Band 
Zweyter Theil [2].
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1311
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R o b i l l a r d.

Robkitard (N.). S. den gleich ff. Art.

* — — ( ) So nennt Basan (Lä. sec.),

ohne Weiteres, einen, wahrscheinlich um 178g. zuParis lebenden Künstler, welcher den ungläubigenThomas nach Caravaggio geetzt habe, und derKatalog von Brandes einen Robillard (tH.vielleicht, weil er ihn nicht anders zu taufen weiß),von welchem er das kleine geetzte Blatt eines jun-gen — Seifen blasenden Amors, anführt. Beydedürsten indeß kein Anderer, als der gleich folgendeseyn. Oder ov etwa der Erstere denn doch derRobillard des Lex. seyn mag?

— — (' ) In dem Schlosse zu Wörlitz befinden sich von einem Maler dieses Namens Ko-pien auf Leinewand von A. Carracci's FarnesischerGallcrie. Rode Beschreib, v. wörlitz S. 44.

Robillard - peronville ( ), der be-

rühmte Knnstdilettante, und durch uneigennützigeAufopferung eines großen Theils seines ansehn-lichen Vermögens, eigentlicher Herausgeber desLNusee Napoleon , st. 1809. fast zugleich mitdem Kupferstecher Heinrich Laurenr, dessen weit,schichtigen Vorschlag zu diesem Prachtwerke er lei-denschaftlich aufgefaßt hatte, und der dann ebenso unverdrossen die Vollziehung des Unternehmensleitete, das nun durch diesen gedoppelten Verlustso gut als in Agonie versank. Eine Beurtheilungdesselben gleich bey seinem Ursprünge, das übri-gens bald auf alle ähnlichen Galleriewerke paßt:Daß sie nämlich gewöhnlich auch solche Bilder ent-halten, welche ihren Platz nur dem Namen ihresUrhebers verdanken; einer- und anderseits, daßder festgesetzte gleiche Maaßstab der Blatter nie-mals gleich für alle Gegenstände — für ein Bild-niß und für Raphaels Verklarung (wie viel min-der für ein Bataillenstück von le Brun!) passenkönne, s. in der Allg. Runftz. i 8 v 5 . S. 244.wo dann freylich auch der hohe Subscriptions-preiß des Werkes (in Vergleichung mit ähnlichen)nicht ohne Grund gerügt wird.

* R 0 bln ( ), der Geschichtsmaler, war

Mitglied der Arkadier zu Rom , der AkademiaCle-mentina zu Bologna , und der ehemaligen Akade-mie der Künste zu Paris , und lebte nicht nur zu-verläßig noch 1804. (k§c>uv. äes Hrts lV. 5 / 4 .)sondern wahrscheinlich ist es noch immer derselbe,von dem es im Tüb. LNorgenbl- 1808.^ S. 290.heißt: „Dem Maler Robin ist schon längst dasFrescogemalde der mittlern Kuppel der (nunmehrihrer gänzlichen Restauration nahen) Kirche St.Genoveoa aufgetragen. Dieser Künstler ist dereinzige in Paris , der sich etwa mehr als gewöhn-lich auf's Fresco versteht. Schon vor 20. Jahrenmachte er, ausdrücklich um diese Gattung zu studi-ren. eine Reise nach Rom , und übte sich seithervon Zeit zu Zeit darin, sowohl in als außer Paris .

— — ( ) ein, wir wissen nicht ob noch

lebender französischer Ingenieur de Ponts et Chans-sees, gab um 1798. den Plan zu einem neuenSchauspielhause zu Straßburg , dessen gänzlicheAusführung durch allerley zusammentreffende Ur-sachen aufgeschoben ward, endlich völlig unter-blieb , und seither eine ähnliche Baute von demArchitekt Arnold wirklich vollführt wurde. Tüb.LPjorgenbl. 1808. E. 948.

— — ( ) So heißt auch bey Haller ein

Stempelschneidcr, der um 1772. eine Schaumünzeverfertigte, welche die Stadt Ryon in der Waat,zu Ehren ihres Landvogtes, des gelehrten SamuelEngel s prägen ließ.

— — ( ) Und so im Almanach 6es

Ueaux-^rts 180Z. eiu damals in Paris lebenderKupferstichhändler.

* — — ( ) Und so in öffentlichen Blät-

tern ein Künstler zu Paris , nach dessen Zeichnungdie Verzierungen zu der dort 1797. erschienenenUebersetzung des Achilles Takius verfertigt wurden.

Rdbit.

Ob derselbe etwa mit obigem Rodln,schichtsmaler, Eine Person seyn dürfte,unbekannt.

izirdem Ge-

ist uns

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Robl'neau ( ). In dem TLImsnacb «les

Le»ux-- 4 rt 8 von i 8 o 5 . erscheint derselbe lediglichunter der Rubrik der damals zu Paris lebendenBildnißmaler. Dagegen liest man inMeusel' sArch. l. Z. 172. (1804.), er habe eine öffentlicheAusstellung seiner Gemälde veranstaltet, unterwelchen ff. besondere Erwähnung verdienen: DieWahrheit, welche die Städte flieht, und sich aufsLand flüchtet, ein i 5 ^ hohes Bild; der Schlaf unddas Erwachen, beyde unter dem Bilde der Venus,„nach der Manier der Alten gemalt!"; ein Amor,der einen Schmetterling hascht; eine alte Hollän-derin, Nachtstück, von welchem der Künstler inseinem Programme (sehr bescheiden) selbst sagt:Let eilet eie lumiere a trompeles Ernstes meineä ?sris; und endlich Skizze eines großen, fürdas französische Direktorium verfertigten Gemäldesvon der Eroberung der holländischen Flotte durchdie französische — Kavallerie, aus dem Eise. OhneZweifel ist dieser Künstler derselbe Robineau, derin 1806. als Inspecteur lies büleves <le l'ILcols^ratuite <le Oessin zu Paris , Mit 720. Livr. Ge-halt angestellt wurde.

— — (Mademoiselle), vielleicht Tochter oderSchwester des Obigen, ebenfalls Malerin. Donihr sah man auf dem Pariser-Salon i8ru. ein Bild rDas Vogelnest.

Robins (T-). So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein Künstler, nach dessen Zeichnung H.Robert eine Ansicht der Stadt Bath geetzt habe.

Robinson (Johann). So nennt der Kata-log von Brandes kurz einen englischen Künstler,nach welchem I. Faber ein Blatt: tke »morousLcaurx in Schwarzkunst geschabt habe.

— — (I.). Und so heißt irgendwo ein alterKunstverleger, bey dem man, neben Anderm, dasBildniß von Jacob Usserius fand.

« — — (R.). Don ihm fand man Ruinender Tempel von Diana und Apollo, und eineSammlung von Früchten, Fischen, Wasservö-geln u. s. f. in I. I. Beckers und I. SmithsVerlag. Dann einen Todtenkopf(Vanitss). Alles,ohne einen andern Namen, als den seinigen, inSchwarzkunst geschabt. fintier. >/Lc.

—- — — -i- Wohl nach einem ganz andernKünstler dieses Namens hat D. Chodowiecki dasBildniß von Campe, seiner Gattin u. s. f. gestochen.

— — (Thomas), ein englischer Landschafts-maler der neuesten Zeit, der in dem heroischenStyl von Wilson arbeitete. Zu seinem Wichtig-sten gehören Vorstellungen der Schlacht von Bal-lynahinch, gegenwärtig im Besitze des Marquisvon Hertford, und des Riesendammes in Irland .Die ungeheuren Basaltsäulen an diesem letztem,ihre eigenthümliche Farbe, Gang und Lage, sollenmeisterhaft nachgebildet seyn. Jlorillo V. 85 1.

— — ( ) Einen altern englischen Künst-

ler dieses Namens, der in 1745. ungefähr 5 o. I.alt gestorben sey, nennt ebenfalls Fiorillo l. c.565 . und heißt ihn einen Nachahmer von van derBank (wahrscheinlich von dem 1759. verstorbenenJohann?), mit dem Hinzuthun, daß derselbe vieleAufträge erhielt, aber auf den seltsamen Einfallkam, seine Figuren im Geschmacke von Vandyckzu drappiren, wobey ihm van Anken brygrstan-den sey.

Robit ( ), ein französischer Künstler, ge-

wann im I. i8l>Z. den Preiß der Akademie derBaukunst zu Paris mit der Zeichnung eines Saalsfür den Empfang der fremde» Gesandten, der aneinen konsularischen Pallast stößt. ^Vonv. ci. ^rt;ll. 267.

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