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testen und Goldschmiedarbeit, in Farben gestochenhabe.
Leveille ( ). Und eben so im Almanach
6ss Uesux-^rts von 180Z ohne Weiteres, eindamals zu Caen lebender Zeichner, vielleicht einSohn des Obigen.
Leves ( ). Und so wieder ein Kupfer-
stecher, der nach Cazes l'^mour ai§uisant 808traitg gestochen hat.
Levesque (Carl), ein französischer Kunst-verleger. Bey ihm erschienen, neben Andern,:Loth mit seinen Töchtern, nach A. Dieppenbeck,ohne Namen des Stechers, und die Bildnisse derFrau von Grafigny und des Schauspielers leKam, letztrcs 1760. von M. F. A. Castelle ge-zeichnet und gestochen.
* — — s. auch Evesque.
Levezow (K. ), Professor der Alterthümeran der Königlichen Akademie der bildenden Künsteund am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium zu Berlin ,schrieb in 1801. Denkschrift auf (6- F. Gilly.4 °. Berlin ; dann um 1806. ArcheologischeFragmente über zehn, unter dem irrigenNamen der Familie des Lycomedes be-kannte, Bildsäulen im Musauni der Alter-thümer zu Berlin , mit 10. Bupfertafeln, alserstes Heft eines Prachtwerks über dieses Museum.In 1807. überreichte er der gedachten Akademiezwey archäologische Abhandlungen: Die eine überdie Frage: „Ob die medicäische Venus ein Bildder Knidischen des Praxiteles sey"? Die andre:
Invenis aclorsntis signo ex cere antiguo,bactenus in re^ia Uerolinensi, nunc unternI^uterise Uurisiorurn eonspieuo; eine der vorzüg-lichsten Antiken, die sich auf unsere Zeiten erhaltenhaben"; welche beyde in 1808. jede mit einemKupferblatt bereits im Druck erschienen waren.
Levi ( ), ein vorzüglicher jüdischer Wap-
penstecher, arbeitete um 1710. zu Berlin , hu'colai.
Leviez (K.), ein Maler dieses Namens istuns bloß durch sein von einem Ungenannten ge-schabtes Bildniß bekannt. Ob er dann derselbemit einem Künstler eben dieses Namens sey dernach Pillement ik. Landschaftsblatter, wie ;. B.den Wind, den alten Thurm, u. s. f. gestochenhat, wissen wir eben so wenig.
* Levillaii» (Gerard Renat), s. villain.Hier bemerken wir noch (Basan Lst. sec. zufolge),daß er einige Vignetten nach Marillier gestochen,und daß seine Gattin (Mansard) in gleichem Ge-schmacke gearbeitet habe. Ob es noch derselbe,oder ein jüngerer Künstler dieses Namens, viel-leicht des unsrigen Sohn sey, der in neuern Lagen(180.4.) sür Filhols Lourg bistar. et elementuireden Evangelist Lucas, nach Valentin (Heft 28.),das Band zwischen der Zeichnung und der Farbe,nach Guido (H. äo.), und die Luft, oder vielmehrdie Erde, »ach Ludw. Carracci (H. ZZ.) gelieferthat, ist uns unbekannt.
Levr's (F. C.). So heißt ein, wahrscheinlichenglischer Künstler, der um 1807. mit Andern,nach den Gemälden von P, Reinagle, und unterdesselben Aufsicht, 20. Blatter Jagden atzte, welchesowohl in Einer Farbe abgedruckt, als auch co-lorirt, ans Licht traten, und sehr gerühmt wurden.
— — (Johann). Und so ein andrer, vonwelchem man ein Bildniß des Prinzen Fr. Tho-mas von Carignan kennt.
* Levo (Dominicus). Sein Lehrer Bigi hielt
eine Schule zu Verona , I. 22h.
* Leup 0 1 d ( Georg ). Derselbe verfertigteeinige schone Oefen auf dem Rathhause zu Nürn-berg .
Leybold.
LeupoId (Joh.Philipp), eingeschickter Bau-meister zu Augsburg , that sich vornehmlich in An-sehung künstlicher Maschinen zu Fabriken, Müh-len- und Wasserwerken um 1760. sehr hervor,von Srerren S. i 55 .
— — (Ä-). So hieß ein deutscher Kupfer-stecher, der zu Anfang des XVII. Jahrh, an demHorto Lickstettonsl arbeitete.
— — — Und so ebenfalls, wenn nicht derObige, ein andrer, von dem man ein mit 1712.datirtes Bildniß des Arztes Das. Besler kennt.
— — f ). Und so ein Münzeisenlchneider,der um 1760. in Dresden gearbeitet hat. Samml.berühmter MedarU. LJO. Z72.
— — ( ), der Maler, dessen das Lex.
unter dem Art. Georg Leupold gedenkt, ist ohneZweifel derselbe, den Mensel I. ohne Weiteres,einen Bildnißmaler zu Wien nennt. In 178g.lebte derselbe nicht mehr.
Leu sarge (Robert). So hieß ein alter fran-zösischer Architekt, der in 1222. die Hauprkirche zuAmiens , eine der beßten dieses Zeitalters, erbaute,/e vVoii'.
Leurhner ( ). So heißt bey Mensel
II. um 1789. ohne Weiteres, ein Bildhauer zuWien .
Leux ( ), zwey Gebrüder, Söhne des
im Lex enthaltenen Franz Leux, folgten demsel-ben in seiner Kunst.
Levy (M.), Kupferstecher zu Berlin , gab um180Z. ein beliebtes Blatt, welches schon oben unterA- Elaer und Daehlrng beschrieben ist. Wasaber eigentlich Levy daran geliefert habe, laßtsich aus Meuseis Arch. I. 2. 107. nicht deut-lich ersehen. Wir denken, das Coloriren. Eswurde zu 6. Th. in Golde gewerthet.
Lervis (F.)> So heißt bey Brandes (s. v.Green) ein Künstler zu London , nach welchemGreen ein schönes Bildniß des Meßkünsilers JohnBird geschabt hat.
— — (F. C.), ein englischer Kupferstecher(vielleicht mit dem Obigen Eine Person 1, gabum 1807. mit andern geschickten Künstlern 20. Bl.Jagden nach P. Reinagle sowohl schwarz alscolorirt abgedruckt, ans Licht. Oeffenrl Nachr.
Lewitzky, Levirzkoy, auch Lervrsk 0 i( Dmitrij oder Peter Ghrighorjcwiksch ). Wir hal-ten alle diese drey Namen für Einen und densel-ben, aber Demerrius für seinen wahren Taufna-men. Dieser geschickte russische Bildnißmaler,Mitglied der Akademie zu Et. Petersburg seit1760. und Rath derselben 1776. arbeitete mit be-sondern! (?) Cotorit, und lebhaftem Ausdrucke.Meus Misc, Xl. 270. BernourUl IV. 129.Fiorrllo's S- II- 58 . u. 66. RussischerHofkal. von 180/s. wo er noch unter dem NamenLerviskoi als Akademischer Rath, im Fache derPortraitmalerey erscheint. Nach ihm kennt mandie Bildnisse des Fürsten Alex. Galstzin von I.Jacobe (1762 ), Alex. Lanskoi undSam.Greig'hs,beyde von I. Walkers (alle drey meisterhaft inSchwarzkunst geschabt), und endlich dasjenige derPrinzessin Daschkow, ein schönes, in englischerManier vollendetes Blatt. Ftorillo R. S.II. 9 j.
Ley (Johann van der) ward in 168Ö. zumKurfürst!. Brandenburgischen Stein - und Bildhauerangenommen. Er hatte zugleich die Aufsicht überdie Curfürstliche Bild- und Stcinhaucrcy und alledarinn arbeitenden Leute. Mcolai.
Leybold ( Johann Friedrich), Maler, Zeich-ner und Kupferstecher, geb. zu Stuttgard i? 55 .oder 56 . und seit 1781. dortiger Professor undHofknpfcrstecher, in neuern Tagen aber Professor