904 Mottt i.
lendet wurde, und rühmt noch an diesem Werkebesonders den majestätischen Eingang.
Monri (Michael). So nenntL. von Winkel--mann, ohne Weiteres, einen Maler, von dem man,neben Andern», Faunen und Waldgötter kenne.
— — ( ). Ein solcher hat, neben An-
dern, , das Bildniß des Herzogen Ferdinand Carlsvon Mantua gestochen.
* Monricelli (Angiolus). Wenn man ssrespiglauben soll, so kannte (versteht sich doch, als ernoch vollkommen sehend war?) die Abstuffnngender Farben damals keiner besser als er; und kei-ner färbte daher seine Blätter, seine Vorgründe,Häuser und Figuren natürlicher und zugleich man-nigfaltiger wie er. /.anW 11 2. 200.
Monriconi (Joseph). So heißt, in öffent-lichen Blättern, ohne Weiteres, ein italienischerMaler, von welchem bey der, in Anwesenheit desKaisers Napoleons , veranstalteten Ausstellung zuTurin 1800. einige Arbeit ersichtlich war.
Monriel (Joseph), ein spanischer Künstleraus der Mitte des XVII. Jabrhunderts, arbei-tete zu Madrid , und machte sich durch eine Ge-burt des Heilands in der Kirche St. Martin da-selbst einen Namen.
Moi»tigneul ( ). So heißt im Alma-
nach lles Peaux-Arts von 180Z. ein damals inParis lebender Geirialdehändlcr.
Monrigiiy (Grandjean de), ehemaligerPemsionnair der Maler-Akademie zu Nom, ward von demKönige von Westphalen in 1808. zum ersten Hof-Architekten erklärt; und hieß es, diesem geschicktenKünstler sollte, so bald die Conjoncturen es erlauben,der Bau eines neuen Schlosses übertragen wer-den. Nicht unwahrscheinlich derselbe französische Baumeister, der schon oben, in den gegenwärtigenZusätzen, unter dem Namen (grandjean (viel-leicht richtiger) erschienen war. /mb/.
— — (kucas), ein französischer Bildhauerneuester Zeit, dessen, aus Auftrag des Präfektsvon, Seine -Departement verfertigte, hoheBildsäule der Provinz Bretagne in 1808. bey derBarriere von Passy zu Paris aufgerichtet wurde./VrM. /mü/.
— (Luise de, oder Luise Limet du).Von ihr gestochen kennt man, nach Cochins Zeich-nung, ihr eigenes Bildniß (1760.), und von ihrselbst gezeichnet dasjenige des Arztes H. Th. Ba-ron's; dann, ohne weitere Namen als den ihri-gen (wozu Allem sich doch die guten Damen ge-brauchen lassen'.): iinikornies wilitaikes.
— — ( ). So hieß auch eine Glasma-
lerin. S. den Art. Huve, ihres Lehrmeisters.
— — ( ). Und eben so ein französi-
scher Baumeister, von dem man ein geätztes Blatt:lo Palais cie kees kennt, //emecte.
— — ( de). So nennt auch Basirn
(Lli. sec.) einen Kupferstecher zu Paris , der um1787. allerley Blätter in punklirtcr Manier, nachSmith u. a. copirt, geliefert habe.
— — ( ). So hieß auch ein Bildhauer
aus Paris , der in 1757 nach — oder bloß durchDresden kam. S. Dresdner-Anzeiger 17H1.N°. 27. (Lhorzedul). Man lache immerhin überdiese Mikrologie — und zeige uns eine andre Quelle,diesen Künstler betreffend, an!
Monrizon (Madame Frere de), geb. Tur ,ben, s. Frere. Noch in 1808. leitete sie ihr schö-nes Institut, welchem auch in diesem Jahre Preiseausgetheilt wurden.
' Monrorfano (Johann Donat), ein altermailandischer Maler um -49^- Von ihm siehtman in dem dortigen Refektorium alle» Gra-zie, wo da Vinci's weltberühmtes Abendmal steht,
Monireuil.
die große Composition einer Kreuzigung, welchemit jenem freylich in keinem Stück wetteifern kann,ausser daß sein Werk noch frisch und blühend vonFarbe, jenes hingegen nahe am Erlöschen ist. i>e-brigens findet man darin schöne und lebhafte Stel-lungen, denen es nur an mehrerer Eleganz ge-bricht; so z. V. in den, Grupp spielender Solda-ten, die ihr Geschäfte mit der größten Gewinns-lust treiben; und andre von ediern, Charakter, nurdarin fehlerhaft,^ daß die entferntem mit gleicherKraft wie die nähern gemalt sind. Dabey einegrandiose Architektur der Thore und Häuser vonJerusalem , und untadeliche Perspektive, aufwei-che sich damals schon diese Schule etwas zu gutthat; dann aber hinwieder die dort bis aufGan-denzio geübte Unschicklichkeit, in Gemälden aller-ley Plastisches anzubringen, und z. B. ihre Heili-genscheine, Menschen- und Pferdzierden in Reliefzu bilden. 1l. /,oi—2.
* Monrorselli (Dionysius). Nach ihm hatN- Dorigny eine Thesis: stusliria sicutmomss,T. del Po eine Anspielung auf das Wappen Chlgi,F. Epierre drey Tugenden und eine Frau auf einemDelphine, W. Westerhout die niedergeschleudertenNiesen, und das triumphirende Kind, gestochen.
Monroya (Alexis de). So nennt FiorilloIV. ,55. einen spanischen Goldschmied des XVI,Jahrhunderrs, der die in der Kathedrale von To-ledo verehrte Kaiserkrone für die Madonna beiSagrario verfertigt hatte.
— — (Peter de). Und so Ebenderselbe I. c.iZ(i. einen spanischen Maler aus der zweyten Hälftedes nämlichen Jahrhunderts, der als Augustiner-Mönch in seinem Kloster zu Sevilla lebte, unddelien bey Pacheco und Palomino nur oberfläch-lich Erwähnung geschieht.
Monrpässänr, s. Monrbassault.
Montpellier ( ). So wird im Alms-
nnoli iles lleaux-Arcs von ,8oo. ohne Weiteres,ein damals in Paris lebender Künstler unter derRubrik der öiculpteurs clirs practiciens genannt.
M 0 ntpcrin ( ). Nach einem uns sonst
ganz unbekannten Künstler dieses Namens HutP. Chenu das Bildniß Fr. St- von Nieuportgestochen.
* Montperit (Vincenz), hieß eigentlichArnaud Vincent de, geb. zu Mai^on 17,3. undst. r8oo. Von ihm, als Schriftsteller, kennt man:dlote interessante sur les mo^ens cie conser-ver les Portraits peints ä l'tiuile et <je les fairepasser a la posterite, suivie cie l'approbationcie l'Acaciemie cies Sciences 1778. Dann: pro-spsetus ci'un Pont cl'une seuis Arche etc. -ss-78Z. und über denselben Gegenstand im stournalUe ph^sigue p. XXXIl. Endlich viele Art. fürJoubert's1)ictionliairs<j.6eaux-Arts.L>'5c/is. v.
— — (Madame de), Gattin des Obige»(Erfinders der elydorischen Malerey), wollte ihrer-seits um,780. ein sicheres Mittel entdeckt haben/alte Oelgemalde von, Einflüsse der Luft, dcSOfenrauchs, Lichtdampfs, Staubes u. s. f. zu ver-wahren. Akrc.
* M 0 ntreull (Endes de). Von diesem altenfranzösischen Baumeister soll der Gebrauch, häufighohe Fenster mit schmalen Oefnungen m den Wan-den anzubringen, herrühren. Vorzüglich aber rich-tete er sein Augenmerk auf die reiehtigkeit undKühnheit in der Construktion; daher auch die letz-tem Werke, die er hervorbrachte, die frühern indieler Hinsicht weit übertreffen. Auch seine Gat-tin begleitete Ludwig den Heiligen und seine Ge-mahlin, als Gejellschafterin der Königin, auf ihrerReise zum H. Grab. Die von ihm erbaute Kirchedu Lal des Ecoliers war schon vor der Revolu-tion zerstört worden. Noch findet sia) in dein Ra-tionalmuseum ein großer Stein, worauf in tief«ingegrabner Arbeit die Einweihung verleiben »»