794 Masson.
weiter zu erhöhen, wie sein« Giücksumstände zuverbessern, als eine hitzige Krankheit im Dez 1007.ihn dahin raffte. Regnaulr, Mitglied desvJanonal-Jnstituts im Monrreur i8»8. N°. Zr.Von seiner oben angeführten Gruppe im Pantheonheißt es bey Meyer I. 170. „Die weibliche Fi-gur des Vaterlandes halt einen verwundeten nack-ten Krieger, der neben ikr auf seinen Schild ster-bend niedersinkt, mit Mutterzärtlichkeit auf ihnherabblickend. Die Ausführung ist des schönenGedankens würdig, der Ausdruck redend, und dieWirkung groß." In andern öffentlichen Nachrich-ten werden die um i 8 « 4 . in seiner Werkstatt? zuParis ausgestellten Büsten der ReichsmarschälleMassen«, Brune, Augereau und Lasne, für^charakteristischen Ausdruck und antike Einfalt imVortrage sehr gerühmt. Noch eine solche desvor Gaeta gefallenen Generals Valongue mochteseine letzte Arbeit seyn. In 1806. hakte er aucheine mit Lorbeer gekrönte Büste des Kaisers Na poleon zum Kauf ausgeboten; und auf dem Sa-lon desselben Jahrs sah' man von ihm eine andre,Claude Lorrams, welche ihm die Regierung inMarmor auszuführen auftrug. Don dieser heißtes im s)ausamas Francois S. 4 ^ 5 . „Dieserwohl modellirte, und in großem Styl ausgeführteKopf scheint ganz belebt zu seyn; einzig sind die-Massen und Falten an der Drapperie zu klein und zumager, und man merkt nicht recht, wie der Man-tel daran geworfen ist; im Ganzen aber eine Ar-beit, des Künstlers der Gruppe von Rousseau wür-dig. Eine Beschreibung und Abbildung dieser letz-ter» im Umrisse s. in Landons Ann. I. 28Z.und III. 42. und seiner Flora l. c. VI. roü. Lons.IVari». sse; I. 97.
Masson (Joh. Baptist). So hieß um 1808.ein junger französischer Künstler aus dem achtenArrondissement (damals erst iZ. I alt), der vomOonssrvatoire des ^rts st Metisrz zu Paris fürdie Aufgabe von Zeichnungen zu Maschinen,beschreibender Geometrie, und Figuren (welchedabey ebenfalls in Betrachtung kamen), zwar nichtden Preiß, aber Eyrenmeldung seiner Arbeit erhielt.
* — — (Magdalena), nach Rost VII. Z01.Antons Tochter, doch gewiß nicht, wie es dortheißt, geb. zu Paris um i(> 46 . als ihr Vater —zehn Jahre zählte, dessen Schülerin sie war. An-dre halten sie, vielleicht wahrscheinlicher, für des-sen Schwester. Dieselbe heyrathete N. Hadert,einen Maler, Kupferstecher und Kunsthändler, undlebte noch 1711 Neben dem in dem Art. ihresBruders angeführten Bildnisse kennt man von ihr„och einige ähnliche; wie z. B. des Herzogs Phi-lipps von Orleans, nach dem Gemälde ihresManns; der Herzogin (der durch ihre kerndeut-sche Naivetät berühmten Elisabeth Charlotte derPfälzerin), nach Mignard, und mehrere andre.
— — ( ) ein wahrscheinlich französischer
Baumeister, besorgte im I. i8oZ. mit Ramee,die zweckmäßige und geschmackvolle Einrichtung dervon diesem letzter» erbauten neuen Börse»-Hallein Hamburg .
— — ( ) ein Engländer, gab in 1797.
Ztspeliso uovX, ein Prachtwerk in zwey Folio-banden.
— — ( ), der im Lex. kürzlich unter dem
Art. A. ssaron erscheint. Her necke Lst. tJachr.S- iZc». nennt ihn einen Maler, der papeirne Ta-peten verfertigte.
— — ( ), ein Goldschmied und Stecher
,n Metall, lebte im XVIl. Jahrhundert. Vonihm kennt man n. Dl. Ornamente und Gold-schmiedarbeit, welche selbst in neuern Zeiten, ihresAlters und des veränderten Geschmacks ungeach-tet, noch sehr gesucht wurden, ste /Htar»L.
Massone (Johann) von Alexandrien , ver-fertigte 1490. ein Gemäld von mehreren Abthei-lungen für die Eixtinische Kapelle auf dem Dom-
Masueci.
platze zu Savona , welches Pabst Sixt I V. und des-sen Enkel (nachher Julius II. ) zu den Füßen der H.Jungfrau vorstellt, und dem Künstler mit 192. Kam-mer-Ducaten bezahlt wurde. II. 2 278.
Masso ni (Friedrich Christian ). So heißt indem Magaz. f. d Sachs. Eesch. llk. 4Z2. ohneWeiteres, ei» Maler, der in -768. zu Dresden ,60. I. alt verstorben war.
Massor (Fernst»), Bildnißmaler in Oel undMiniatur, wahrscheinlich ein Franzose von Ur-sprung , geb. um 1768. erhielt den ersten Unter-richt im Zeichnen von einer ältern Schwester, undbildete sich nachwerts, unter Begünstigung desRathsherrn Jalabert von Genf , in Italien aus.Nachwerts kehrte er in erwähnte Stadt zurück,wo er gegenwärtig (1808.) mit Weib und Kindernlebt. (Ob er nicht ein Nachkömmling des nach-folgenden Massor, genannt Champagne seyndürfte?). Meist pflegte dieser geschickt? Künstlerganze Figuren von i—1 s? Fuß hoch, und zwarim Freyen befindlich, mit sprechender Aehnlichkeirund einem ungemein lieblichen Colorite darzustel-len, und sein Freund Töpfer malte ihm die Land-schaften darzu. Neben andern rühmt man von ihm,in allen Rücksichten, dasjenige der Frau von Stael,mit ihren beyden Kindern. Auch die größere Minia-tur gelingt ihm vortreflich. Bescheiden und schüch-tern soll er übrigens sehr langsam arbeiten. Mrc.
— — ( ) Kupferstecher zu Paris um i 8 c> 5 .
Von ihm sah man damals ein sehr fleißig und geist-voll gearbeitetes Blatt: als kiäslits, nachMallet.
— — ( ), genannt Champagne. S.
den Art. Dassier in den gegenwärtigen Zusätzen,äe-rebie»' Hist. litter. cle 6ensvs III. 5 o.
* Massou (Benedict). Etliche Statüen, wirwissen aber nicht, ob des Vaters oder des Sohnsdieses NamenS: Der Sommer, die Erde, und dreyKindergruppen finden sichbeyThomasslnabgedstdet.
Massus (Johann). So heißt bey L- vonWmkelmann , ohne Weiteres < ein Künstler, wel-cher Heiligenbilder gemalt habe.
* Massy (A.). Unter diesem Namen hatCoelema»ts das in 1704. bey Maiagcst gelieferteSeetreffen gestochen»
* Mast, s. Maest.
Mastbaum (AdamV In dem berühmtenPraunischen. Kabinet zu Nürnberg N°. 209. fin-det man von einem Maler dieses Namens einBild, welches einen Hirnschädel und Knochen dar-stellt. üe Mru »'.
* Mastellerra (Joh. Andr.). l. im Lex.die dortige Citation: S. Donducci.
Masthueber ( ) , ein Franziscaner-
Mönch aus Bayern , malte gute Altarblatter undBildnisse für verschiedene Klöster seines Ordens,.fr. Aug- (6ötz von Ravenspurg hat in eine Bilo-nissen-Sammlung für Herr» F. F. A. von Bayer inRoschach auch dasjenige dieses Masthuebers ge-malt. ssFxc.
Mastinl ( ). So heißt bey Gandellmi,
ohne Weiteres, ein Kupferstecher, von welchemman die Vignette zu einer 1767. auf die KöniginElisabeth in Spanien , zu Parma gehaltenen Lei-chenrede kennt.
* Mastreolo (Joseph), blüheke um 1700.nicht 4 o. wie es im Lex. heißt.
* Masturzo (Martins). AuchLanzr I.6Z2.nennt ihn einen guten Nachfolger von Salvator Rosa , nur daß er in seinen Figürchcn, so wie inFelsen und Baumstämmen etwas hart erscheint,dafür aber nicht die blasse Carnation seines Meistershatte, welche dieser dem Ribera nachgeahmt.
* Masucci (Augustin), geb. 1691. Mitgliedder Akademie von St. kucas seit >724. und gest.