rzz6 Ronnenberg.
und französische Schriften. Zu einer: Abbil-dung der Rnrsachs Armee-Uniformen mit3 r. illumin. Kupf. (8°. 789.) und mit 34 dergl.1803. zeichneten er und H. Gerlach die Muster,I. E Held die Figuren und Vignetten; Schreyerund Holze! stachen sie. Zu einer ähnlichen Abbil-dung der Rurhanttöverischen Urmee Unifor-men (Hannover und Leipzig, oder vielmehr Dres-den bcyGerlach) 1791.8°. mir Zf illum. Kupf. gab erdie Beschreibung, und zeichnete wieder die Muster.Der Stich ist von Knöfel. In 179b. gieng er nachBasel, wo er in den Handlungen von Mecheln's undLhurneisens konditionirte. Jetzt wollte er nach Paris gehn, erhielt aber, als Hannoveraner, keinen Paß,und schiffte sich dann spalherhin zu Cuxkaven nachEngland ein. In 2798. befand er sich zu — Bar-bados in Westindien . Große Reisen! einsweilenfür wenig Kunst. 8. 289—90. u. 465 .
Ronnenberg ( )ein deutscher Kupferste-cher und Formschneider für Buchhändler, in letztererKunst etwas erträglicher als in ersterer, lebte und ar-beitete noch zu Erfurt an die 70. 1 . alt. Eine, seitlanger Zeit dort erschienene Monatschrift versorgter mit jämmerlichen Bildnissen berühmter Perso-nen. In frühern Tagen <1788.) sah man von ihm,z. B. zu: Batsch Lennrniß und Geschichteder Thiere und Mineralien, Umrisse von Thie-ren. A/rc.
— — oder Ronneburg ( ) wird im
Lebend. Rönigl. Dresden kurzweg als ein dort1728. wohnender Maler genannt.
Wonniger (Jmanuel), Goldschmied zu An-naberg in Kursachfen. In 1734. verfertigte er fürdie Kirche zu Jöhstadt eine vergoldete Weinkanne,woran ein sauberes Kruzifix zu sehen ist. Hkc.
Ronnorv od. Roennorv (Christian), Dok-tor, Staatsrath und ehmaliger Leibmedikus desKönigs Stanislaus von Polen, Ehrenmitglied desmedizinischen Collegü zu Nancy , von wo er vorwenig Jahren (wird 1771. gesagt) nach Schwe-den , seinem Daterlande, zurückgieng, und hierzum Ritter des Nordsternordens ernannt wurde.Derselbe zeichnete nicht allein anatomische Figu-ren , sondern matte auch sehr gut in Pastel. Mäb -sens Aerzrebildnisse S. r 58 > Der Leng-lisch sche MünZkaralog (Danzig 1796. S. 4 >N°. 60.) führt eine von Wikmann auf ihn geschnit-tene Schaumünze mit seinem Brustbilde an.
* Ronserav, s. de Lorme.
* Rontbour od. Rombout ( ), hieß
T. Von seiner Arbeit soll sich in der Gallerte zuSchleisheim befinden, von Männlich.
Ronzelli (Fabius), ein Maler von Ber-gamo , arbeitete um 1629. Lanzr II. 194. nenntihn kurz einen geschickten Künstler, wo nicht vonidealischem, doch von genug gewähltem und kräf-tigem Styl. Don ihm sieht men bey St. Gratazu Venedig eine Marter von St. Alexander.
— — (Peter). So heißt I. c. ein guterBildnißmaler und guter Komponiste, vielleicht desObigen Vater.
Ronzinl (Theresia), s. oben Joh. Ramis.
— — ( ) , italienischer Baumeister
neuester Zeit. Von ihm sah man Modelle undRisse bey der in i 8 o 5 . zu Turin in Gegenwartdes Kaisers Napoleon veranstalteten Kunstaus-stellung. Renill.
* Roorheus (Joh.) soll heißen Roodrseus.
Rook od. Röök (von) gab ohne Namen:
Rouvesu Lüsterne «je ja Oekense «les klscss tor-tes, et un rsigonnementsur la kortilicstion irre-xuliere avec 8-P>sn5 (kerlin 1766. 8".). Er wardamals Königl. Schwedischer Major bey der For-tifikation. Von gedachtem Werke erschien (Berlin
n) Sonderbar! daß dieses Blatt in der Allg. Rm>8«»,. angeführt wird.
R 0 0 s. ^
und Stralsuud) 1767. eine deutsche Uebcrsetzung,ebenfalls ohne Namen.
* Rooker (Eduard). Basan (b) 6 . sec.)nennt ihn irrig: M. A. und vermischt ihn so mitdem Architeklurmaler Rooker des Lexikons. Zeich-ner, Kupftretzer und Stecher, geb. zu London um 1712. und gest. daselbst 1774. Derselbe warvortrcflich in Darstellung von Architektur. Mitungemeinen Talenten für alle nachahmenden Künstebegabt, und zugleich von außerordentlicher Leb-haftigkeit, besaß er besonders viele Anlagen für'sGrotesk-Komische; daher spielte er auf dem Thea-ter von Drury-Lane mit vielem Beyfall die Rolledes Arlekins . Sein Durchschnitt der St. Pauls-kirche zu London , nach der Zeichnung von Wale,eine sehr große Platte in die Höhe, ist von bewun-dernswürdiger Ausführung *). Nebst P. Sandby,Canot und Woot, gab er sechs Blätter nach Col-lins für Lasso's befreytes Jerusalem . Dann einBlatt nach der Zeichnung von G. Pars (lVlonu-mont roma'ln a I^el, Ouclie «je ttuxembour^
1774.), das mit den sechs schönen Landschaftenvon Woollet Pendant macht. Ferner: Sechs An-sichten verschiedener Theile von London , diese ge-meinschaftlich mit B. Sandby; vier Italienische:Den Friedenstempel, den Cirkus des Caracalla,das Innere der Villa Adriani, und Mäcens Villazu Tivoli, die zu einer Folge von Zwölfen gehö-ren ; wieder zwölf englische Ansichten nach P.Sandby; und achte des Parks von Windsor,diese nach Th. Sandby, solche wieder gemeinschaft-lich mit P. Sandby und Vivares. Nach Hei-necke (läös Aönörale p. Iy 5 .) arbeitete er auch fürBoydell: Welche von obigen oder andern Blätternist uns unbekannt. S. auch den ff. Art. wo einigeder genannten Blätter einem andern dieses Ge-schlechts theils einzig, theils gemeinschaftlich mitihm, zugeeignet werden.
— (Michel Angelo). Vielleicht übte erauch, wie Eduard Rooker, die Kupfcrstechcreyaus; wenigstens heißt es irgendwo: Villa Höris-no und Villa ok Nseaenss at Hvoli, beyde nachR. Wilson: /LooLer so. kl. Fol.; dann, eben
auch nach Wilson: Circus okLaracalla und emplsot'psaoe. M. er L. AooLer 80. beyde Blatter kleinqueer Fol.
Rooland (A.), ein Künstler, vermuthlich inder ersten Hälfte des XVIII. Jahrh, zu Brüssel .I. B. und G. M. Probst haben mehrere Ansichtendieser Stadt nach ihm gestochen.
* Roore (Jacob de). Seine Vormünderwollten durchaus einen Goldschmied aus ihm bil,den; aber er folgte seinem frühern Hang für dieMalerey. Schon in seinem Neunzehnten wurdeer in die Malergesellschaft zu Antwerpen aufge-nommen, und zahlte man ihm bereits für einPaar Bilder in van Orley's oder Teniers Ge-schmacke an die 5 oo. Gulden. Mit seinem Mei-ster, van Opstal, lieferte er eine Menge Staffe-leybilder für deutsche Höfe. Von ihm besonders dannsah man mehrere Deckenstücke zu Antwerpen undLöwen. Seine geschichtlichen Kompositionen warenreich und wohl gedacht; die Zeichnung nicht vonübelm Geschmacke, da er meist die Natur zu Rathezog; aber freylich, ohne jene Feinheit, die ihmz. B. ein Studium in Italien hatte geben können;das Kolorit gut, in seinen späthern Staffeleyge-mälden besonders, die sich auch durch mehrereWahrheit im Ausdruck empfahlen, rie /o?rte-rai.Nach ihm kennen wir nichts Anderes, als seineigenes von G. Punt gestochenes Bildniß.
Roos (Cajetan), ein Sohn Perer Philipps,und Vater des nachfolgenden Joseph des jünger».Derselbe ließ sich zu Wien haushablich nieder. Hüs-gen N. A. S. 257.
* — — (Jacob) , genannt von Neapel ,des unten folgenden Philipps perers Sohn.
!zeit. S. 210. unter den englische» Ännstueuigleitcn vv»