P i e r r o n.
seulllaZes st^rclntecture gui sont u konkame-bleau, nach der Zeichnung von Franzisque.
pierron ( ). Von einem Kupferstecher
dieses Namens kennt man, ohne Namen des Ma-lers, Bildnisse von Personen, die sich in dem ame-rikanischen Kriege ausgezeichnet hatten; wie z. B.Washingtons, H. Laurens, Paul Jones und desGrafen von Estaing ; dann aber auch: Die dreyBaasen nach B. Brembcrgh. Wahrscheinlichderselbe, welcher bey Basän (Lll. sec.) I. A-pierron, ein junger Künstler heißt, der in 1787.allerley moderne Kostüme's nach Lavreince, Trin-quesse u. s f. dann kleine Bildnisse u. a. gelieferthabe. Ob er aber noch vollends der nämlichepierron sey, der um 1802. für das X. Heft desMuses k'ranhois nach Gautherots Zeichnung dieStatue eines Fauns in der Ruhe gestochen, istuns unbekannt.
piery ( du). Nach einem Künstler diesesNamens hat Dupin der jüngere das BildnißLeonh. Euler's gestochen.
* pie stritti, pestrini oder piastrini(Dominicus). Lairzi l. 284. sagt ebenfalls, daßseine Arbeiten in St. Maria in Via lata zu Rom mit den beßten Nachfolgern von Maratti wettei-fern dürfen, und nennt noch überdies von ihmzwey große historische Darstellungen im Vorhofevon Madonna della Umilta (zu Florenz ?), welcheBezug auf diesen Tempel haben.
— — (Eleonora), Schwester des Obigen,malte Früchte und Blumen nach der Natur, dieman in verschiedenen Galerien zu Rom finde.
* pierers (Gerard), der Edle, welcher lie-ber ein Maler als ein — Fürst seyn wollte. Nachihm haben, neben Andern, P Pontius das Bild-niß von Adolph Vorst, und C- V- Stichem die zwölfEibyllen Festen) gestochen. L-anäes.
* — — ( ) , der Maler von Antwer-
pen , hieß Johann, wurde, wenn er (nach Wal-pole) 1688. in seinem Achtzehnten nach Englandkam, geb. 1667. nicht 18)8. Derselbe war einervon denen, der durch die tauschende Hoffnungeines reichen Gewinns nach England gelockt wurde,und, gleich Kneller u. a. zu London alö Bildniß-maler auftrat. Allein (dem Lex. entgegen) wederseine Bildnisse »och feine historische Darstellungenfanden keinen Beyfall, und er sah sich in die Noth-wendigkeit versetzt, um nicht Hungers zu sterben,beym Päbstl. Nuntius, Kardinal Dada, Kam-merdiener zu werden. Jedoch verließ er diesenschon den ersten Tag und wurde ein HandlangerKnellcr's, der ih» aber so karg bezahlte, daß erandern Londner-Malern seine Dienste anbot. Mitalle dem war pierers ein geschickter Künstler,der späterhin vornehmlich durch seine täuschendenCopien nach Rubens u. a. Flammandern großeSummen erwarb. Allein seine Neigung zum Weinbeschleunigten sein Ende. Er st. 1727. FiorilloV. 5 oo.
* pierers-Sohn oder piererzoon(Jan.), ein Bildhauer von Enkhuysen. Eineunserer Handschriften vermuthet, er dürfte pererAerrsen's des jünger» Sohn gewesen seyn (dochkaum der im Lex. als Maler genannte?). Der-selbe gab mehrere theologische Schriften ans Licht,machte sich (in dem damaligen Holland schrecklichzu hören!) des Socinianismus verdächtig, mußtedeswegen nach Amsterdam entweichen, und starbum i 665 . Jocher s. v. Aan. /^rterLoo», öeelä-liou>ver.
pieresch (Christian), ein Kupferstecher zuoder von Königsberg in Preußen. Mehrere schlechtradirte Prospekte n. s. f. von seiner Hand sieht manin <5. Harrknoch's Alrem und Neuem vonPreußen (Franks, u. Lcipz. 1884. Fol.).
* pierri oder Peer, (Bartholomö), dessenim Lex. in dem Art. seines nachfolgenden Oheims
Pigage.
gedacht wird. Derselbe war anfangs ebenfalls Ma-ler ; alsdann legte er sich einzig aufdas Steche». Ent-schieden von ihm, nach eigener Zeichnung, kennenwir bloß: St. Joseph mit dem Jesuskinde, undnach C. Maratti eine Geburt. Lanciestmi.
* pierri, pirri oder perri (Peter de).Sein Geburtsort (Premia) liegt im Novaresischcn.Andere nennen ihn irrig, bald einen Römer, baldeinen Spanier. Rost IV. 90. setzt seine Geburt,wohl irrig, in i 665 . Nach Lanzi l. 5§o. stg,-b xr zuRom (1716.) 45. Jahre alt, und liegt in der dortigenH. Geists-Spithalskirche begraben. Gleich Andr.procaccini (heißt es dort) behauptete er einen vor-züglichen Rang unter den Schülern des Maratti;aber (bey seinem Leben wenigstens mit weniger äus-serm Rufe als jener, und mit minderm als er ver-diente, woran vielleicht seine schwächliche Gesundheit,vielleicht seine Bescheidenheit Schuld trug. Bis-weilen, doch selten, mischte er mit dem Styl seinesLehrers denjenigen von P. Coriona Gestochennach ihm haben: I. H. Frezza eine Himmelfahrtder Madonna und das Bildniß von F. Albani;I W. Heckenauer: St. Joseph als Zimmcrmannund das Kind Jesu, das die Späne sammelt,aus der Galerie Salzthalum, wenn anders, wieHeinecke (sJachr. II. 24.) glaubt der unsrigemit perer de Romans Eine Person ist; B. Thi-bousi einen St. Franz Lavier, und Caylus mitle Sueur nach einer Zeichnung von ihm: DieH. Jungfrau mit etlichen weibli^en Heiligen.Hinwieder kennt man von ihm selbst nach eiuenecErfindung geätzt ebenfalls eine Himmelfahrt derMaria c». 8. die Seelen, welche aus dem Feg-seuer von Engeln zum Himmel geführt werden,und oben in den Wolken die H. Jungfrau), undSt Laurentius Justinianus, dem sich die gött-liche Weisheit mittheilt.
— — (Peter Anton), s. perri.
* pietrini od. perrini (Joseph und seinSohn Marc). Nach Lanzi II. 4 ?i starb derVater achtzig Jahre alt erst »780. Derselbe nenntihn Cavaliere, und sagt von ihm kurz, daß er ein,aus der damaligen neapolitanischen oder piemon-tesischen Schnle entlehmes grünlichtes Colorit biszur Ausschweifurg getrieben habe.
* pierro (Franz). So nennt GandellinidenFranz Spierre, den er späterhin je web, auch un-ter seinem richtigen Namen, weitläufriger anführt.
* — — di Lorrona, s Bererrini.
— — von Florenz . So dieß ein Künst-ler, der in der Londner-Westminster Abtey dasGrabmal Heinrich Vll. in der Kapelle erbaute,welche das Grabmal dieses Monarchen tragt,und ausschließend zum Begräbnißplatze der Königl.Familie bestimmt wurde. FioriUo V. 182.
*— — dellaFrancesca, s.Francesca.
*— — perugino,s. vanucci.
*— — del Romans, s. oben perer depierri, und im Lex. Romans.
*—- — ( ) So hieß auch ein Maler, der
1781. von Paris nach — oder auch nur — durchDresdenging. S.Dresdn.Anzeig i, 5 >.N°. 5 o.(Lhorzeddcl), und lache über diese Mikrologic,wer — mag und will!
piersch (C.). So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein Kupferstecher, von dem man dasBildniß des Rechtögelehrten Jacob Zetzkius, ohneNamen des Malers, kennt.
pierzsch, s. unten auch Pirsch.
piffre ( ), Name, wir wissen nickt, ob
eines ausübenden Künstlers, der um 1804. zuParis einen Studiensaal zum Zeichnen und Mo-dellircn nach der Na.ur errichtet halle. iVarwc//.ster IV. 24
* Pigage (Niclaus von), geb. 172». lernte