izrb Rvgalinöky.
Rogalinskt ( ), Abt und Rektor des Kol-
legiums zu Posen um 177g. Ein in den mathe-matischen Wissenschaften sehr bewanderter Mann,welcher, neben Anderm, eine Anleitung zur Bau-kunst, in Pohluischer Spräche herausgegeben hat..Nee.
* Regel (Hans). Derselbe gab bey Joh. Schö-nigks Erben zu Augsburg ein Capital- und Versalbuchmit dem großen und kleinen Alphabete, ganz frey ge-schnitten. Die Buchstaben sind weiß auf schwar-zem Grunde. In der Folge wurde er Stadtge-richts-Weibel, und starb in seiner Geburtsstadt1292. 6v. I. alt. Li'porvskp. Dort heißt das-Modell, dessen das Lex. erwähnt, bloß: EinGrundriß (nach dem Seldischen der älteste) der,zufolge eines Rathsbeschlusses von i 563 . auf derStadtbibliothek zu Augsburg aufbewahrt werde.In i 55 j. gab er eine, unlängst wieder aufgefun-dene, Platte, die vergoldet, als Epitaphium, imdortigen Stifte St. Ulrich hieng, wovon nur we-nige Abdrücke gemacht wurden, dergleichen derFreyherr von Aretin einen besitzt. Es stellt Chri-stum am Kreuze, mit Maria und Johannes, St.Ulrich und St. Afra (an einen Baum gebunden,unter ihr Feuerflammen) vor, und ist mit demMonogramm k. N. bezeichnet I. c. Anhang. Lauf.Mensel Arch. II. (1.) 121—22.
— — ( ). In dem Archiv der Carthause
zu Miraflores in Spanien liest man: Ho. 1442.ckonavit prrsciictus liex (O. ^usn II.) prstiosis-sirnurn st äs votum Oratorium, tres kistoriamHabens: nativitstem sc. ^esu Lkristi; ciescen-sionern ipsius <ks cruce, guse alias (^uintia^uZusta nuncupstus, et apparitionem ejus-6 em sä matrem post rssurrsctioiiem. ÜocOratorium a ma^istro ina^no st famoso
Hanäresco. kuit clepincrum. Diese Bilder,wenigstens Eines derselben, sollen in der Sakristeigedachter Carthause noch vorhanden seyn. FierilleIV. 55 - 56 .
Roger (B.), ein Kupferstecher neuester Zeitzu Paris , gab 1811. nach I. Guerin's Zeichnungeines der zahllosen Bildnisse des Kaisers Napoleon ,welches um 3 . Fr verkauft wurde. Nicht unwahr-scheinlich dürfte er mit dem unten erscheinendenStecher von Gattungsblättern Derselbe seyn. Einerunsrer Freunde kennt noch von diesem, oder einemanderm B. Reger kleine punktirte Blättchen nachFragonard , schon zu dem HImansck cle Oamesxour l'Hn X.(Paris und Tübingen ), deren etlicheauch mit 6. K. bezeichnet waren. S. unten nochden zweytletzten dieses Geschlechts.
* — — (Moritz). GandeHlNl (aus
welchem denn doch alle andere Nachrichten vondiesem Formschneider entlehnt scheinen) setzt seineBlüthezeil in 1K47. Aus eben dem Grunde denkenwir, daß Heinecke II. 5 si. sich irre, wenn erdas Blatt, wovon das Lep. spricht, unter dieBlätter nach Raphael zählt, da GandeUini bloßsagt: Daß die Thüre, deren Verzierungen (vonBarile's Schnitzarbeit) jenes Blatt vorstellt, zueinem der von Raphael gemalten Zimmer des Vati-kans führe.
* — — (Theodor). Irgendwo werden nochvon ihm angeführt: St. Johann vor Herodes nach van Dyck, und ein Bildniß des Rechtsge-lehrten Joh. Mercier, letztres mit so. ä öour^es1601. bezeichnet, was aber mit einem Blatte nachvan Dyck nicht bestehen kann.
*— — oder Rogers (Wilhelm), Zeich-ner und Kupferstecher, geb. zu London um 164».und blühete Anfangs des XVII. Jahrhunderts.Derselbe arbeitete mit dem Grabstichel in einemnetten, aber mühesamen Styl. Von ihm kenntman mehrere Bildnisse, wie z. B. der KöniginElisabeth, Heinrich IV. von Frankreich , des Gra-fen von Essex mit allegorischen Figuren, JohnHarringtons als Titulkupfer zu seinem OrlandoFuriose, und Thomas Messet an der Spitze sei-ner Historie der Insekten, so wie überhaupt eine
Rogeri.
Menge Dücherverzierungcn. Rost IX. 34. Dortwird sein Monogramm angeführt. Eonf. FierilleV. 262. not. r. S. auch unten den Art. des letz-ten Roger's, nach Basan.
* Roger ( ), der Bildhauer, Derselbe
dürfte mit dem Kunstgicßer R Schabest des Lex.Eine Person seyn. Roger's Asia findet sich gesto-chen bey Thomassin Nr. io 5 .
— — ( ). So heißt im Hlmanack ste
6eaux-Hrt8 1803. ohne Weiteres, ein damals zuParis lebender Bildnißmaler.
* — — ( ). Basan (Eä sec.) dahlt von
einem solchen, der Europäische Insekten nach einemErnst, den wir eben so wenig kennen, gestochenhabe. Wahrscheinlich aber will er von dem obenangeführten Will). Roger sprechen.
— — ( ). So nennt Landen in: Xou-
vellss lies Hrts III. 192. 231 . IV. 23 t). rc. einenfranzösischen Künstler, Schüler von Rcgnault, nachdessen Zeichnung le Fevre-Marchand einen St.Johannskopf von LuiniC?ete ü'Ltuüs (^uatrieme)in Kupfcrmanier (IVlanisrs lie I'estampe?), undfür Ebendesselben lütullss ciesd'etes ä'Hnimauxdie Kuh und das Schaaf nach Potter, den Löw undden Hund nach Rubens , und die Katz und denHund nach Desportes (i 8 o 3 . und 1804.) gestochenhat. Ohne Zweifel derselbe, der sich seither anHöheres wagte, da nämlich von ihm auf demSalon 1810. ein historisches Bild ersichtlich war,welches Agamemnons schicksalsvolle Rückkehr nachArgos zum Gegenstand hatte.
— — ( ). So heißt auch im Hlmansck
liv Keaux-Hirts i 8 o 3 . ein damals schon zu Paris lebender Kupferstecher in punktirter Manier (viel-leicht der oben angeführte B- Roger). In er-wähntem Jahr gab derselbe jenes allerliebste: DevSchönheit! zugeeignete Blatt nach Laurent, wel-ches den jungen Amor in einer halb geöffnetenRose vorstellt; dann in i 8 o 5 . ein schönes Bild-niß des Kardinals Maury, an der Spitze von des-sen: Principes ci'Lloguence. In 1806. Ledaim Bade, und Venus und Amor, zwey kleineBlätter nach Prudhon, und zwey größere: )euns
kille enlevee par l'Hmour. und: I'Hmour en-sei^nsnt ä «ksnser ä une zeune kille, nach Fra-gonard dem Sohn „in luftigem Etyl" -(stvlsaerien!) heißt es im Katalog von Joubert undBance. In 1807. I'lsle cl'Hmour nach G. Ge-rard, als Pendant des von Hubert ebenfalls »achGerard gestochenen Blatts: piez;e tenllu parl'Hmour. Endlich sah man auch auf dem jüng-sten Salon (1810.) von ihm: Das erste Un-schuldsgefühl, welches die Liebe dem Reichthumvorzieht, nach Madmois. Mayer. Irgendwo fin-den wir (vielleicht irrig), daß er bereits um i 8 o 3 .auch für das Musee Napoleon gearbeitet habe.Ob dann endlich dieser, oder der obige B. Reger,oder ein dritter dieses Geschlechts es sey, der,nebst mehr Andern, für F.Peron's Entdeckungsreisenach den Landern des Südpols gestochen hat, istuns unbekannt. S. auch oben den Art. B- Reger.
— — ( ), ein Ingenieur-Hauptmann in
Königl. Preußischen Diensten. Einem solchen wirdein ohne Namen erschienenes Werk über die Kriegs-baukunst: I>« Oirecreur Aönersl 6es kortikica-tions tire cles lUemoires cls IVIr. lle Eoskorn(Eologne P. I. 1710. 8.) zugeschrieben.
Rogeri (S.), und E- S- chamersvelr, bei-des Kupferstecher. Von ihrer gemeinschaftlichenArbeit kennt man eine Landkarte (Draunsvvvck 65Ideellbur^ cum terris acljscentibus; Hmstelocl.spixl .soannem 7an88onium) mit einer allegori-schen Carkousche. E. L. Desfeld repegraph.Beschreibung des v^erzegrhums Magdeburg(8. Berlin 1780.) S. 4 > Ihre Lebenszeit wäre,der Blüthezeit des Verlegers nach zu urtheilen,in die erste Hälfte des XVII. Jahrhunderts zusetzen.