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der Leitung des Franz Salviati, und malte dortmit ihm Manches gemeinschaftlich. Nach vasariII. 6Z2. III. 128 u. 29. verfertigte er für die KircheEt. Spirito in Sassi ejn Bild, die BekehrungPaust, das eben so vortreflich als ein Seitenstückseines erwähnten Lehrers (Besuch der H. Jungfrau)seyn soll. In Spanien findet sich nichts von ihm.In I. de Valverde's Erklärung anatomischerTafeln wird er, neben M. Angelo als ein Beweisangeführt, wie gut die Kenntniß der Anatomiedem Künstler zu Statten komme. Fiorillo IV.85 - 86 .
Rubin (Hermann), Bürger und Goldschmiedzu Wittenberg . Wir wissen von ihm nichts anzu-führen, als daß in i 58 ä. seine Tochter — sich ver-heyrathete. Leichenpred. des S. Selfischvon F. S. Balduin (Wittenberg i 6 i 5 . 4 °.)
— ^ (Johann), Gerichtsschreiber undEalli-graph zu Reichenbach im Cancon Oberland in derSchweiz . Von ihm, jedoch ohne Namen, tratans Licht: Der erste und kürzeste weg zur —Glückseligkeit; nebst einer nervösen kurzenAnweisung zur — Grrograpbie und Schön-schreibkunst, deutsch und französisch in Currcntund Canzley, mit 8. gestochenen Vorschriftblättern.(Bern 1798. 8°)
Rudis (Anton). So heißt bey Fiorillo IV.221. ein Künstler von Toledo , der rtz§ 5 . nach demTode Johanns dc Toledo die Stelle eines Ma-lers bey der dortigen Kathedrale erhielt.
— — (Joseph). So heißt irgendwo ein spa-nischer Kupferstecher, der nach A. Cano einen St.Anton von Padua gestochen habe; ohne Zweifelderselbe Rubio, von welchem man in des Hippol.Ruiz und Joseph f)avon: Dsseriptiones ^ lännnss üe los nuevos generös äs plsntas äs 1zstora äel sterü Ckile. klorae psruvianas stchilsnsis proärvmus ( Nsäriä 1794. bol. msj.)Blätter findet. Römers Archiv für die Bo-tanik (Leipzig 1799.4,) Band 1l. G. 10Z.
Rubira (D. Andreas de), ein spanischer Ma-ler des XVlll. Jahrhunderts, Schüler des Do-mingo Martine;, Derselbe verließ seinen Geburts-ort Escacana del Campo, um bey jenem die Ma-lerey zu erlernen, und mußte eine Menge Bildernach dessen Entwürfen ausführen. Nachdem ereinen guten Grund gelegt hatte, begab er sich zudem wackern Franz de Vieira, der als Kammer-maler in Portugiesischen Diensten stand. Nachseiner Rückkehr von Lissabon fand er zu Scvillaviel Beschäftigung, vorzüglich für Kirchen undKlöster. Seine wichtigsten Werke zieren den Kreuz-gang von bannen Calzado. Man hak auch schöneDambocciaden von ihm. Er st. 1760. FiorilloI V. 404.
— — (D. Joseph), des obigen Sohn undSchüler, geb. 1747. Nachdem er seinen Vaterzu früh verloren hatte, mußte er seine Studienallein fortsetzen, und kopirte mit großem Fleiße dieWerke des Murillo. Obgleich er viel versprach,waren die Zeitumstände ihm nicht günstig, undstarb er überdieß selbst frühzeitig 1787. Fiorillo l. 0.
Rublack ( ) zu Dresden . Ein Künstler
oder Knnstschüler, von dem man auf der Dresd-ner -Ausstellung von 1799. Arbeiten sah, die wiraber nicht zu benennen wissen.
Rubli (Johann Georg), nicht unwahrschein-lich ein Zürcherschcr bloßer Dilcttante (vielleicht derGcrichtshcrr Hans Georg, geb, i 65 ö. gest. 1710.),nach dessen Zeichnung I. C. Mors das Dildnißdes, besonders durch die Gespenstergeschichte, diesein gottloser (nachher enthaupteter) Pedell mitihm getrieben, bekannten Zürcher -Antistes Kling-lcr gestochen hat.
Rubner (Gottfried), Rathsmitglied undBaumeister zu Jöhstadt im Chursächs. Erzgebirge .Er fieng 167b. den Bau der dastgen neuen Kirche
Rudolph. iZ85
an; hatte dabey aber das Unglück von einem fal-lenden Balken so verletzt zu werde», daß er an denFolgen starb. Handschriftliche Chronik vonJoseph- oder Jöhstadt .
Rucca (Christoph). So hieß ein Aufseherüber den päbstlichen Garten des Vaticans, »achdessen Zeichnung Jacob Mercati i 6 i 5 . eine Abbil-dung dieses Pallastes und Zugehörde gegeben hat.
Ruccelai (Bernard), ein großer Kunstdilet-tante zu Florenz , im Zeitalter des Loren;» Medici.
* Ruch 0 lle (Peter und Egidius). Nach Ba,san's (Lä. sec.) keckem Ausspruche s)erer, gezu Turin 1648. Von ihm kennt man z. B. dieBildnisse des Herzog Carl Emanuels von Savoyennach Vandyk, und Ludwig Xl V. in seiner Jugend,ohne Namen des Malers; dann, eben so eine(seltene) Mutter der Schmerzen, und einen Plander in 16)2. gelieferten Bataille bey Catel . DonEgidius das Bildniß O- de Been nach dessenTochter Gertrudis; der Herzogin von Parma,Margaretha von Oesterreich, (7645.), und der H.Hedwig, beyde ohne Namen des Malers, lctztrcsim Verlage von M. Haye.
Ruckdeschel, s. unten Rukdeschel.
Rucker (Thomas), verfertigte i 574 - eineneisernen Stuhl von außerordentlich künstlicher Ar-beit. An demselben stellte der Künstler in lauterkleinen Zirkeln und ablaugen Einfassungen von derGröße eines Reichsthalers in erhabner Arbeit dieGeschichte des Römischen Reiches von dem Abzügedes Aeneas von Troja an bis auf Kaiser RudolphII, vor. Die Stadt Augspurg machte aus diesemKunstwerke gedachtem Kaiser ein Geschenk, vonSrerren S. 29Z.
* — — oder besser, Ruecker (W. C-),hieß Wilhelm Chr istian, und nannte sich Kupfer-stecher der Universität Mainz Man kennt von ihmgroße Theses, nach eigener Zeichnung mittelmäßiggestochen; dann Bildnisse für eigenen Verlag u. s. f,
Ruc schul, s. unten Rueschul.
Rudbeck (Olaus), ein berühmter Arzt undAlterthumsforscher. Von Jugend an zeigte er einenstarken Hang zu den schönen Künsten und Wissen-schaften; er übte die Malercy, den Maschinenbau (so verfertigte er noch in seiner Kindheit eine bU-zerne Uhr, die man nicht genug bewundern konnte)und die Musik. Dieser geschickte Mann, geb. 16^0.zu Arosen in der Provinz Westermannland, auseiner adelichen Familie, machte sich der gelehrtenWelt durch Schriften rühmlichst bekannt, und starbals Professor der Botanik und Anatomie 1702. zuUvsal. Jene Professur erhielt nachgchends seinSohn gleiches Namens. Jöcher.
Rüde oder Rüde (Ant. Christoph), Königl.Dänischer Geschichtsmaler zu Kopenhagen , undMitglied dortiger Kunstakademie, studirre zu Rom ,von wo er 1780. wieder nach Hause kam, unddort ein Bild zur Schau aussetzte, welches denTod des Cato vorstellte, worin man einen gutenStyl und eine schöne Anordnung bemerkte. Hen-nings S- i 4 o. ^c. Neueres haben wir nichtsvon ihm vernommen.
— — (Franz), f. oben Roudd.
* Rudharr (Andreas), s. Rurhards.
* Rudisch (Franz), s. den Art. VII. H.Renrsch, seines Lehrmeisters.
* Rudolf (Samuel). Eine Stelle dieses Art.im Lcx. I. richtiger bey Lipowsky s. v. Rudolph:,-J>» I. 179«- wurde er Kabinetsmaler bey derverwitkweten Markgräfin von Ansbach , arbeiteteaber doch auch von i 6 g 5 —1700. z„ Nürnberg ".
Rudolph (Christoph). Ein solcher schrieb:Dessert, cle sccessions l'icturae (krlanZas »756.4 °.). Alles was Wir von ihm beyzubringen wisen.
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