Moser.
Königin malte. Figuren hingegen wollten ihr niegelingen. Fiorillo V. 702 nach Förster'« Ge-schichte der Kunst i,i England (Anstchren B.111.) und Füßli VI. 138 . Sie st. 18. .
M oser (I. M.), eiu Schönschreiber von Nürn berg , gab um i8c» . daselbst: bleue Vorschrif-ten zu Erlernung einer schönen und leichtendeutschen Geschaftshand, und dann wiederähnliche Vorschriften zur leichten Erlernungder englischen Hand (Quersol.) aus Licht.
Moser (Joh. Philipp), ein NürnbergischerKunsthändler, von dessen Verlage schon von 1790.und späterhin, wie es scheint bis auf 1807. Ver-zeichnisse in Meusel'sbl. Mus. 111—12. undin Ebendes. Archiv II. 2. 162—6s erschie-nen waren. Zu seinem Verlage gehörte vorzüg-lich die Sammlung der C. W. Bockischen Bild-nisse von Gelehrten und Künstlern; und angekün-digt wurden von ihm: Galerie der vorzüglich-sten Gelehrten teutscher Vkarion u. Spräche,mit dem Anerbieten: »Daß jeder zur Aufnahmeeingeladene" (sehr wohl gethan!) „Gelehrte gegen(pvstfteyer) Einsendung seines ganz richtig undgut getroffenen gemalten oder gezeichneten Bild-nisses, in Größe eines Ovals von 4" hoch, und3 " breit, nebst Biographie und Schriftenverzeich-nis? — und 3 . fl. 12 kr. für den ersten (in 16.Bildnissen und Biographien bestehenden) Jahrgang— hinwieder 12. Exemplare von seinem eigenenBildniß und Biographie erhalten sollte , und 5 o.dergleichen für 10. Gnldcn erhalten könnte
Moses oder Moises, (Paul), der jün-gere, wahrscheinlich des im Lex. enthaltenen Bild-hauers Michael Moses Sobn, ebenfalls Bild-hauer, Schüler von Johann Boehme zu Schnee-berg, lebte in der lebten Hälfte des XVII. Jahr-hunderts, hielt sich lange in Hamburg auf, undstarb zuletzt zu Wohnsiedcl. Vl Vers. nützl.Samnst. 1. 1061.
Mosley, Moseley, Mosey (Carl);erstrcs ist der richtige Name, Zeichner uird Ste-cher mit der Nadel und dem Grabstichel, geb. inEngland um 172g. ünd wohnhaft zu London 1760.Derselbe hat viel für Buchhändler gearbeitet, undvon seinen Bildnissen werden mehrere geachtet.Gemeinschaftlich mit Hogarch gab er das Blatt:In Ports cls La>ai8» und nach demselben dasBildniß des Erzbischofen Herrings von Uork. —Hauptsächlich aber werden von ihm geschätzt: CarlI. zu Pferde, nebst dem Herzoge von Epernon zuFuß, nach dem berühmten Vandyckschen Gemäldezu Kensington , das sich in dem 1740. u. 7 ,i. er-schienene» -chellos ftrittanlous befindet; und derHerzog von Bcllisle zu Pferde: Rost IX. 216—17. und ss/xc.
* M 0 s ma n n (N ). Von diesem Stecher kenntman auch eine Sybille nach R. Mengs.
— — ( ). So Wird auch im Almanach
<lss Ilsanx- Art8 von t 8 o 5 . ohne Weiteres- eindamals in Paris lebender Künstler, unter der Rub-rik der 8oulpteurs clits practroiens genannt.
* Mosnier (Johann). Nicht nur sein Va-ter, sondern auch der Großvater und andre sei-nes Geschlechts, waren als geschickte Glasmalerberühmt. Die Gunst der Maria von Medicis hatteer sich durch die Copie einer Madonna nach A.Solario erworben. Ein andres prächtiges Bildnach Raphael sandte er aus Florenz an die Köni-gin , welche es den Minimen zu Blois schenkte.Sein Vornehmstes, eigenes Werk waren die vierersten Concilien, ehemals im Bischöflichen Pallastezu Chartrcü Dieser Künstler hatte ein ungemeinkräftiges Colorit; dagegen rügen Kenner an ihmdie oft geringe tieberlegung seiner Composikion,und seine allzu manicrirtc Zeichnung. L-'au/t ste§t. Lermnür p. 35 — 36 .
» — (Peter), sein Sohn, dessen das Lex.
Motiliani. yrH
im Art. seines Vaters Erwähnung thut. „ Vondiesem" (heißt es l. c.) „spricht man nicht mehr."-
M 0 squerri ( ). So heißt ein uns sonst
unbekannter Künstler, von welchem man um 1804.ein Bildniß des ersten Consuls Donaparle nachMorerre kannte. S. oben Morerre.
Moss (Wilhelm), ein uns sonst unbekannterenglischer Künstler, von welchem der Catalög SonBrandes zwey, dort sehr schön genannte., Abisichten des Schlosses Sommerset-House anführt,die von ihm gezeichnet und geätzt, und dann vsn F. Jukes in Aquatinta-Manier ausgearbeitet wurden.
Mossbrugger (Wendelin), ein Maler vonBregenz ; studirte in der Churfürstlichen Küustler-Academie zu Mannheim , wo er 17.85. den erstenPreis einer Medaille von zwölf Dukaten am Wertherhielt. Mrc.
* M 0 sscher (Jacob),' anstatt S- Mosche'rol.Ei» niederländischer Maler; lernte bey dem alternCarl van Mander. Uebrigens ist er uns bloßdurch sein von I. de Ravesteyn gemaltes, undvon I. Stolcker gestochnes Bildniß bekannt. Mc.
* Moftaert (Franz und Egidius). VonFranz, dessen Tod Einigest» i 5 g 8 . setzen, , kenntman ein großes Blatt, die H. Jungfrau auf denWolken, von einem Engel gekrönt, nach Aug. Car-.racci. Nach beyden haben z. B H. Hondius:St- Johann in der Wüste, und St. Paul, derdie Natter ins Fenex wirft, in einer Landschaft —P. Jode das Bildniß Philipp des Schönen vonSpanien — E. Sadeler Landschaften — I. Sa-deler Eva's Verführung, Enochs Entzückung insParadies, eine Anbetung der Hirten, und einenChrist am Kreuz, einen Hieronymus und eineMagdalena in Betrachtung — R. Sadeler einen mitDornen gekrönten Christuskops auf dem Schweiß-tuch — H. Wierx Christus am Kreuze, untenSt. Magdalena — von Premier einen mit Blu-men bekränzten (Dichters-) Kopf — I. Sadelerendlich ein Paar Landschaften, welche indessen (sowie überhaupt alles Landschaftliche in obige» Blät-tern), eher Franz Moftaert zugehören mögen.
* Moste! oder Moostel (Johann). Der-selbe war Bürgermeister und Steinmetz zu Merse-bnrg. Von ihm ist das große Gcwvlb und dieHalle der dortigen Domkirche erbaut. S- B> vu!-pius Fürtreftlchkelt der Stadt Merseburg .(40. Quedlinb. und Aschersl. 1700.) S. 28. und309. wo man auch seine Grabschrist liefet.
Mo stillg (Hermann). So heißt irgendwo,ohne Weiteres, ein Kupferstecher, der am Schlußdes XVII. Jahrhunderts zu Lüneuburg gearbeitethabe.
* Mosyn s. Mouzyn.
Mor (F. le), s. Lemor.
M 0 ta (Peter della), ein Bildhauer zu Florenz ;lernte bey Johann Bologna. Er wird von Ben-civenni ll. 78. angeführt.
Morelay (. ). So heißt int ^Imansck
ÜS 8 KsÄux-/zrt 8 von 1803, ohne Weiteres, eindrmals in Paris lebender Miiniaturmaler.
Morezuma (Don Pedro de), wird vonFiorillo IV: 204» unter diejenigen Spanischen Großen des XVll. Jahrhunderts gezählt, welchedie Künste vorzüglich beförderten.
Morde (Vallin de la), ein Baumeister ausFrankreich , ward um 17O7. Professor der Künst-ler-Akademie zu St. Petersburg ; daselbst bauteer nach Pariser -Geschmack, und exzellirte bewndersin Anordnung der Plätze und Häuser. V! teufetMlscell. XI. 274.
Morilianr (Franz). Nach diesem uns sonst