Oudr y»
le bsraü du Oo§uin von I. Daullö , und le^ug« arbitrs, und I'Hospituüor er lo ^olitsire,von Salvador geatzt und von N. Dupuis mit demGrabstichel vollendet.
» Dudry ( ), des Obigen Joh. Bapr
tift's Sohn, hieß Jacob, und war 1748. Mit-glied der Königl. Akademie. Späterhin trat erin Dienste des Prinzen Carls von Lothringen undGubernators der östreichischen Niederlande , undstarb daselbst 6». I. alt.
— — ( ) Jacobs Sohn, und Joh. Bap-
tisia's Sohnssohn. Don ihm wissen wir nichtsAnderes, als daß er seines Vaters Bildniß malte,welches seine Frau nach ihm geätzt hat.
— — ( ) des gleich vorhergehnden Gattin.
S. den obigen Artikel.
Ovedeure( ). So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein Maler, der in G. Schaltens Ma-nier gearbeitet habe.
* Ovöns (Jurian). In dem Dome zu Schles wig befinden sich von ihm mehrere Gemälde, welchen,neben Andern,, das nicht geringe Verdienst gebührt,den Kunsttrieb des zwölfjährigen Asmus Carstens zuerst bedeutend genährt zu haben. Fernorv S. 4 -
Dveradr (P ), ein alter Kunstverleger zuCöln. Bey ihm fand man z. B Heiligenbilderder St. Theresia und St. Catharina von Sienavon M. Eonier, und der St. Cäcilia von P. Jsel-burg gestochen, alle ohne Namen des Malers,und eme: Opulentia nach A. Dürer , ohne Namendes Stechers.
* Dverdeck (Donaventura). Rost VI. 290.setzt seine Geburt erst in 1667. und bemerkt, daßder Text zu seinen keliquiis ILoms: (ohne Zweifelder holländische) von ihm selbst sey. Eine neueAusgabe dieses Werkes erschien im Haag 176Z.und Bemerkungen darüber von P. Rolli 1709. zuLondon .
Dvergaard (C.), ein bildender Künstler(von welcher Kunst ist uns unbekannt, der in 1809.von derKopenhagner-Kunstakademie die kleine Preis-medaille erhielt.
* Gver oder LVeth (Monsn). So heißt inzwey verschiedenen Ausgaben der Horn-, modern»ein Maler, von weichem man in einem Zimmerdes Pallastes Darbcrini zu Rom eine Tafel zeigt,welche die vergangene, die gegenwärtige und diezukünftige Zeit vorstellt, der aber wohl kein An-drer als Simon vouer ist.
Durs (Paul de St.), ein Geschichtsmaler,geb. zu Genf 1702. machte schon in früher Ju-gend große Fortschritte in der Kunst, und warder erste, welcher von der damals in seiner Va-terstadt neu errichteten Akademie den Preiß erhielt.Sein Vater, ein westlicher Zeichner, war seinerster Lehrer. Alsdann kam er in seinem Achtzehn-ten nach Paris in Dien's Schule, wo er ebenfallsbald alle Preiße gewann (in 1780. den großen miteinem Sabiner-Raub). Als Fremdling mußte eraber dem ungeachtet seine Reise nach Rom aufeigne Unkosten machen. Das welsche Klima, wel-ches seiner Gesundheit nicht zuträglich war, nö-thigte ihn späterhin, in sein Vaterland zurückzu-. kehren, wo er seit 1792. seinen unverrückten Auf-enthalt nahm, und erst kürzlich (1809) dort ver-storben war. Bey einer für die Kunst so dürf-tigen Zeit beschäftigte sich dieser geschickte Mannin den letzten Jahren seines Lebens fast einzig mitBildnissen, die er aber meist historisch, mit dender Lebensweise ihrer Gegenstände eignen Attribu-ten zu behandeln wußte. Ein kleines Staffeley-gemaide von ihm: Die bey den Spartanern übli-che gerichtliche Untersuchung der gesunden undkranken Kinder, besitzt die Galerie zu München .In i8l)Z. gab er eine Skizze auf das zwischenFrankreich und dem Römischen Stuhl geschlossene
Ozanne. rooZ
Concordat, welches ihm zu Paris unter mehkernMitwerbern die Palme, nebst einer Prämie vonio«)o. Franken, und wahrscheinlich die Ehre erwarb,daß er in 1804. zum correspvndirenden Mitglieddes Nationalinstituts ernannt wurde. In Genf sieht man noch von ihm ein großes vortrcflichesBild, welches die olympischen Spiele vorstellt ,und einst im Besitze des Rathsherrn Tronchin,dann aber wieder bey dem Künstler selbst umtmott. Livr. zu verkaufen stand. An diesem undandern seiner historischen Bilder wurde von Ken-nern ein allzusehr aufs Violette zielende Coloritgerügt; ein Gebrechen, welches der, übrigensäußerst bescheidene Mann nicht daran erkennenwollte, so wie er überhaupt die achte Schätzüaädes anderweitigen hohen Werthes seiner Asbestruhig dem Urtheil der Nachwelt überließ. -In einem— spät hinten nach hinkenden kurzen Nekrolog die-ses auch durch persönliche Eigenschaften treflichenKünstlers (Moniteur 16. Jul. 1809.) wird als einesseiner vorzüglichsten Werke, das sich noch bey sei-nen Erben befinde, eines Erdbebens gedacht, awwelchem der Künstler alle Schätze seiner fruchtba-ren Einbildungskraft und seines kräftigen und aus-drucksvollen Pinsels erschöpft habe. tieise durcbeinen Icheil von Oeutscklsnd u. s. f. I 1^0.Männlich. S. auch oben «tarl Morra.
Duft (P.). So heißt irgendwo, ohne Wei-teres , ein Schwarzkunsistecher, der zu London nachA. van Ostade u. s. f. gearbeitet haben soll.
Ouvilliers ( ), ein Kupferstecher, von
welchem irgend ein Gantkatalog ein Blatt in 4°.unter dem Namen: Ce Corps de Lrulets, anführt.
* Duvilly (DallhasarGeibier), s. Gerbier,sowohl im Lcx. als in den gegenwärtigen, und wei-ter auch in den noch ff. Zusätzen.
* Guvrier (I.). Derselbe hieß Johann,geb. zu Paris 1720. (nach Basan Ld. sec. 1721.)und daselbst gest. 1784. Von ihm kennt man vor-nehmlich Landschaften und Gattungsstücke Inseinem Stiche fiel er oft in das Schwarze, wel-ches der Wirkung des Ganzen schadet. RostVIll. 200. Von ihm werden dort etliche Blätterangeführt. So z. B- les Villa^eois de 1 'Hpsunin,nebst dem Pendant, nach Pierre; Vues des HI-pes und Vues cles Apennin« nach Vernet; I»Canterne magigue und les Oefsuts corri^espsr l'sllronc nach Schenau; dann arbeitete erauch zu Düffons Naturgeschichte «.Ausgabe voni7bö ), zu der Octav-Prachtausgabe des Boccaz,z. B. Isubesu gui «leterre la tete de sou smtnach Cochin, und so viel Anderes.
Ouwagnoy, s. unten den Art. Tapikerv.
* Durvater (Albert van). Ein von Laurenz
Coster schlecht in Holz geschnittenes Bildniß mitder Jnnschrifl: OratL Keilder kisrlem soll
diesen Künstler vorstellen. Heinecke II. ivi Not.
Drven (W.), ein.beliebter englischer Malerneuerer Zeit, der sich hauptsächlich mit sentimen,talen Kindcrscenen beschäftigte. In i 8 v 5 . sahman von ihm einen schlafenden Knaben, und i8c»6-dcn, nach einer alten Ballade oft behandelten Ge-genstand der benden Kinder, die sich im Waldeverlieren. Fiorillo V. 8 c> 4 -
* Oya, s. Die.
Gyon, auch Oyeau (Madame). So heißtim -^Imansek des t)ssux-Hrks von 180Z. ohneWeiteres, eine damals zu PariS lebende Bild-nißmalerin, von der wir seither nichts Weiteresvernommen haben.
*Dzanne( ). Die Namen der in diesemArt. des Lex. enthaltenen Geschwister sind: Jo-Hanna Lranzisca, die ältere Schwester, MariaJohanna (Gattin von )Ves le Guaz) die jün-gere, Mclalis und Oerer, alle gcb. zu Paris ,etwa im zwevten und dritten Dezennium des