Rou x.
auch zegenwartiger Artikel sturen andern als die-sen letzkern berühre».
Roup ( ). So heißtauch im /zlmsnsck
>Ie Paris ,8oZ. ein damals zu Paris lebender Gt-mälde-Restaurator.
Rorve (Edward). So heißt bey Liorillo(V. 293.) nach Dallarvay, ohne Weiteres, einneuerer englischer Glasmaler, der 176Z. zu London gestorben sey; und (l.c. 567.) zahlt er einen sol-chen, mit völlig gleichem Namen, unter die Malerdes XVIII. Jahrhunderts, welche nichts Denk-würdiges geleistet haben, und mehr oder mindersklavische Nachahmer von Kneller und Richardsongewesen seyen.
— — ( ). So nennt auch Ebenderselbe
t I. c. H 58 .) ganz ohne Weiteres, neben noch eini-gen andern, einen ebenfalls wenig bedeutendenenglischen Maler des XVII. Jahrhunderts.
* Rorvell (Johann). Die Versuche diesesenglischen Glasmalers aus der ersten Hälfte desXVIII. Jahrhunderts, wohnhaft zu Reading,hatten aber keinen glücklichen Erfolg. SeinenFarben mangelte es an Lebhaftigkeit; und als erendlich ein schönes Roth hervorgebracht hatte —starb er kurz nach dieser Entdeckung. Einiges vonihm war im Besitze des Grafen von Pembrocke.Fiorillo V. 2gZ. uach Walpole.
Rorvlandson (I. oder F.). So heißt ir-gendwo ein Englischer Kupferstecher, vielleicht auchMaler, um die Mitte des XVIIl. Jahrhunderts,von welchem man schön und geistreich geetzte Blät-ter (Geschichte und Landschaften) kenne, der aberwahrscheinlich mit dem nachfolgenden Eine Per-son ist.
— — (Tbo. ), ein englischer Carricaturen-zeichner und Maler, blühete schon gegen End desXVIII. Jahrhunderts, und stellte gewöhnlich dieSitten gewisser Stände in lächerlichen Situationendar. Florillo V. 6c»i. Nach ihm hat W. P.Carey: a 8kerck krom nature (Debancheparthie)in punktirter Manier gestochen. Derselbe lebte noch1805. und gab damals in einer Sammlung von5 o. Blattern die vornehmsten Auftritte aus denRomanen von Fiedling und Smollet.
R 0 rvsbV ( ). So nennt Fl'oriUo V. 172.
nach Walpole einen englischen Mönch, der sichgegen End des XV. Jahrh, als Bildhauer mitAusbesserungen in der Kirche der H. Jungfrau zuEtandford beschäftigte.
Rox (P>). Irgendwo führt man von einemsolchen, zwey mit der Feder meisterhaft gefertigteHandzeichnungen (Cain der seinen Bruder Abclerschlagt, und die Schöpfung der Eva) an.
Roxas (Alonso de). So heißt bey Fiorillo(IV. 271.) ohne Weiteres, ein Spanischer Künst-ler, der in 1661. mit Andern, die Immunitätender Malerey in Spanien vertheidigte, und es da-hin brachte, daß er und seine Kunstgeuossen vonAbgaben, Zöllen, Kriegsdiensten u. f. f. losgespro-chen wurden.
— — od. Rosas (Christoph de), Ingenieurund Hauptmann des Königs von Spanien , sodannProfessor der Jngenieurkunst zu Madrid , lebte um1600. Er war der erste Spanier , der über dieKriegsbaukunst schrieb: l'eorioa x l'rscrioa <Iekortiücation (Madrid »098. Fol. mit Holzschn.).
* — — (Johann Montero de), der im Lex.unter Monrero erscheint, und oben in gegenwär-tigen Suplemenken unbeachtet blieb. Von ihmJennt und rühmt man, neben Andern,, vorzüglich:Eine Himmelfahrt Mariä in St. Thomas zu Ma-drid , und den Durchgang der Jsraeliten durchsRothe Meer, in der Sakristei) de la Merced cal-zada. ^iorillo IV. Zu.
— — (D. Salvator y Velasco). So heißt
Noy.
»369
Ebendaselbst S. Zoo. ein wenig bedeutender spa-nischer Maler des XVII. Jahrhunderts, der abernichts desto minder Mitglied der Akademie vonSevilla war.
* Roy (C. le), hieß Claudius. Ein Verzeichrniß meines fel. Vaters führt an die Zu. seiner Bild-nisse berühmter Personen an, welche dieser Künst-ler, nach verschiedenen Meistern (in der Thataber, wie wir denken nach frühern größer« Blät-tern) , für Odieuvre'ö Verlag, gestochen hat.
— — (David), s. unten Julian David.
— — (Denis Sebastian le), gebürtig vonParis , Schüler von Peyron, trug in der öffentli-chen Sitzung des National-Jnstituts am ib. Ven-dem. I. VII. den zweyten Preis davon durch einGemälde, welches den Kampf der Horazier undCuriazier vorstellt. Ob dieser le Rop der näm-liche sey, den E>orillo (II>- 5 HZ.) unter diejenigenneuern Französischen Künstler zahlt, welche denNiederländischen Geschmack vergebens nachzuah-men sich bestreben, ist uns unbekannt.
* — — (Heinrich le). Ein Verzeichniß mei-nes sei. Vaters nennt von diesem Stecher auch diesieben Planeten (8. Bl. vermuthlich mit einem Ti-telblatt), ohne weiter» Namen als den (einigen. ->
.rr
* — — (Julian le), Vater des nachfolgen-den, s. oben unter le Roi. ^
— — (Julian David le), Mitglied der ehe-maligen Akademie der Inschriften, und nachherdes Instituts, Professor an der Architektur-Schule,auch General-Inspektor des Nationalvalialles zuVersailles , der letzte Sohn des berühmten Julianle Roy, bekannt durch mehrere Merke, besondersüber die Baukunst der Alten, starb an die 80. I.alt zu Paris 28. Jenner 180Z. Monge; hielt ihmeine Leichenrede. Seine Zöglinge gedachten, ihmein Denkmal zu stiften. Da die Todkengräber,wegen der äußerst verhärteten Erde ihm kein Grabmachen wollten, thaten es jene, damit ihr Lehrernicht in die gewöhnliche Grube geworfen werde.Irgendwo wird sein Tod wohl irrig schon in 1800.gesetzt, er müßte denn letztres Darum einen zweytenArchitekt dieses Geschlechts bezeichnen. Den unsri-gen nennt ie zJoir (üloniteur 1809. ZoZ.)den eigentlichen Wiederaufwecker einer bessern Bau-kunst in Frankreich , hauptsächlich auch durch seineöffentlichen Vorlesungen; und ie Breton in sei-nen: dlc»rioe8 sur los travaux cie IsOlasse 60skeaux-^rts 60 l'^n XII- „Den verehrungs-würdigen David le Roy, der sei» Glück und seinLeben darauf verwandte, in den Schulen die Grund-sätze und den Geschmack der griechischen Architek-tur fortzupflanzen."
* — — (I. le). Von dem Kupferstecher die-ses Namens kennt man Bildnisse; ;. B. des Bi-schofs D. N. de Verlier nach Rigaud des Gene-rals Washington , nach Trumbul, und Voltaire'sohne Namen des Malers. Dieser, oder ein andrerI. le Rop findet sich auch (180Z.) in den dlvu-velles 8. III. 208. als Zeichner für's XIX.Heft von de Eignp s: Hiskolro cie 3 esus Lbrlsk.j. B. nach lu Hire's: Jesus erscheint den beydenMarien.
* — — (P. le). Nach einem P. Poußi'n hatderselbe das Biidniß des Arztes R. Vieußens ge-stochen , und das nämliche (1708. > auch in Schwarz-kunst geschabt. Anderwerts wird ihm auch das,jcnige von Petr. Halle, »ach Colombel, zuge-schrieben.
— — (S. de), ein Holländischer Künstler,nach welchem I. Houbracken die Bildnisse-der Gra-fen W. de Wassenaer, und Vcntinks von Portlaud,dann I. F. Banse (1786), ein schon 17-7. ge-maltes des Czaar Pekerö I. und P. F le Grandl'^mour kainoneur und I'^mour «l'Lte gesto-chen haben.
Mmmm »r m »n m 3
i 1 .
' 4
r «
lt ,
r.. ^
.
^ -
-
^ 1
>'
.-1
5 ' '
! - >'!
- 5 «