ugenzenge „r-'reylich bisherNantuanischen, erst Loren;!ich den Pompund die (?)abe. Wie esekdote immerzll II. 21—» 3 .»r anschaulicbedes, und fahrtas Historische'.g und Beob-vorgestcllt ist,m, so wie die
> cpntrastvoll,lerspektiv auü-n theils unge-rtürlich äuge-nde Wendn»»großen Styl;lck und Wahr-Endungen derHeu, sind edel
> und wahrendiesem WerkeAntiken auchr verbünde»,'ig, wie hier.an;, übereim>ers und ehe-cwogen habenwischen Nach-
Noch sahs zu Mantnai ManregnaBildnisse ausehalten, undlustig, hurtigs Hübscheres
> besaß' Dones Bild dieses, welches dieDorgianischeuwar 7. Rvm.Hrift: Opus1o l. c. 25 .)>e selten, und) die schlankender durch dieuencn kleinenkte Zeichnungn der Galerien Selbstmord» Kinde, St.el, und vierTriumph vor-, Kupfer und
. Französischeld (ebenfallsihm. Nochrnn und seininstlichte dasbe seinen Ge-habe, wasührten Urtheilcht. So vielbnunaen voninkeimannsl.§. 22. D. I.nicht wenige,antnisse dann
(Verona il-
10 l46Z. sein>e, wo er ihnNaler nennt.Stecher. AisZeitgenossen>er weit über-!ynt, erst im
rkte Madong«
Mailtegna.
Sechszigstc» auf diese lektre Kunst sich gelegt habe,scheint Lanzi (I- g-i—9b.), bey der Menge unddem Werth feiner Blatter, mit Gründ unglaublichzu seyn. Einige wollen seine ersten dießfalligenVersuche i» einem großen gestochenen Anfangs-buchstaben des in i/,72. zu Mantua gedruckten^ractat„8 Venonis gefunden haben. Kein zu-verläßiges Blatt von ihm ist mit einer Jahrzahl,oder mit dem verschlungenen DI. b'. wie Christsolches angiebt, wohl aber sind viele mit dembekannten lärm Tafelchen bezeichnet. Rost III./,g- 5 u Ob er zum Theil in Zinn gearbeitet habe,scheint ebenfalls noch ungewiß zu seyn. Die beßteLitteratur von ein zwanzig von ihm gestochenenBlattern findet sich in dem winklerfchen Gant-katalog ; wenig Eigenes bey Rost l. c. und beyFuß!, ( 1 . c. 2H—26.) die beyden^inzelnen Blatter:Abnehmung vom Kreuze, und Maria, die dasKind auf dem Schooße mit Innbrunst umarmt. Daßer auch in Holz geschnitten und dergleichen Arbeitenvon ihm in Tuschmanier, mit Weiß erhöht, abzu-drucken gewußt habe, wird nur von Gandestttiibemerkt, obgleich auch erwähnter Katalog selbstz. B. einen Christ, der zur Hölle steigt, einenHerkul der den Ankheus erdrückt, die drey Grazie»,und den Kampf zweyer Tritonen mit: Imprimsen coulaur so bistre bezeichnet; und eben sowerden die bekannten 5 o. Karten gewöhnlich dasLarreuspiel von Manregna genannt. Unterdenen mit dem Grabstichel ausgeführten Blatternwird bey Miukler besonders ein Paul Acmiliusauf der Quadriga als vortreflich gepriesen. Seinen.(äusserst seltenen) Triumph des Cäsars, von ihmselbst aufBlättern gestochen, führen nur Rost(l. c. 5 i.), dann Gandellini und Malpe an. Nacheiniger andrer ihm zugeschriebener Blätter thutHe,necke fTsachr. 1 . 279. Erwähnung, hsachihm dann führt vor allen Dingen Füßlr (!. c.21—ss) den eben erwähnten Triumph des Cäsarsin gedoppelter, etwas verschiedener Ausfertigung,von Andreas Andreani auf Zeichnungsart inHolz geschnitten a»Die eine auf zweyerlcy, dieandre auf dreycrlcy Holztafcln, jene (mit der Zu-eignung an den Herzog Gonzaga) auf in. dieseauf 9. Blättern, in welchen letztem die Umrissezärter und die kleinen Theile der Formen deutlicherausgearbeitet seyn, dennoch aber, im Ganzen,weniger Wirkung als die erster,, thun sollen, indenen, ungeachtet der Rauhigkeit der Umrisse, weitmehr malerischer Geist zu finden sey. Noch wirddort bemerkt, daß diese (in 14" hohen Frisen ge-stalteten) Blätter zusammen eine Lä-nge von ,i",4" ausmachen, und daß es sehr schwer sey, jededer beyden Folgen in Abdrücken von gleicher Farbezusammen zu bringen, weil man sie meistens nureinzeln, und in Drücken von gelber und von grauerFarbe finde. Eben dieses vorzügliche Werk hatnachiverts auch R. V. Audenaerd ebenfalls in 9.Blättern in Kupfer gebracht, von welchen aberFüßli bemerkt, daß solche zu scharf und glcichtönigschattirt seyen, und dadurch die Wirkung verlieren,welche hingegen das angenehme Helldunkel, in denerwähnten zweyfärbigen Holzschnitten besonders,dem Auge gewähre. Noch einen solchen Triumphendlich will der (freylich ungenaue) Katalog vonBrandes in einem Stich kennen, den er: Piste«ori^inuls, trstn-bell« ll'stprenvo et st'une Gra-vüre particuliärs rubrizirt. Unter den übrigen,eben nicht sehr zahlreich nach VRanregna gestoche-nen Blättern dürften vornehmlich zu bemerken seyn:Mars, Venus und Cupido, ein schönes seltenesBlatt (Gib.) 'von Marc Antonio; Herkules aufdem Scheideweg (s.Rost >. 0. 5 u.), wohl von Eben-demselben; dann fünf Blätter nach Fresko Ge-mälden in der Eremitenkirche zu Padua von Joh.David, (freylich wenig sorgfältig ausgeführt)welche ^füßli (l. c. 26—27.) beschreibt, unter denensich eine Enthauptung des Apostels St. Jakob —vermittelst einer Art Guillotine befindet; der Jüng-ling welcher ein Joch trügt (8orv„s «o I^tinrguo pakientlor) mit dem Zeichen von A. Ghifl;ein Griechisches Opfer, und der große Communions-
Ä!o,Ublidt). 765
becher, jenes nach einem Gemälde (?), dieser nacheiner Federzeichnung, beyde aus dem KabinetArundel , von W. Hollar; ein großer Profils,pfvon A. Pond, und den Tod von Galkamelata vonPrestel (wahrscheinlich wieder beyde nach Zeichnun-gen) gestochen; Diana und Endymion, ein kleinessauberes Blattchcn von P. Savart, und endlich«in St. Sebastian aus der ehemaligen Brüßler-jeyt Wiener-Galerie, von I. Trvnen, zwar mittestmäßig genug gestochen, der aber dennoch (wieFüssii l. c. 28.) Iiieynt, den im Original befind-lichen rührenden Ausdruck des Gesichts glücklichgenug überliefern soll, um das feine Gefühl desMalers bey dieser Art Gegenständen bemerkenkönnen. Die Citation im Lex. hinten an dem Art.LNamegna von Ridolfi bezieht sich nur auf denAndreas; diejenige von Papillon hingegen aufden angehängten
* Manregna (Dartholome' oder Benedikt),der uns aber überhaupt noch ein Wesen von zweifel-hafter Existenz zu seyn scheint.
* — — (Carl del) , Andreas Schüler. Der-
selbe hielt sich lange bey seinem Lehrer auf, undmachte sich dessen Manier ganz eigen; man glaubtsogar, daß er an vielen Arbeiten desselben Theilgenommen; namentlich an den beyden Geschichtendes Bogens im Et. Benediktskloster zu Mantua ,wo man den Styl seines Meisters gleichsam ver-größert, nur in minder schönen Formen antrist.Um ihig. kam er nach Genua , und gab dort soguten Unterricht, daß die Genuesische Schule,wenn wir etwa Ludwig Brea ausnehmen, gleich-sam von ihm ihren Ursprung nimmt. II.
sZ6. II. 2. 280.
— — (Franz). So nennt Lanzi II. 235 .einen Sohn des Andreas, und nebe» demselbeneinen zweyten (vielleicht den obigen Larrbolome'-welche unter seine beßten Schüler zu zählen seyen.Noch sey eine Urkunde vorhanden, worin sie ver-heißen, den oben, unter seinem Art. erwähntenSaal des Casiells von Mantua zu vollenden. Undwirklich sey die Decke von ihnen, aus welcher er-helle, daß die Kunst in die Höhe zu malen, nachMelozzi da Forli , besonders ihnen viel zu ver-danken habe. An gedachter Decke befanden sichnämlich von ihrer Arbeit die artigsten Kinder inden mannigfaltigsten Verkürzungen, und in derKapelle St. Andreas, wo ihr Vater das Altar-blatt gemalt, einige Seitenstücke; wobey zugleichbemerkt wird, daß sie ihm dort in G17. ein Grab-mal errichtet hätten, was dann eben zu dem Irr-thum Anlaß gegeben, baß ermeldtcs Jahr das-jenige seines Todes sey.
Manrelberg ( ). So heißt, nach
Bläbe's neuestem gelehrten Dresden S.187 ein, wie es scheint, von Ursprung sächsischerKünstler, Professor bey der Maler-Akademie zuKopenhagen , und dort gestorben gegen 1790«
LNautero (Bernhard), ein Bildhauer zuGenua , lernte bey Franz Schiafino und blühet-um 1760. Er verfertigte die Statüe der H. Sabinaauf dem Haupralkare der Pfarrkirche dieses Namenszu Genua . Katti I. 177.
Mantica ( ), ein Genueser; malte nach
einer Zeichnung von Dominicus Parodi das Bild-niß Papst Pins V. in der ihm gewidmeten Kapelleder Kirche St. Dominieus zu Genua . Latti.
* L 7 ?anrilla (Franz Burgos y), s. Lurgosim Lex. Hier ist noch hinzuzufügen: Daß er zwaranfänglich die Schule des Pedro de las Cuevasbesucht, späterhin aber unter Anleitung von Ve-lasque; die Kunst noch weiter gebracht, und sehrgute Bildnisse gemalt habe. Fiorillo IV. s 56 .
* Manronoy (Peter, und seine TochterElisabeth Dominica de), s. den Art. F. Sr. Ur-bains seines (nicht ihres, wie es iuz Lex. heißt)Tochtermanns.