den merk-würdigsten Ereignissen des zweitletzten deutschenFeldzuges zu verfertigen, welche nachher die Galeriedes Louvre zieren sollten, sondern der vollends,seit Suvee's Tod, durch ein, im Feldlager vonFinkenstein ergangenes Kais. Dekret von, 2Z. April,807. zum Direktor der französ. Akademie zu Rom ernannt worden. Erst jüngsthin (,8n8 ) sah mannach ihm ein gerühmtes Blatt (die Nymphen imBade) vön Noel und Maßard unter DesnoyersAufsicht gestochen.

Lerourville ( ). So heißt ein Ge-

schichtsmaler zu Paris , der im ^lmangcb cw8Lesux- Hrt8 von 1802. zum erstenmal, mit zweyenseiner Bilder: Die Heilung Tobiä, und Tclemachund Penelope erscheint.

Letter (C-). Nach einem uns sonst unbe-kannten Künstler dieses Namens, der um 1670. inder Schweiz arbeitete, hat C- Meyer von Zürich die Bildnisse der Landammänner D. Bußy vonGlarus und C Brandenbcrgs von Zug gestochen.

* Letterini, s. Litterini.

Lettner , s. Leirh»er.

Letton (T.). So heißt ein englischer Kupfer-stecher, der, gemeinschaftlich mit M- Picot: lasonüuite 8plriruelle 60 Nar^uoritiie 6'-lnjvu»nach I. Barralets Erfindung, und für sich alleinein Denkmal für Garrik, nach I. P. Loutherbourggestochen hat.

Leu (Hans), ein guter Maler von Zürich ,und was noch besser war starb , 5 Zi. in derSchlacht bey Cappcl den Tod fürs Vaterland. Leu.

* (Thomas de), Zeichner und Kupfer-stecher, geb. zu Paris um 1H70. andre sagen genau,662. (nicht,692. wie der Pfuscher Basan 2-l. 8«c.selbst im Widerspruch mit seiner ersten Ausgabefabelt) lernte bey A- Caron, seinem nachherigenSchwiegervater. Derselbe arbeitete meistens zuAntwerpen , im Geschmacke der Wierix, theilsnach eigener Zeichnung, theils nach andern Künst-lern seiner Zeit. Auch die Beywerke sind bey ikmmit großer Feinheit, aber zugleich mit unangenehmerHärte und Kalte ausgeführt. Xsst Vil. 65 66 .führt von ihm 20. ein Verzeichniß meines sei. Vatersaber ,66. Bl. an, welche von ,587-16,4. be-zeichnet, und zur Hälfte Bildnisse sind. Von denübrigen bemerken wir: Die 12. Sybillen; ein EcceHomo; Bekehrung von St. Paul; , 5 . verschiedeneEinsiedler (diese gemeinschaftlich mit C. van Bocke!und E. Charpy, höchst geschmacklos.; 8. Bl. Engelund Erzengel ; blsrtvroloxium 8. Virßi-iuin. 24.Bl. ; das Leben St. Franzisc, 25 . Bl. Oonk. 6a»-ste/ü'm. L aasten (diesen 8. v. ste 6e») und A 7 ahse.

Levache'-Dessras ( ), eine neuere

französische Malerin, Schülerin von Regnault.Arbeiten von ihr sah man im Pariser-Salon desI. XII. Fiorills iii. 506.

( ). Wahrscheinlich nicht dieselbe,

sondern ein andrer Künstler dieses Namens ist es,der um 1806. nach Carl Vernet: 06 ! s'e8t dien <;a,eine Carricatur der Sitten des Tags gestochen hat.

Levalle', s. valle'.

' Levasseur, s. vasseur, sowohl im Lex.als in den gegenwärtigen Zusätzen.

Leubner(I. C). So heißt ein uns sonstunbekannter deutscher Künstler, nach welchem M.Bodenehr das Bildniß des Arztes A. Birnbaum,und B. Kilian (1682.) dasjenige des Barons H. aFriesen gestochen hat.

Leuchsenring oder L eichse n ring (CarlChristian), Kupferstecher, arbeitete um ,770. zuDresden . Von ihm kennt man, neben Andern,:Eine Bauerngesellschaft nach A. Both; ein Köpfgennach Grenze (1772); noch früher Diana und En-dymion nach Hütin; den Gelehrten in der Studir-stube (Basan 26 . 8es. sagt: Den Chymisten inseinem Laboratorium), ein geistreiches Blatt, nachTh. Wyck; ein Bildniß des Obersten Grafen vonBrühl, und ein Landschäftgen nach Orient (alle diesevon 1770.) Meusel I. In Desselben «I-D-R L.(1808.) erscheint er nicht mehr unter den Lebenden.

Leuchzellburger (Hans), s. Lützelburger.

Leucius, s Lucius.

Levü (Mademois ). So heißt in den Xouv.6e.8 .^rt8 II. 2,0. eine Kupferstcctierin zu Paris ,die UM ,802. an Mellin's Vov->z;s pirrsresqus6e Oan8tantinspls Antheil nehmen sollte. Obsie mit dem unten folgenden Leves Eine Personseyn dürfte?

* Leveau, s. Vau.

Leveilke .Peter) So heißt bey Gandellintund Basan ( 26 . 8ec.), ein Kupferstecher vonOrleans , Schüler von Janinet, der in desselbenManier um ,776. alte Frisen, Ornamente, Gro-ll u u u