Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
733
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Louf.

Louf oder Luft (Gerhard), ein deutscherGlasmaler und Bildhauer, ließ sich zu Rouen häuslich nieder, allwo er gegen das Ende des X VI.Jahrhunderts die sogenannte Chapelle des SaintsMorts auf dem Kirchhofe des Hotel - Dieu aufeigne Kosten erbauen ließ. Die gegen den Kirchhofzu stehende Fenstergemälde werden von Kennernsehr geschätzt, /e F'rer/1.1. 0. i5.

Louis (Dauphin), s. Ludwig.

(Dionysius), ein Baumeister von Bonr-deaux, studirte zu Rom . Er baute das Comödien-Haus seiner Vaterstadt, woran Kaiser Joseph II. bey seiner Durchreise 1777. Vieles (?) zu tadelnfand. Er oder ein andrer dieses Namens, arbeiteteum 1780. in Diensten des Herzogs von Chartres ,der ihm verschiedene Veränderungen an dem Palaisroyal vorzunehmen auftrug. Ob es dann vollendsnoch der nämliche sey, nach dessen Zeichnung (wennwir anders Landon Anna!. XI. - 3 i 33 . rechtverstehen) ein andrer Baumeister, Delanoy, denneuen Opernsaal in der Straße Richelieu zu Paris errichtet hat, von dessen Plan und Durchschnittdort eine Abbildung im Umrisse, nebst der Beschrei-bung gegeben, und diese Baute sehr gerühmt wird,und welcher, spätern Nachrichten zufolge, in 1800.verstorben war All' dieses ist uns unbekannt.

* Louys oder L o vs (Johann oderJacob), Zeichner und Stecher mit der Nadel unddem Grabstichel, geb. zu Antwerpen um 160».(S«§a-r L6. sec. k. 1620). Derselbe war ein Mit-schüler von van Sompelen und Suyderhoef beySoutmann, und hatte, gleich jenen, nach denZeichnungen seines Lehrers (nach Rubens undVandyck) mehrere Bildnisse mit Einfassungen vonBlumen und Früchten gestochen. Seine Arbeithatte Aehnlichkeit mit der seines Meisters. SeineFleischparrhien sind fleißig punktirk. Seine Auf-erstehung des Lazarus, eine Copie nach derjenigenvon I. Livens, wird von Kennern sehr gesucht.In diesem Blatte, das mit Strichen gemacht undvon schöner Wirkung ist, hatte er seine Manier mitderjenigen der Rembrandtschen Schule zu vereini-gen gesucht. Noch kennt man von ihm, von Ge-schichtlichem z. B. die Ruhe der Diana (unter demNamen: lialte lle Diane ä ls Obusse bekannt)nach Rubens , ein schönes, und in guten Abdrückenseltenes Blatt; dann das Innere eines Vauern-hauses, nach Ostade , eine Bauerngesellschaft unddie Maronenhandler, nach Both, und eine hollän-dische Küche nach Kalf. Rost V. 375 77 - Vonseinen Bildnissen führt derselbe 6. ein Verzeichnismeines sei. Vaters ro. (meistens von Königlichenund Fürstlichen Personen seiner Zeit) an.

( ), der Schüler von C. Natoire.

Vielleicht nach ihm hat C. R. G Poulleau den Planund die Ansicht der Verzierung der italienischenSchaubühne, bey Anlaß der Feyerlichkeiten desFriedens und der Einweihung der Ritter-StatüeLudwig XV. (iM.) gestochen.

* Louisa (Dominicus). Theils von ihm,theils aus seinem Verlage führt eine unsrer Hand-schriften an die 5n. Blatter , historischen Inhalts,meistens nach venetianischen Künstlern, hauptsäch-lich nach Tintoret, dann nach I Angeli, N. Bam-bini, P. Caliari, P. Franzeschi, H. Gambarata,P. Longo, I. Palma , F. und L- da Ponte, I.Ealviati, Titian , A- Turchi, A. Vincentino undF. Zucchero an, welche wahrscheinlich alle zu demschon imLep. bemerkten: Oran'Teatro öi VeneLiLgehören. Eine gute Litteratur über diese letztres. bey Heinecke (l.cloe Generale p. 9294 ).

Lourder (Philipp). So heißt irgendwo,ganz ohne Weiteres, ein Künstler, nach welchemI. Couvet gestochen habe.

Lousier (Madame). So heißt im Hlmansckllb8 Desux-Hrrs von 1803. eine damals zu Paris lebende Miniatnrmalerin, welche auch von Fiorill»

Loutherbourg. 73z

IN. 523 . unter den bessern Künstlern dieser Gattungangeführt wird.

* Lourherbourg (Philipp Jacob), geb zuStraßburg (Bridel K. Basel) 1740. (sl. b 1730.)lernte zuerst bey seinem Vater, hernach bey Casa-nova zu Paris . Nach Basan (Lll soo ) wurdeer schon 1760. in die Königl. Akademie aufge-nommen. Von seinen frühern Arbeiten (vor 176b.)nennt Mensel l. ein Rendezvous des Prinzen vonConde auf der Jagd; einen Morgen nach einemRegen; den Anfang eines Sturms bey untergehnderSonne; eine Caravanne; Straßenräuber, welcheReisende angreifen; eben dieselben, durch dieletztem gefangen geführt; späterhin einen Sommer-abend und eine felsigte Gegend (1776.). Ungefehrseit 1770. lebte er in London , und ward bald Mit-glied der dortigen Akademie. Dort bewunderteman von ihm, des ältern nicht zu gedenken, inneuern Tagen, neben Anderm: Den Sturm aufValenciennes im Jul. 1793. und: Howe's Siegüber die französ. Flotte im Jun 1794 welcheRobert Green um 1797. von den beßten Meisterngestochen, aus Licht stellen sollte. Ob solches wirk-lich geschehen sey ist uns unbekannt. J.r Men -sels Mus. XVIl. 383 liest man, unterm Dat.Berlin 1792. (seltsam):Der König hat den Mi-niaturmaler (?) H. Lurherburg in London zuseinem Hofmaler ernannt." Ob er wirklich jemalsin Berlin stakionirt gewesen, wissen wir nicht.In der Schweiz (hauptsächlich in der Gegend vonViel) befand er sich um die Zeit, als Cagliostro in diesem Lande sein Wesen trieb, und nahm selbstan den daher rührenden Unfugeit Theil malteaber dafür zweymal unübertreflich den Rheinfallbey Laufen; einmal beym Mondschein. ColorirteBlatter nach beyden ^22^'^ breit und r 5 f- hoch)erschienen zwischen 179V. und 98 in dem Meckel-schen Kunstverlage, welche, theuer genug fürzwey neue Louisd'or, meistens sehr grell gefärbtwaren (Mensel Arch. II. 1 69). Seit demletzten Dezennium des X VlII. Jahrh, nahm L-,wie schon eiwähnt, in England seinen eigentlichenfesten Aufenthalt. Dort sah man von ihm nochi 8 o 5 . ein für den Prinzen von Wales vollendetestrefliches Bild, welches die Trümmer eines alten,mit Fels und Wald umgebnen deutschen Raub-schlosses darstellt; und auf der Londner - Kunst,ausstellung desselben, oder des Jahrs 1804. zweygroße Schlachtstücke: Scenen der Landung derEngländer in Egypken: Die Schlacht bey Ale-xandrien, u. s. f. Bey diesem Anlaß hieß es vonihm irgendwo: Dieser Künstler unterscheidet sichin solchen Darstellungen vor andern darin, daß ermehr aufs Ganze sieht, und die einzelnen Parthiennicht hervorschreycn läßt; eine so große Mengevon Objekten gut anzuordnen weiß, und keinesvernachläßigk; durch den Alles durchdringendenPulverrauch die Gegenstände nicht verhüllt, undder Fantasie des etrachters mehr andeutet, alsklar zeigt." Auch auf dem Salon von t8»,6. be-fanden sich von ihm drey Bilder: Morg.n; dieRuinen einer Abtey ; hauptsächlich aber eine Land-schaft, mit dem Landwagen auf der Straße zwischenLondon und Greenwich staffirk, welche, so gut alsimmer eine seiner frühem Arbeiten, durch ihre wun-derbare Magie fesselte, und woran man nichtsanders zu kritteln fand, als baß der Künstler die-selbe mit einemschönern als dem englisweiiHimmelausgestattet hatte, und eben so, daß die Figurenauf dem Wagen nicht - englische Gesichter wären.Gestochen »ach ihm haben «der 2c». KünstlerMannigfaltiges, wovon der Gantkatalog vonBrandes besonders schon nenm: Lauretta unddie Hirtin der Alpen (die Landschaft von W. Byrneund S. Middimann, die Figuren von Bartolozzi ) dann drey Gegenstände aus Tom Joncs (wiedergemeinschaftlich von Barto,ozz«, Gngnion, M.Picot und Woollet 1775-7^- - l,-s L'laisir«oüampökrt-s und ls clo von

Mad- A. Ph.CouIet eine» Sommer und Winter,von T. Letton und Picot tlro Lmd»rguomeo^

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