Maurer.
Afrikanus vomämlicl) Beyfall fand. Auch er-starb/ als Mitglied des Großen Raths seiner Va-terstadt/ und Amtsmaun zu Winterthur , in lctztterStadt/ nicht über 5 o. I. alt/ und hinterließ zwölfKinder / alle in guten und glücklichen Umstände».Von seinen Söhnen hatte sich/ neben Christoph, auch
* Maurer (Iosr'aM der jüngere/ als Glas-maler der Kunst gewidmet. Dic>er Künstler starbzu Zürch idZi.
— — ( ) von Dresden / ein Schwester-
sohn des berühmten Medailleurs Johann Croecker/der >>n 33 . Jahre seines Alters von dem-selben/ wegen seiner Kunst im Eisenschnciden, nachLondon berufen wurde. Seither hat man nichtsweiter von ihm vernommen. Sanimiung be-rühmter Medailleurs N^. 026.
— — ( )/ Maler/ lebte zu Bern in der
Schweiz im I. i 8 c> 3 . und gab um diese Zeit vondort aus eine Anzeige für Malerey-Liebhaberwegen Reinigung alter Gemälde.
— — ( ). So hieß auch ein Künstler in
England, der in 17-12. eine Vorstellung der Pa-rade im St. JameS-Park zu London / nach seinereigenen Zeichnung gestochen hat
Maurice ( ). So heißt in den Xonv.
<les ^rt« I. 372. ein französischer Kunstgiesier, vondem man bey der Ausstellung der Industrie-Pro-dukte zu Paris im I. X. Nachahmungen von An-tiken in Bronze und Porphyr sah.
— — ( ). Und so ein französischer Jngeni-
cur-Gcogtaphe/ der in 1808. fürs X. u. XI. Heftder finaler, (ies VoygAes von M-rite-Bruu eineKarte der Perte du Rhone dressirte.
Maurisset ( ) / ein französischer Kupfer-
stecher, von welchem uns aber nichts, als einemit 1760. batikte Vignette auf den Tod der da-maligen Herzogin von Parma bekannt ist.
— — ( ), ein wahrscheinlich jüngerer
Kupferstecher dieses Namens von Paris , der in1808. noch lebte, und irgendwo irrig (anstatt S»-'mon's) 6ravsur än Labinet äs 8. IVl. genanntwird.
Maus» (Domlnicus und Caspar), Gebrüder,sind bekannt durch einige für's Hoftheater in Mün chen invenlirte Dekorationen, welche Michael We-ning in gr. Querfol. gestochen hat. (bkc.
* — — (Franz), s. auch den Art. A- Mar-gioii in den gegenwärtigen Zusätzen.
Maurot ( ), ein Architekt, der von 1718.
bis ig. das große Opernhaus in Dresden bauteDasselbe fallt von Aussen recht gut ins Auge, istaber innwcndig durch verschiedene Hauplrepara-turen ganz verändert worden. S J> C- Hascheumstand!. Beschr., Dresdens 8". Leipz. 781«bis 83 . II. Ebenfalls um 171g. sah man vonihm den prächtigen Bucentaur (dessen Vergoldungallein 6000. Thlr. kostete), der 1700. als Admiral-schiffin dem Lustlager zu Zeithain gebraucht wurde.Magaz. Sachs. Gesch. t. i 5 s.
* Maury ( ). So nennt Dallarvay II.
148. (der aber mehrmals den Beweis giebt, daßder gewichtige Engländer, immer so gut als derstüchtige Franzose Namen verhunzen kann), bey-läufig einen Bildhauer, von welchem man z» Ver,sailles die Kopie einer antiken Gruppe von Trito-nen finde. Ob derselbe einer der iiN Lex ange-zogenen Bildhauer: Alex. Mauri, Jul. Maurooder Marc Maury sey, ist uns unbekannt?
M autori( de). So heißt irgendwo, ohneWeiters, ein Kupferstecher, der nach G. Schalkengearbeitet habe.
* Man vier od. vielmehr Mosnier (Mi-Atl) Eine elende Abbildung seines sterbendenFechters findet sich bey Tbomastm N". 42.
May. 805
Maw (Nathan), ein Künstler, der viele Bild-nisse, neben andern auch Kurfürst Joachim Fried-richs erste Gemahlin Catharina gemalt hat. Erarbeitete zu Cölln an der Spree , und starb 4617.Mcoiai.
Map (N ). So nennt der Winklersche Ka-talog einen, wie es scheint, neuern Malcr undKupferetzer zu Wien , von welchem er zwey mitangenehmer Nadel gearbeitete offene Landschaf-ten mit Jägern und Hunden anführt.
* Mapalas. Murr behauptet, daß dieserName auf dem im Lex. bemerkten Stein ein Be-trug sey.
* Maximin oder Maxln, dessen im Lex.unter dem Art. Manuels, als Lehrmeistersseines Sohns gedacht wird, lebte zu Basel umi 53 o. „Dieser vortrefliche Maler" (sagt Männ-lich), „der die Natur getreu nachahmte, und an-fieng, Naivetät mit Größe zu verbinde» , ist (fast)ganz unbekannt, und seine Werke sind sehr selten.'Unter dem Namen Maxin findet sich von ihm:Die Schreibstube eines Geschäftsmanns, an wel-chen Bauern ihre Abgaben bezahlen.
Mapius (Pollio), s. Ulpius (M)
May (Georg Oswald), geb. zu Offenbach amMay». Derselbe hatte sich anfanas den Studiengewidmet, verfiel dann erst in seinem Zwanzigstenauf die Kunst, und lernte die Maierco bey einemgeringen Meister, besuchte aber he nach die be-rühmtesten Bildergalerien zu Mannheim , Düssel dorf , Dresden u. s. w. Er ward Fürstl. Anspachi-scher Hofrath, und hielt sich eine Zeitlang abwech-selnd zu Anspach und Bayreuth auf. Epätherhinarbeitete er wieder an seinem Geburtsort, undtrug damals den Titel eines Hochfürstl Branden burg . Raths. Dieser Künstler malte schone Bild-nisse in Ocl und Pastel, woran man bey einerredenden Gleichheit und ausnehmendem Colorjteine meisterhafte Zeichnung bemerkte Vorzüglichnennt man von ihm ein großes Bild von lebens-großen Figuren in Oel, welches den Markgrafenvon Anspach sitzend vorstellt; hinter ihm seine Ge«malin, die ihm einen Ring mit dem Bildnisse derMaria Theresia zeigt, den sie von dieser Fürstinzunt Geschenk erhalten hatte. Dieses Gemäldekam nachwerts nach Wien . Mensel H. Seil1789. haben wir nichts mehr von ihm vernommen.Nach ihm hat, neben Andern, I. F. Banse C.M. Wielands Bildniß gestochen. Ohne Zweifelist dieser Künstler der nämliche, den Hüsgen(N. A. S. 36 i.) Rath May von Offenbach nennt-
— (Olivitr de oder O. le). Basair(L<j. sec.) nennt ihn von Brüssel gebürtig, unddort, wie es scheint, noch wohnhaft 1789. Vonihm selbst geetzt kenne man li. kleine mit Figurenund Thiere» staffiere Landschaften und Seestücke.Hinwieder hat nach ihm oder einem andern diesesNamens I. Ph. le Das zwey Aussichten von Si-zilien, Malbeste zwey ähnliche, und L- I. Mas-quelicr zwey schöne von Osiende gestochen. L,an-ätt' n. 7 l 7 §c.
* - - (Raphacl), s. Mey.
— — ( ) Hof-Officiaut und Conditor zu
Crfnrth, der nms I. >79«. eine Reise nach Ita lien machte, und dort an der ungefehr ist Jahrefrüher entstandenen Felloplasiik (Knust aus Kork Modelle alter Gebäude zu verfertigen) Geschmackgewann, und seither dieselbe auf einen hohen Gradder Vollkommenheit brachte. Neben Andern rühmtman besonders dasjenige, welches er von den Rui-nen der Cisterzienser-Abtey Paulenzeüe bey Schwarz-burg verfertigt hat. Er lebte noch zu Aschaffenburg ,ebenfalls als Hofconditor des H. Fürsten-PximaSum i8»8. und las mau damals vo» ihm in öffentlichenBlattern, bey Anlaß eines ähnlichen neuern Künst-lers (Stamaty's von Marseille ): „Dieser eben sobescheidene als geschickte Mann hat für Ee. Ho-