Rslauv.
hat Aubertin zwey Ausichten von Södtr t beS H.von Brabcck), welche i. Tb. 8 . Gr. kosteten, undzwey andere von Leipzig (letzte«, schwarz zu 3 .und^kolorit zu 5 . Tb.) gestoch«n.
Rolands ), ein Franzose, der sich in der er-sten Hälfte d«S XV III. Jahrhunderts als Schreibe-meister berühmt gemacht hat. Parmentier stachnach ihm, auf Zo. Blättern im größten Folioforrmat, das schöne Werk: le xrans ärt s'ecrire etc.Roland führte den langen Titel: Lxpert kcrl-rsin. ^ritdmeticien» Verilicatellr 6 e 8 Lcritu-res Lr 8 ixnstures conte-itöes en)u 8 tice. Breir-
kopf« Gefch. d. Schreibekunst, herausgeg.v. Roch S. -ja.
— — s. auch Rolland.
— Roldan (Louisa), Bildhauer,'», geb. zuSevilla und gest. zu Madrid , war Schülerin ihresVaters, unter dessen Art. sie im kex. erscheint.Unter ihre bewundernswürdigen Werke werden eincolossales Cruzifix, und eine Statüe der Madonnagenannt, die ihren gekreuzigten Sohn beweint(welche mit dem erster» Nebenbild zu machenscheint), und beyde zu Sisante, einer Stadt inde la Manche aufbewahrt, ste /ontenar.
* Rolffsen (F. N.), Kupferstecher und Zeich-ner, arbeitete schon in i ^5 . zu Hamburg , unddamals zwar sehr mittelmäßige Vignetten, Grund-risse u. s. f. Irgendwo sagt man, er habe dieKupfer verfertigt zu: Werke des Herrn Will.Hogarrb's in Rupferstichen, moralisch u.saryrisch erläutert. Erste Abtheil. (die Begeben-heiten einer Buhlschwester) Hamburg .
* Roli (Joseph oder Joseph Maria). VasanLst. sec. setzt seine Geburt irrig in 1654. statt 45 .an. Don ihm kennt man: Eine Taufe Christinach F. Albani in der Kirche St. Giorgio zu Bo-logna , ein Altarblatt von St. Margaritha nachD. M. Canuti, eine Charitas nach L- Carracci,in St.Domenico zu Bologna (ein schönes Blatt);eine Sibylle nach L. Pasinelli, die sich im Besitzeeines H. Budrioli befand, und endlich etwas unsnie zu Gesicht Gekommenes nach G. Reni.
* — — (P.), auf Kupferstichen, ist eine Ab-kürzung des Namens perer Rollos.
Rollan (Ludwig). Einen solchen, wir wissenuicht von welcher Herkunft, nennt Fiorillo (K. S.II. 67.) unter denjenigen Bildhauern, welche unterder Regierung der Kaiserin Catharina II- in Ruß-land beschäftigt, und, zwar ohne Lehrcrstelle unddgl. zu bekleiden, zu den Mitgliedern der Akademiegezahlt wurden. S. oben die Art. von Obil. Lo-ren; Roland, und von dem Lyoner < Rolandohne Taufnamen.
— — ( ). So heißt im Almanach <le
llcsux-Hrta i8oZ. ein damals zu Paris lebender Ge-schichtsmaler, von welchem dort eine Entführungder Jphigenia durch Orest genannt wird. S. auchoben Jacob Roland.
— — ( ). Und eben so, Ebendaselbst,
«in damaliger Baumeister zu Paris .
— — ( ). Und eben so, Ebendaselbst,
«in damaliger dortiger Kupferstichhändler.
Rollberg (Johann Daniel), wurde 1741.von dem Herzoge von Gotha als Hofdrechsler an-genommen. Er scheint um 1767. gestorben zu seyn.
Roll in (C. I.), Arzt und Prosektor der Uni-versität zu Göttingen um 174«., ein geschickterZeichner. Er war dem Hrn. v. Haller zu seinen:Iconibus sustomicis sehr behülflich; die beydenersten Fascikel derselben (Göttingen 1743. 45 .) vonI. D. Heumann gestochen, enthalten fast einzigBlatter nach von ihm gelieferten Zeichnungen. Ken,»er wollen, daß angeführtes vortrefliches Werkanatomischen Zeichnern zum Muster dienen könne.
Roman. iZ2g
Moehsen's Aerzrebildn. S. > 3 n. seq. Auchzu ander» Schriften Alb. von Hallers zeichneteer; so z. B. zu dessen: so -zilii eeoere oaturalt(6ättl'nken 4.) ein Blatt, von I. C. Schraterohne Namen radirt; Iter Üelveticum (ib. 1740.4.) 2. Blätter von C- F> Fritzsch^ radirt; klora )enen 8>8 (^enae »74b. 8 .) 6 . Blatt. U. s. W.
Rollin (I), ein Mathematiker zu Metz um1725. In dem zweyten Theile der, von A. Cälmetherausgegebnen: Mstoire' rle Horraine (blanc^1728. Fol. Z.TH.) findet man ein Blatt nach seinerZeichnung. S. auch den gleich folgenden Art.
— — ( ), ein Architekt. Der erste und
dritte Theil der: Mstolre Generale so l^anßlle-soc (Paria 1700—45. 5 . Th. Fol.) enthält Pro-spekte der Alterthümer zu Nismes, welche Cl.Lukas, nach seiner Zeichnung, in Kupfer gebrachthat. Ob er vielleicht mit dem obigen I. RollinEine Person seyn möge, ist uns unwissend.
* Rollos (Peter). Von ihm kennt man auchein Bildniß des Rechtsgelehrten A. Goldbeck, ohneNamen des Malers. In dem Kupferanhange(Pu§illu8 rsriorum plantarum) des von ls Menrtzel verfaßten: Insex nominum plantarum uni-veraalia (kerolini 1682. Fol.) finden wir die ra-dirten Pflanzen mit: p. lloll: und ?. kol. be-zeichnet. Es scheint dieß eine Verkürzung vonRollos zu seyn. Unterdessen ist die Zeit der Her-ausgabe 1682. gar zu entfernt von der Angabe desLex. was ihn, und dies auch ganz richtig, um1628—Z9. blühen läßt. Ueber das Monogrammdes Zeichners gedachter Pflanzen s. ChristianMenyel in den künftigen Nachtragen.
Rollwagen ( ). Nach einem solchen
haben Nabholz u. a. Prospekte gestochen.
R 0 l 0 ff ( ), Schüler des Hofbaumeister undProfessor Hölzer's zu Dresden um 1808. Auf derdasigen Kunstausstellung gedachten Jahres sahman von ihm die Zeichnung eines Conzert- undTanzsaal's im antiken Geschmacke in perspektivi-scher Ansicht.
Romagnesi ( ), ein um »Sio. zu Paris
lebender Bildhauer. Auf dem dortigen Salondieses Jahrs sah' man von ihm, neben drey Büs-ten, einen Amor, Gründer (Principe ) des Lebens,der über die Erde seine, Fackel schwingt, und inder Linken den Granatapfel, als Symbol derFruchtbarkeit, hält.
* Romain (Franz), der Baumeister, starbnach de Fonrenai («. v. L>-a»soi5) erst 1737. gi.I. alt. Das Pont-Royal, an welches er die letzteHand legte, schien vorher ein nimmermehr vollend-bares Werk zu seyn.
* Roman (Dartbolomö), geb. zu Madrid 1596. und gest. ikbg. (also 83 . I. alt). Nach demWenigen zu urtheilen, was man von ihm zu Madrid und in Alcala de Henares sieht , sind seine Werkeim Geschmacke seiner Lehrer. Allein das Glück war.diesem edeln Künstler stets zuwider. Fiorillo I V.171. Noch an einer andern Stelle (l. c. 202.)heißt es von ihm, er habe in der Schule des Ve-lasquez sein Kolorit sehr verbessert. Von ihm seheman in der Sakristey der Kirche St. Cajekan zuMadrid einen schönen Petrus, und in der Kirchedel Encarnacion verschiedene Vorstellungen aus demN. Testamente, welche ebenfalls Lob verdienen.
— — (D.), ein älterer spanischer Maler undKupferstecher, der in i 58 Z. zu Cadix, mit demGrabstichel ein Blatt zu einem:' Lomei-karlo sts«lisciplina militsre, en gue 8e cleacrlbe la zur-naäa -le laa lalaa Hrorea Scc. liefert«, wird beyFiorillo IV. 129. genannt.
* — — (Jacob). Irgendwo wird angeführt:
0»n8pectu8 novi prsetorü I.00, Sx accurat»äeliuestione Aacobi ^rcbitecti, >n
lucem ecliti a p.8ckenlc. Hmsterä. (197. K»pf.).
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