Band 
Zweyter Theil [2].
Seite
1310
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iZio Roberts.

gestochen. Rost IX. 202. Dann nennt ein Der,zeichniß meines sei. Vaters wieder ganz andereBlatter von ihm. So z. B. eine Landschaft mitVieh, nach Casanova; das Bildniß G. Stanho,pe's, Dechants von Canterbury , nach I. Eliis,«ine Ansicht von Bath , nach Robins, Löwen nachRubens u. s. f.

Roberts ( ). So nennt Fiorillo V.

829—Zo. einen achtungswerthcn englischen Land-schaftsmaler neuerer Zeit, dessen Ansichten vonGegenden seines Landes sehr gesucht werden. Nachihm kennt man Blätter von Louis und Bluck (1804.),und zwey Perspekte von Dublin (i 8 o 5 .) von einemUngenannten.

* — — ( ) der Landschaften - und Per,

spektivmaler zu Paris um 1796. ist wohl kein An,derer, als der oben angeführte Hubert Robert .

* — — s. überhaupt oben die Art. Robert.

Robertson (ArchibaldX So heißt im Wink,lerschen Katalog (s. V. kokertson u. 8sncli>^)ein schon um IL70. zu London blühender englischerStecher, der von 1777—82. ein Dutzend sehr schöneitalienische Ansichten und Alterthümer um Neapel nach N. P. Fabris in P. Sandby's Verlage, inTuschmanier geetzt habe. Ferner in eben dieserManier, nach der Zeichnung des Lieut. CarlFor,rest: Viev ok 8t. Luststia, ns il appsarell(lö. >^pr. 1781.) akter tks 8urrencler ok tksIslans to bis IVlaj. b'orces unäer tks Lommsnstok Vice-Allmiral 8ir 6. Driäxes Rocine^-Hart.Mit Beschreibung und einer Zueignung an dieEngländer.

— — (George). So nennt Fiorillo V. 720.ohne Weiteres, einen englischen Landschaftsmaleraus der letzten Hälfte des XVIll. Jahrhunderts,von dem man eine Ansteht der Terrasse beym Kö-nig!. Schlosse zu Windsor kenne, und den er voneinem nachfolgenden, ohne Namen, der in Ja,maika gelebt (ob mit Grund?), ausdrücklich un,terscheidet.

— — — — Und eben so Rost IX. Z84.einen englischen Landschaftsmaler von vielen Ver,diensien, geb. um 1742. und gest. um 1790. derzugleich mit einer geistreichen Nadel landschaft,liche Gegenstände, und namentlich drey Studien:Einer Eiche, eines Kastanienbaums und einer Eschegeetzt habe. Doch wohl derselbe, dessen Nekro,log in Mensel's Mus. VI. 101. kmz lautet:»Im Okt. 1788. starb zu London H. Georg Ro,berrson, ein vorzüglicher Landschaftsmaler undMitglied der Königl. Akademie der schönen Künste daselbst".

— — — — Und eben so der Gantkatalogvon Brandes einen englischen Maler, nach wel,chem er 16. meist schön genannte Blätter von I.Fittler, D. Lerpiniere, W. Lowry, I. Mason,Th. Morris und Th. Vivares anführt, von wel,chen sechse von Lerpiniere, Mason und Vivares(lauter Ansichten aus Jamaika ), und eines vonFittler (lerasse <lu Lkateau cle Wlnäsor) zubeweisen scheinen, daß derselbe (wenigstens zumTheil) mit dem oben zuerst genannten, und dannmit dem gleich folgenden Robertson Eine Personseyn müße. Die übrigen bey Brandes angeführ-ten Blatter nach dem Unsrigen enthalten lauterAnsichten von London und von Landpallästen eng,lischer Großen.

— — ( ) So heißt nun wieder Fiorillo

V. 719—20. einen sehr geschickten englischen Kunst,ler aus der letzten Hälfte des X VIII. Jahrhunderts,der lange in den westindischen Inseln gelebt undviele vortrefliche Landschaften gezeichnet habe.»Dem Baumschlage gab er das Charakteristisch,Abwechselnde, und dem Himmel durchsichtige Hei,terkeit. Bey seiner großen Bescheidenheit arbei,tete er immer mehr an seiner Vervollkommnung,starb aber in seiner Blüthe. Seine schönsten Bil,

R 0 b i l a n t.

der kamen an Boydell, der einige davon stechenließ, und an seinen Freund Mr. Moore (den Land-schaftsmaler?). Oonk. mit diesem Art. alle obigenvon Robertson, und urtheile dann, wie schweres sey, in solchen Dingen auf gründliche Wahr,heit zu kommen.

Robertson ( ). So nennt auch aber,

mals Fiorillo (V. 779.) einen englischen Kupfer,siecher, der mit Earlom, Farrington u. s. f. fürBoydell gearbeitet habe, und der uns mit keinemder Obigen (kaum mit dem Georg bey Rost)Derselbe zu seyn scheint.

— — ( ) Ein solcher endlich (ob vielleicht

einer der Obigen?) zeichnete, nebst andern Künst-lern, zu John Llghrfoors: klors 8cotlca (Lon-don 1777. 2. Th. 8°.). Mazell hat die Kupferdieses Werkes gestochen.

— — ( ) Professor(?), welches Herkom-

mens ist uns unbekannt, ein um 1809. u. 10. zuBerlin beliebter Künstler in optisch-mechanischenVorstellungen, oder der (schrecklich zuhören!) soge-nannten Rlnerozographie. Solche Darstellungengab er im Herbste 1809. von St. Petersburg undReval , von den Borromäischen Inseln, dem Gen,fersee u.s. f. von denen indessen (die Borromaen aus-genommen) die meisten — mißlungen waren. Eineausführliche Beschreibung und Beurtheilung dieserSpektakelstücke s. im Tübing. Morgenbl. 1809.S. 920. Und Ebendas. 1810. S. 12. diejenigeneines ähnlichen im Christmarkt z» Berlin gedach,ten Jahrs aufgeführkcn, das er Leben und we,den, Freuden und Leiden nannte, und wegenallerley pudelnarrischen Auftritten sehr vielen Bey-fall fand; wie z. B. sein Dr. Gall, der am Uferdes Styx den Ankommenden die Schädel unter,sucht, ob sie für Himmel oder Hölle besser taug-lich seyen? Unser H. Professor muß indessen einStreichvogel seyn. Dann bald hernach lesen wirI. c. 176 . »R hält sich noch immer hier (ii»Berlin ) auf und unterhält jetzt das Publikum durchhydraulische Experimente, die wirklich sehenswcrthsind. Mittelst einer kleinen, im Vorgrunde seinerBühne angebrachten Fontaine, bildet er aus Was-ser wunderbare Figuren, und bringt" (was willman mehr?) „amüsante Erscheinungen hervor".

* Robertos (Cesar), genannt» Birurgia.Setze hinzu: »als der lateinischen Benennungseines Vaterortes Borgo St. Sepolcro, im Tos,kanischen". Malps setzt seine Geburt um 159L.an, und nennt dann von ihm: Eine H. Familie,nach S. Cantarini; im Allgemeinen Mehreresnach B. Peruzzi; und Christus, der die Arbeiterin den Weingarten sendet, nach A. del Sarto,und giebt feine Monogramme nach virlsix-.

* Robert» oder Robert», der alte Flo,rentinische Goldschmied und Kupferstecher, geb.zu Florenz um 1460. (a. K. 1460 ), bezeichnete seine(seltenen) Blätter etwa auch bloß mit /V 6. K -VVon ihm kennt man z. B. Adam und Eva, eineAnbetung der Weisen, eine Auferstehung, eine H.Jungfrau, eine Herodias mit dem Haupte Johan,nis, einen St. Sebastian, das goldene Weltalter,zwey weibliche Figuren, welche Musen vorzustellenscheinen, und einige Thiere. Rost III. 57 — 58 .

MrnL/tr. Einige halten ihn mit Mar,ceUo Figolmo für Eine Person. ^Vorm. ci.lV. i 58 .

* Robl'Iant (Nicolis Graf), der im Lex.1751. zu Turin erscheint, ist wohl Eine Personmit dem Architekten, Graf Job. Baptist Mcolisde Robilanr zu Turin , der, bey Gelegenheit derdaselbstigen (d. h. durch einen Gesandten vollführ,ten) Vermahlung der Prinzessin Carolina von Sa,voyen mit dem Prinz Anton von Sachsen , 1781.die Erleuchtung und Verzierung der Fa<;ade deSHotels, und diejenige des Ballsaals des) dieser,wegen abgeschickten Sächsischen Gesandten angab.Ersteres hat Peiroleri qu. Fol. und letzteres C- Cag,noni gleichen Formats in Kupfer gebracht, ^c.