Neidthart.
dinand III. (nicht IV. wie das Lex. sagt) erhieltsie. Hüsgen 1 ( 1 . A r 53 . u.
* r^eidrhart (Wolfgang). Wahrscheinlichdes obigen Sohn, gleichen Namens, arbeitete mitdemselben in gleicher Kunst zu Frankfurt am Main iboö. Hüsgen rCl. ,A- - 53 — 54 - wo indessenbloß Glocken von ihm angeführt sind.
ss! erIl 0 n ( ). Nach einem uns sonst un-
bekannten französischen Maler dieses Namens hatI. Balechou das Bildniß des Jesuiten I. Ch.Poree, und Daullö ein andres uns unbekanntesgestochen.
Ileilson ( ). So wird in den Xouvel-
les äes IV. I2I. also um 1804. der dama-lige Chef d'Atelier der Kaiser!. Französ. Gobelins-Fabrik genannt, dessen eigentliches Geschäft war,die Umrisse zu bestimmen; dann aber auch die Ge-mälde aufzubewahren, nach welchen dort gear-beitet wurde.
Reimer- (Hans), ein Münzwaradein, s. un-ten bleuner.
ssieiner (Franz), s. Reiner. Dies Renvoifindet sich in der Handschrift meines sei. Vaters,wo dann aber der Zurückgeschickte nirgends mehrerscheinen will.
rJeipperg (Graf von). Desselben Copir-maschinen von 1764. sind in einer Druckschriftbeschrieben. S. Tüb. Morgenbl. 1807. S-10)9.
* ssi e i so s. Nach Winkel»,ann war der Steinvon ihm, dessen das Lex. gedenkt, ein Jupiter Mar-tins, und befand sich im Cabinet des Herzogs vonOrleans. Eine Erklärung desselben befindet sichin Marlerre's vöscriprion fls 8 pierres §rav.«lu Lab. äo L»c»r:at p. 49. und in der Oescrip-tion «ies principsle 8 ?ierre 8 ^ravee 8 6 u La-dinvt clu Duo a!'Or/ea!» 5 . 1 'om. II. X". 22. woer ein Augustus genannt wird.
Vieisse (Ad. Christian) deralrere, Festungs-und AnitsiZimmermeister zu Dresden , zeigte sei-nen Fleiß bey vielen Gebäuden, und starb zu Dres den 1790. t>9. I. alt. H a sch e's Magaz. I. 345 .
— — — — — — der jüngere, desobigen ältester Sohn und Nachfolger im Amte,geb. zu Dresden 1751 lernte von 17H6—68. beydem damaligen Dresdner -RathsbaumeisterSchmidt.In 1772. gicng er nach Kopenhagen , studirte aufder dortigen Akademie, gewann mehrere Preiße,und kehrte 1779. wieder nach Haus. Von dieserZeit an baute er nach eigener Erfindung, und aufseine Kosten, einige Häuser. Haymann S- 4 » 4 -Er lebte noch 1807. ^c.
— — (Christian Traugott), des Vorigen
jüngerer Prüder, geb. zu Dresden 1769. seit1802. adjungirter Jagd-Zimmermcister, lebte noch1809. <Zaxmann S-
Der Notiz über diese vleiße setzt eine unsrerHandschriften bey:
Johann Christian Trsbsch, Jagd-Zimmer-meister, st. -787. 53 . I- alt zu Dresden ; seinletzter Bau war die Einrichtung und der Einbauzweyer Häuser zum Marcolinischen Palais aufder Wilsdrufer-Gasse, den er noch nicht ganz vol-lendet hatte. — Georg Friedrich winkler «en.Raths-Zimmermeister, und Joh. Christoph Bor-ger . Raths-Mauermeister, erbauten das Neustad-ter-Rathhaus 17H0. (Lerger halte bey der Dres-dener-iÄagcrung 1760. das Unglück, daß ihm aufder NeustadtcriDrücke beyde Beine abgeschossenwurden. Doch starb er erst 1762. 69. I. alt). —Georg Friedrich Winckler jun. besorgte umdie Mitte und letztere Hälfte des XVIII. Jahrh,verschiedene Bauten zu Dresden . Magaz. derSachs. Gesch. Th. I. u. IV. und Sächs. Lur.Cab. «. m. O.
Neirverr (Jacob), s. Neuwardt.
Netto. 959
Vlell (Hans). So beißt irgendwo, ohne Wei-teres, ein Künstler von Augsburg , der eine Schau-münze auf Kaiser Carl V. geschnitten habe.
Nelli (Jvh. Baptist), ein Patrizier und Bau-meister zu Floren;, zeichnete den Plan und Auf-riß des Aus- und Jnnwendigen der berühmtenCathedralkirche St. Maria del Fiore, welche Bern-hard Sansone auf verschiedene Blätter geetzt hat.
— — — — — der jüngere, des obigenSohn, ebenfalls Baumeister und Mitglied derKünstler-Akademie seiner Vaterstadt, schrieb (1756.)zu dem abgedachten Plan u. s. f. von St. MariaFiore die Auslegung, ^c.
*— — (Niclaus), Formschneider, vielleicht
auch Kupferstecher und Kunstverleger, geb. um i 536 .Die meisten uns bekannten Blatter aus seinem Ver-lage sind von Königen und Fürsten des XVI. Jahrh,die vielleicht irgend ein historisches Werk damali-ger Zeit zieren mochten, ohne Namen des Malers.Zwey einzige - Carl IX. von Frankreich , und Ma-ximus Trojanus Neapolitanus 1367. u. ö8.) fin-den wir mit so. bezeichnet, und dürften von vlel-li's eigener Hand seyn. Von historischen bemer-ken wir Judith, die dem Holofernes das Hauptabschneidet, und eine große Geburt Christi, beydeebenfalls ohne andern Namen als den (einigen.Dann wird in einer Handschrift meines sel. Va«ters (wir wissen nicht, warum unter unsers vlal-Il's Namen) angeführt: Venus, welche Rosenpflückt u. s. f. mit der Signatur: O. /tzmriL p.L. ^8. si. , 564 - ss Xobiiibu8 er I.:,freriexc. — Wie ich diesen Artikel ende, schreibt mirein Freund aus Deutschland : „Ich besitze vondiesem Meister das Brustbild des Girolamo Rus-celli in Fol. von i 566 . datirt, ohne Namen desZeichners. Es ist auf eine besondere Art mit vierweiblichen Figuren, wovon die beyden oberstenFam'en vorstellen, eingefaßt, und zeigt überhaupteinen guten seines Grabstichels mächtigen Meisteran." Sein Zeichen giebt Malpö mit zwey aneinander stehenden X. an.
* — — (Peter). Nach Lanzi I. 555 . blüheteer zu Rom zu Anfang des XVlII. Jahrh. Ge-wöhnlich malte er Bildnisse und Allarblatter inOel. Indessen kennt man von ihm auch ein alFresco bey Et. Anna im Quirinal . Und, sonder-bar! war er der zweyte Lehrer des Landschaft,Malers Franz Zuccharelli. Bildnisse Pabst Cle-mens XI. und bald des halben Kardinalcollegiums,wahrscheinlich für eine ganze Folge oder ein histo-risches Werk, kennt man nach ihm gestochen vonFranceschini, I. Frey, H. Frezza, Maffi und
H. Rvffi; dann auch andre, wie z B. des Je-süiten-Gcnerals Franz Rets, ebenfalls von Frey.
(Plautilla) st. i 588 . 65 .J.alt. va-sari zufolge besaß diese Nonne aus adelichem Ge-schlecht eine Sammlung von Zeichnungen des Fra Bartolomeo , den sie in ihren eignen Arbeiten, dochnicht immer, nachahmte. In der Kirche ihresCouveuis sieht man eine Abnahme vom Kreuz,wovon die Erfindung Andr. del Sarto, die Aus-führung aber ihr gehören soll; dann ebendaselbst,ganz von ihr: Die Könige von Morgenland, woFiguren und Zeichnung freylich nach dem älternStyl zielen, die Landschaft hingegen einem neuernEhre machen würde, säurst I. 1Z9.
* lslello (Bernard) di Giovanni Falconi,den das Lex. s. v . Falconi anführt. Nach Canzr
I. 38 . blühete derselbe um 1Z90. Dort wird vonseinen Arbeiten im Dome zu Pisa mit Ruhm ge-sprochen, und bemerkt, er sey vielleicht mit einemgewissen rJello di vanni (dem einzigen Quatro,centisten aus Pisa ) der auch im Campo Eantogemalt habe, der nämliche.
— — (Neri), ein alter Maler von Pisa , istuns lediglich durch eine rohe Madomm in der alten