Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
1047
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Pe drin».

* pedrino od. pedrini (Johann). DerP Resta (tialeria poltatUe) hielt ihn für einenSchüler von da Vinci.

Pedro (Franz), «in wenig bekannter Kupfer«siecher, von welchem indessen ein Verzeichnis weites sel. Vaters i 6 . Blatter nach Fr. Albano (Casritas), L. Dränier, L. Giordauo (Urtheil des Parris, und Galathea), Jacoboni, Maggiotto, leNain, Teniers (die Kartenspieler u. s. f.), Ver-»et (Marinen) und Vleughel l.den neugebornenAchilles im Bade) anzeigt.

(Meister). So nennt Fiorillo IV. 5 s.zwey spanische Glasmaler des XV. Jahrhunderts,von deren Bildern man in der Hauptkirche zuToledo sieht. Einer derselben, oder gar ein drit-ter (l. c. 53 .) war ein Franzose, ließ sich zu To-ledo nieder und arbeitete dort in i^ 5 g.

Und gleichfalls so Eben,derselbe (I. c. 73-74.) einen Maler zu Sevilla ,der, gemeinschaftlich mit I. Ramirez i 536 . dieOrgel in der dortigen Kathedralkirche mit seinerKunst zierte.

Pedro ni ( ). So heißt irgendwo, ganz

ohne Weiteres, ein Großherzogl. Hofmaler zuFlorenz um 1780.

pee (Engelhard de oder van), Maler, ge-bürtig von Brüssel, welcher dort seine Kunst lernte,dann aber zu München sich niederließ, wo er um1602. sein Probestück ablegte und 1600. dort starb.

* (Theodor von). Nach ihm hat I. Hou-bracken das Bildniß des Arztes H. van Shyn,und I. van Schle» dasjenige des Marquis I B.Boyer d'Argens gestochen, welches letztere in Eopiesich auch in Desrochers Sammlung befindet.

' peel oder pele (C- W.), ein wenig bekann-ter Künstler, wahrscheinlich englischen Ursprungs,malte um 1780. zu Philadelphia . Nach ihm hatI. Watson ein schönes Schwarzkunstbildniß vonEdward Payne Esq. mit der Inschrift: In tke cn usevf fibertzr soll Lountr^ etc. 1780 und vanGreen 1786. zwey eben so schöne, des GeneralWashington und Nach. Green, beyde in ganzerStatur, geschabt. Andere schreiben das Bildnißdes letztern dem Stecher Chevillet zu und nennenden Maler, wohl irrig, peale. Rost IX. 274.Fraorcies.

* peene (Henriette van), s. pee.

peey (Georg Tobias), Maler, Siegel - undWappenschilder zu Wien , Sohn des folgendenTob. Jsaak. Sein Geburtsjahr fällt in 166670.zu Regensburg ; s. I. Seiferr's Stammta-feln gelehrter Leute II -Th. (Regensburg 172Z.Fol.) Stammtafel seines Geschlechts. 6en. 6.

(TobiasJsaak),Bürger, Goldschmied,

Siegel- und Wappenschneider in seinem Geburts-orte Regensburg . In 1676. wurde derselbe vomFürsten von Brandenburg-Daireuth zum Münz-meister angenommen, gab aber 1680. diesen Postenauf, kehrre nach Regensburg zurück, und starbdort 1687. 49. I. alt. I. c. II. Stammtafel sei-nes Geschlechts. Oen. 5 . 2.

peffenhauser (Ioh. Christoph), General-Münzwardein, s. pfeffenhäuser.

» pegna oder pegnia, s. unten peigne.

pegnirzer (Andreas), ein Gießer in Nürn,berg um 1612. ist uns theils durch sein Bildnißbekannt, theils findet sein Name sich auf einemgroßen Geschütze zu Nordhausen mit der Jahrs-zahl 1619. Johann Andreas und Johann Ar-nold Geyer, beyde zu Nordhausen um 1712.Tollins i 4 ,u. und Johann Ephraim Brauhoffz» Nordhausen Alle diese Gießer werden in:Historiftk» Nachrichten der freyen Reichsstadt

Peire. 104^

Nordhausen (Leipzig und Nordhausen 1740. 4»)S. 17. 29. 108. und n 5 . bemerkt.

pegroleri( ). Ob etwa der unten fol-gende peiroleri? malte für die Uiiiversitätsblb,liothek zu Turin den größten Theil eines Kräuter-buchs, welches um 1770. schon auf etliche zwanzigBaude angewachsen war. >»/re.

* peham (Georg), auf welchen Namen Hei,necke (Oictionn.) s. v. Beham hinweist. »Die-ser Künstler" (heißt es in einer uns mitgetheiltenHandschrift), »der vorzüglich durch ein geätztesBlatt in Kleinfol. (Neptun auf einer mit vierPferden bespannten Meermuschel fahrend, undmit 6 earg l'eksm i 5 g 4 . bezeichnet) bekanntist, dürfte wahrscheinlich kein anderer, als derim Zunftbuche der Stadt München vorkommendeMaler Georg pecham seyn, von dem dort ge-meldet wird, daß er bey Melchior Bocksberger in München gelernt, sein Probestück um 159Z. vor-gewiesen , und 1604. gestorben sey. Ein Blättcheniu sehr klein 4°. (Maria mit dem Jesuskind aufdem Echooß, welches sich mit der H Katharinavermählt, Kniestück, und bezeichnet: (?.

kecit etc. IVlonncki Hrmo 1604 ) ist ganz in derManier des oben beschriebenen Neptuns, und be-weist um so viel mehr die Wahrscheinlichkeit, daßobiger Georg pecham mit besagtem peham oderpecham ein und der nämliche Künstler seyn dürfte.

pehe im (T.), ein uns sonst ganz unbekann-ter Künstler dieses Namens hak, nach A. Maul-perz, einen großen Plafond gestochen.

peiffer (Johann), s. den gleich folgenden Art.

(Ioh-Friederich), des obigen Sohn,geb. zu Hamburg 1695 lernte die Malerey bey seinemVater, und ward in kurzer Zeit ein sehr geschickterFrüchte- und Blumenmaler, welcher ganz der Ma-nier seines berühmten Mitschülers F. W. Lammfolgte, so daß einige seiner Bilder denjenigen diesesletztern wenig nachgeben. Sein Farbenauftrag warschmelzend und die Behandlung sehr zart. Nebst demwar er vorzüglich glücklich in Nachahmung desMarmors. So sah man z. B. von ihm in derneuen Michaelis-Kirche zu Hamburg dergleichengemalte Altarpfeiler, welche das schöne Gemäldder Auferstehung von I H. Tischbein einschließen,und freylich in spätern Tage» wieder aufgefrischtwerden mußte». Er starb zu Hamburg 1770.Hamb. Xünstlernachrlcüten 8. 9Z95.

( ), des obigen Söhne, wurden

von ihm ebenfalls in der Malerey unterrichtet undlebten wahrscheinlich noch zu Hamburg 1794. /. r.

* peigne, pegna oder pegnia (Hia-cynth de la), geb. zu Brüssel um 1700. arbeitetezu Wien für den dortigen Hof um 1740. Inder Kaiser!. Galerie sieht man von ihm zwey An-sichten der neuen Brücke zu Paris (1748). EtwasLebendigeres und Geistvolleres in seiner Gattung,als sein großes äußerst seltenes Blatt von derSchlacht auf Col d'Assiette ist uns kaum zu Gesichtgekommen. Gestochen nach ihm haben, nebenCochin, C. Francois: Oombsr ä'Inssnterie undPrise ä'assaut, und A. Tischler die Verzierungenzu dem Drama: II triomko cli plells. Zu Rom lebteernochiM. VNecheln Wiener-Galerie. A 5 sr.

peillhon ( ). So heißt bey Gaulr de

St. Gerinain ('frais Kiecles lle peinture enfrance p. 319.), ohne Weiteres, ein französischerKunstliebhaber des XVIII. Jahrh, der eine Ge-mäldesammlung besaß.

* peins, s Pen».

peintre ( le). Unter diesem französischen Künstlernamen findet man Gemälde von kleinenmodernen Figuren, die in einer Versteigerung zueinem ziemlich hohen Preise bezahlt wurden. Den-nel hat nach ihm: Uecrcation espa^nole gestochen.

peire, s. peyre.