Band 
Zweyter Theil [2].
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895
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M o n ch e l e t.

in eben dieser Kirche; I. C. Gutwein die vietIahrszeiten für Plafonds ; I. Mariette den En,gel, der Ezechiel die Maaße des Tempels erklärt;I. Scotin: ?Isn ^sometral st ÜLsorstion clsI» nouvelle L^Iise lies Invaliclez, und ein Ttt-kelblakt Mit Bacchus und Amor. ck K'o-rtamr.

Dick. z. v. L)e/amo»cs. M§c. AuchMittzia (k)cl. tLN2. II. 2,4.1 nennt ihn einen ge-schickten Baumeister, der seine Studien in Italien gemacht, und aber ausser seiner Provinz wenigbekannt sey.Seine Kirche der Karthause zuLyon " (heißt es dann weiter-wird für eine derdortigen schönsten gehalten. Eben so die (schonerwähnte) Fahnde und ei» Theil der Colleqiats-Kirche St Giusto, in großem Styl, und die Pfortevom Hotel Dieu daselbst, zu welchem er überhauptdie nachwcrts von Soufflot ausgeführte Zeichnunggab".

Monchelet ( ). So heißt irgendwo, ohne

Weiteres, ein Kupferstecher, von dem man vierBlatter: ? 1 ans er elevation ä'une Ldslre kenne.

* Msnchino de i paesi, s. Ant. Mor.dal Sole.

* Monchy s. Mouchy.

Monciau (k(l.). In le Bas Catalog47 werden drey Zeichnungen nach Heinrich IV. kcbensgeschichte von einem uns sonst unbekanntenKünstler dieses Namens angeführt.

Moncler oder Munclair ( ). Unter

diesem letztem Namen findet sich bey Basan k)cl.8ec. ein Kupferstecher, von dem man einige Scenenaus Beaumarchais Hochzeit des Figaro, nachGarnerey's Erfindung, in Kreidenmanier kenne,die derselbe in 1786. wahrend (heißt es doM desEnthusiasmus lieferte, den dies Theaterstück ohnegenügsamen Grund erweckt halte.

* Moncovnet (Dalthasar), geb. zu Reuen(aber doch nicht, wie Basan Lei. sec. sagt, i 658 .wenn er anders 1670. verstorben ist, und an die140«. Bl. theils gestochen, theils verlegt hat.) Diefrühesten datiren fich von i 65 i. Ein Drittheilderselben fuhrt ein Verzeichniß meines sel. Vatersnamentlich an; bis an 20. lauter Bildnisse, baldalle ohne Namen des Malers; von Anderm dann,neben dem im Lex. benannten: Z. E. lUart^riailgostolorum in i2. Bl. nach Callot ; zwey Ab-nehmungen vom Kreuze, eine nach P. van Mol,«nd eine nach Rembrandt ; eine Abnehmung vomKreuze, nach Raphael; (Heinecke 1l. Zgg giebtdiese, wohl irrig, einem uns ganz unbekanntenI Moncsrnet); die 12. ersten Kaiser und (setzenandre hinzu) Kaiserinnen; die Kampfspiele auf demArno 19. B>. und (was wir zu sehen wünschten)le kr-mls clss lUocie« ciepnls krsnqois 1. jus-gu'en 1695. (wahrscheinlich neuer Titel zu einer frü,Hern Auflage), u. s. f. u. f. /l^c.

S. den vorhergehenden Artikel.

Monde ( ). So wird im Almanach clss

kasax-^rts von 180Z. ohne Weiteres, ein da-mals in Paris lebender Kupferstecher genannt.

Man der (C- I- oder E. I. Glairon), s.Glairon Von ihm kennt man auch Blätter zu«- Fanjas de Er. Fond Histoire naturelleöe I» klcrnts^ne se dr. ?ierre 6e Naestriebt§r. 42, ^02. und ein Bildniß des Hannibal

Carracci , nach demselben, für die GalerieDrleans.Nach Lasa (. sec.) war er ein Schüler vonBeauvarlct.

* M 0 nd, ni (Fulgentius ). In der KircheSt Petronius z» Bologna sieht man von ihm zweywFrcsco's, auS der Geschichte St. Antons vonPadua. In Florenz malte er theils für den Hof,theils für'die Marchesen Eapponi in ihrer VillaEvlvnnata Malvasia sagt von ihm, er habe kei-ncn Jüngling gekannt, der so viel versprochen

Mongez. 69S

hätte. Bey kängerm Leben wär' er gewiß der beßteFrescante seiner Zeit geworden. Lern--/ II. 2. 126.

Msndon ( ), der Sohn. Nach einem

uns sonst unbekannten Künstler dieses Namenshat P. Aocline die vier Tagszeiten gestochen.

Msne da Pisa s. del Sordo in den ge-genwärtigen Zusätzen.

* Monegro, s. Monnegro.

Moner, (Johann), Maler, geb zu Visonebey Acqui 1627. und gest. 1714. lernte bey No,maiielli, und brachte von Rom den Geschmackdieser Schule nach Hans. Die ersten Probenseiner Kunst gab er durch eine Himmelfahrt inder Hauptkirche seiner Geburtsstadt, und eben da-selbst durch ein Paradies in Fresco, welches sehrgerühmt wurde. Don der Zeit an machte er esnoch immer besser. So z. B in einer Darstel-lung im Tempel in der Kapuzinerkirche ebenfallszu Acqui, und auderwerts in reichen Bildernvoll Ausdrucks und Reliefs. Mehrcres arbeitvteer auch ausser dem Piemont, im Genuesischen,Mailandischen n. s f. In Turin war indessendieser Provinzialmaler nicht bekannt. Auch Nach-kommen von ihm sollen sich in der Kunst gcüvthaben. La»Lr li. 2. 26970.

Moner (I. B ) ein neuerer Kupferstecher,gab i 8 o 5 . ein mit Farben lavirtes Bildniß vonPius Vll. nach einem nach der Natur gemaltenBilde von Garnerey. Lern//. Mb/.

s. auch Monner.

Monerb ( ). So heißt irgendwo, ohne

Weiteres, ein deutscher Kupferstecher, von welchemman das Pildniß des Antiquars Carl Gust. Ho-raeus kenne, und der mir Obigem kaum Einer undderselbe seyn kann.

Mongeor ' ). So wird im -Vmsnsctt

äes ttoaux-.Xrts von 180Z. ohne Weiteres, eindamals in Paris lebender Medailleur genannt.

oder Mougeor ( ), ein Ku-

pferstecher zu Paris , der neuesten Zeit. Von ihmkennt man z. B. eine antike Bestattn, nach Gran-ger's Zeichnung für das XXX V. Heft des Mu-ses Francs,s; nach Molinchons Zeichnung: Her-kules, der den Dreyfuß zu De.'pyos entwendet,für's XLI. Heft; ein ungenanntes Bildniß nachvan Dyck, ohne Namen deö Zeichners, für's l.XIV.Heft, und ein Mädchen, das mit Knöcheln spielt,antikeStatük nachBouillons Zeichnung (180g.) für'sLXV. Heft.

* Mongeroux ( de), hieß M.

Mongez,Mongee,Mongey, Msn-gin (Madame), geb ievol. Mongez ist zuvor,iäßig der richtige Name: Eine neuere französischeKünstlerin, Schülerin von Negnault und David,die, bey der Ausstellung zu Paris im X. Jahreder Republik,durch ein Gcmäld von lebensgroßen Fi-guren in Erstaunen setzte. Dasselbe stellt den Ulys-ses dar, der den jungen Astyanax im Grabe Hec-tors findet, und ihn seiner Mutter entreißt, undempfieylt fich durch eine vortrefliche Anordnung,richtige Beobachtung des Kostüms, und leichtenungezwungenen Pinsclstrich. Noch hatte keinFrauenzimmer ein Bild von solchem Umfang zuParis ausgestellt. Was man einzig daran mißte,war mehrere Selbsiständigkeit, da sie sich allzu-ängsilich an David, ihr Muster, z» fesseln scheint.So bey Fiorillo lll. 522 . Bey Lands,, dann Ann.IV. 64 ») d<w davon einen Abriß giebt, heißt es:Die Zeichnung ist ziemlich correkt, die Ausar-Iwitung fleisslg und leicht, daS Kostüm gut beob-achtet; doch wäre dem Ganzen mehr Kraft im Aus-druck zu wünschen" Diesen letzter» Wunsch über- 'trieben, wie es scheint, einige andre Kenner vonneuester französischer Art und Kunst so graus, daßebenfalls Lands» in den Xouv. cles ^rts II. 54.