iZ46 Rosati.
lcr ward 180h. zum correspondirenden Mi'tgliededes Nationalinstinits ;» Paris aufgenommen, undlebte noch unsers Wissens zu Bologna i8li. Eonf.Allgem. Ruttssz. E. 212 — 2/,., wo besondersdas oben angeführte von Correggio um ihig. aufBefehl einer geistvollen Aeptissin (Johanna vonPiacenza) ausgemalte Zimmer genau beschriebenwird.
Rosäti (Fcrtantes). Von einem uns sonstganz unbekannten Künstler dieses Namens werdenirgendwo sechs Blatter, ohne Weiteres, selbstohne Anzeige ihres Gegenstands angeführt.
* — — (Rosato). Milizia (Ld. ter?. III.i8ä.) nennt von ihm die Kitche Carl» ve Eatenarizu Rom als sein« wirkliche Baute, die Fa^ade aus-genommen , welche das Werk von I. B. Soria sey.
Rosaro (Franz), ein Kupferstecher und Zeich-ner zu Rom , welcher nach eigener Zeichnung einBild des DoMinichino: .8c. Eöoile. möpriüoles Idols«, in gr. qn. Fol. gestochen haben soll.Ob solcher vielleicht mit obigem Ferranres Ro-sa« Eine Person seyn dürfte?
Rosbach (Christian Heinriche, ein Gold- undEilberarbciter zu Dresden , welcher in 1810. vondem Könige von Sachsen zum Hofjnbelier ernanntwurde Dresdner s)olir. Anzeiger Jahrg.1810. Nr. 22. S. Z?r.
* — — (Johann Friedriche Vieles vonihm, was er in Bernigeroth's für das Auge lo —langweiligen Manier in Kupfer brachte, lassenuns ihn, als einen Schüler desselben vermuthen.Ein Verzeichnis; meines sel. Vaters führt von ihman die gci. Bildnisse von meist dunkelen Herren undFrauen, nach I. §. Fiedler, E. G. Hausmann,Kupetzky, Lisieuwski, A- Manyoky, Stcphanus,die mehren, aber ohne Namen des Malers — dasletzt dakirke von 17)1. an. Nach dem Llorir.Leipzig hingegen scheint er dort zwischen 1724.und öi. verstorben zu seyn. Aus einem des Ma-lers D. Hoycr nach Kupetzky, nntd einem andern,des Anhalt«Cökhischen Malers Jacob Freunds,nach Manyoky zu schließen, gehörte seine Kunsthöchstens zum Mittelgut. Dagegen nennt eineunsrer Notitzen eines, der beyden Freunde Kupetzkyund Hoyer (der eine die Laute spielend, der anderevor der Staffele!), welches schön seyn soll. NachFiedler kennt man von ihm dasjenige eines gewis-sen Knrth's, eines Neun und Neunzigers, wasimmer — der Celebritäten keine der geringsten ist.
)>osch ach oder Roschbach (Johann Seba stian und Johann Wolfgang), s. Rorschach .
R 0 scher (I. de^. Ein solcher soll einen Planvon Wien und dessen Vorstädten verfaßt, und auf4 - Blatt 1807. zu Wien (Pr. Z. Rthlr.) aus Lichtgegeben haben.
Roscius (Julius Hortinus). So soll ein Ku-pferstecher heißen, der, in dem Verlage des Do-minic de Rubeis zu Rom , ein Blatt in gr. Fol.(Lallisto Covern «üb Dianas form» sxperta,prcxiito crim'me e coetu vir^in. ejscta), nachwem wird nicht gesagt, gegeben habe.
Rose (Andreas), ein Gießer zu Apolda inSachsen , welchen irgend eine Schrift um dasJahr 1725 anführt. Er ist derselbige Rose, des-sen unter Jacob Pape, ohne Vornamen, in dengegenwärtigen Zusätzen gedacht worden.
— — (Georg Tobias), «in sehr künstlicherStahl- und Steinschneider, geb. zu Weißenbnrgim Nordgau 17)0., lebte und arbeitete um ,77s).zu Augsburg . Man kannte auch Schaumünze»von ihm. In 1779. schnitt er dort eine solche alsPreismünze zu Ermunterung der Künste, und1782. eine andre zum Andenken Pius VI. »nd starb1784. von Grerren S. 289. Da er sich langeZeit in Basel aufgehalten, fand er Gelegenheit,Hedlingern (wohl eher dessen Werke) kennen zulernen, von dem (denen!) er vorzüglich seine Dil-
R 0 s e n b e r g.
düng erhielt. Liporvsky. Neueres wissen wirnichts von ihm.
Rose (Paul), ein Glasschleifer zu Leipzig .St. dort 1767. jl. I. alt. Leipziger-AllerleyJahrg. 1707. S. 9V.
— — (SusannsPenelope), s. oben Gibson.
— — ( ). So heißt auch bey Gandel-
lini, ohne Weiteres, ein Kupferstecher, der aneinem Kräuterwcrk gearbeitet habe.
R 0 selli (Niclans). Und so bey Lanzi II. 2.2öö. »ach Baruffaldi ein Maler von Ferrara ,der »m r 568 . dort sehr Vieles arbeitete, und, ausder Aehnlichkeit des Slyls zu schließen, Schülervon Doßo Doßi seyn mochte; was man besondersauf einem Altarblart von Battuti Bianchi bemerke,wo er Christus mit zwey Engeln darstellt. AndreMale dann freylich, wie z. B. mit 12. Bildern derdortigen Karkhause ahmte er den Denvenuto undBagnacavallo nach, so daß die Schule, worauser entsprungen» noch ungewiß bleibt, da das Ge-suchte, Weichliche und Kleinlichte seines Pinsel-strichs, und das Röthlichte, Pastelartige seinesKolorits billig im Zweifel laßt, ob er wirklich inFerrara studirt habe.
* — — — — s. auch im Lex. und in ge-
genwärtigen Zusätzen Rossellr.
* Rosellino (Dernard), s. Rossellino.
R 0 senau ( ), Kupferstecher zu Celle (vor-
mals Schauspieler!, lebte noch daselbst 1809. Vonihm kannte man Bücherverzierungen. So z. B.zu Reinhards Schauspiel: Heinrich der Löwe ; zuEschken's Roman: Der Burgfriede; zu Fischer'sRoman: Eduard von Edelwangen u.s.f. Men-sel'- N. R. L.
Rosenbach (Fr. Jo.), ein Schön- und Bü-cherschreibcr der Vorzeit, dessen Namen man zuEnde eines Manuskriptes der Nürnberger-Biblio-thek folgendergestalt liest: explicit boc opn»/)-. Ao. Ao§e»üac/r, Ord. Predicat. Oonv. blo-rimb. ipsum inZrossando, rubris siensndo, la-dorsvit i 44 l. Breitkopfs Geschichte derGchreibekunst, hcrausgeg. v. Roch; von woher(S. Zo —öl.) wir auch die Namen einiger ande-rer folgender Künstler, in gleicher Art, entnehmen.Frater Matthias Harrunge (I'rokess. Klonasr.8. 8tepksni Dsrbipolonsi« Ord. llensd.) schriebi 58 i. ein Manuskript, das in der Augustiner Bib-liothek zu Nürnberg gefunden wird. — FraterWilhelm von Tnrnorv (im Meklenburgischen)verfertigte zu Ende des XI V. Jahrhunderts eineHandschrift von Hugo von Trimbcrgs poetischemWerke, der Neuer genannt; sie ist auf der Pauli-ner-Bibliothck zu Leipzig zu sehen. — Das Plena-rium, welches Kaiser Heinrich I. dem Stifte Qued linburg im X. Jahrhundert schenkte, schrieb Jo-hannes, Presbyter an der Stiftskirche daselbst.Gorrschülk (Illcmacüu«) kömmt in der Bibliorihek zu Tegcrnsee, in: I.ikro de ?undationebuzus Leclesise, aus dem XI. Jahrhundert, vor.
Rosenberg (Friedrich), Zeichner, Malerund Stecher zu Altona (vorher zu Hamburg , imHaag u. s. f.), lebte noch zu Altona 1809. Vonihm hieß es in der Gothaischen gelehrten Zeitung(Jan. 1796.): »Der sonst im Haag seßhaft gewe-sene Landschaftsmaler Rosenberg, der sich durchverschiedene von ihm gezeichnete Blätter zu denvon H. Henzi herausgegebenen Schweitzer-Prospek-ten auf eine sehr rühmliche Weise bekannt gemachthat, hält sich jetzt bey uns auf. Früher — oderspäterhin kannte man vo» ihm auch kolorirte Ham-burgische Aussichten, in Aaberlischer Manier.Mensel's (Z. A L. vergl. Domherr Meyerim Hanseat. Magaz. B. I. H. i. S. roZ. u. 108.Die Blbl. d. red. u. bild. Bütlste I. (2.) 27Z—75.giebt das deraillirle Derzcichniß von ih.Bl., welcheunser Künstler für das erwähnte bereits 178h.(Fol. Amsterd.) erschienene Henzische Werk: Vue«