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sei; ein Kilogramm trockner Theer (Hr. Chaussenot wendet das Har;im natürlichen Zustande und ohne vorgängige Verwandlung in Oel an)oder Har; liefere bis 14.^ Cbf. Gas unter einem kaum merklichen Druckvon 16 Linien Wasser über die Atmosphäre; es habe keine Verstopfungin den Röhren noch in den Mündungen der Brenner stattgefundenund die Röhren von Eisenblech seien nicht in schlechteren Zustand ver-seht worden."
Nach den Vergleichungen, die wir weiter oben zwischen dem Ge-halt der Stk. und des Harzes an Wasserstoff angestellt haben, könnenwir uns der Bemerkung nicht enthalten, daß wir das Ergebniß von14^ Cbf. auf das Kilo sehr hoch finden; denn das bringt die 1,200Kilos auf 17,000 Cbf., da es doch scheint, als könne man nicht über15,000 erhalten. Nichtsdestoweniger wollen wir das Certisicat, weiles von einem ehrenwerthen Manne herrührt, hinsichtlich dieses Ergeb-nisses nicht verdächtigen, welches übrigens nach dem Inhalt der Be-scheinigung selbst kein constantes Resultat derFabrication zu sein scheint;das Kilogramm Harz giebt (sagt das Certisicat) bis 14^ Cbf. Seidem nun wie ihm wolle, wir wollen den Unterschied zwischen den 17,400Cbf. des Hrn. Chaussenot und den 31,200 Cbf. des Hm. Mathieu imAuge behalten.
4. endlich, um nichts wegzulassen, was zu unsrer Kenntniß gekom-men ist, theilen wir hier das Programm vom Director der Harzgasbe-leuchtung in Antwerpen mit. Er hat diese Nachricht in dem lonrnsl6s I'Inciustrie et ein tllsxituliste (l.svruult, ü knris, toins 3., 1. pnrtie)veröffentlichen lassen.
„Das Harzöl," sagt er, „kann bis 24 Cbf. Gas auf das Kilogrammgeben; aber in der Praxis darf man selbst bei pünktlicher Arbeit nichtauf mehr als 19—20 Cbf. rechnen; und da man gegen 85 Kilogr. Oel aus 100 Kilos Harz bekommt, so erhält man ungefähr 18 Cbf. Gasaus jedem Kilogr. Harz ."
Daß der Herr Director von Antwerpen Actionaire suche, brauchenwir ohne Zweifel nicht erst zu bemerken, wohl aber, daß derselbe nichtsehr genau untersucht zu haben scheint, was bei der Verwandlung desHarzes in Oel vorgeht; er glaubt, die 15fs Abfall waren der Gaserzeu-gung nachteilig. Das scheint uns irrig. Mag man nun das Harzselbst der Destillation unterwerfen, um das Gas auszuziehen, oder magman es durch langsame Erhitzung in einem Recipienten in den Zustandmehr oder weniger flüssiger Oele zergehen lassen, immer giebt es einePortion Sauerstoff des Harzes, welcher sich mit dem Wasserstoff ver-bindet, um Wasser zu bilden, und mit Wasserstoff und Kohlenstoff,woraus Essigsäure entsteht. Nachdem sich diese ersten Verwandtschaftengeltend gemacht haben, folgt die Vereinigung einer andern Portion Was-serstoff mit Kohlenstoff, um brennbares Gas zu bilden. Also gewahrenbeide Arten, wie man sieht, in Betreff der Leuchtgas -Erzeugung, wederVortheil noch Nachtheil. Mag man 100 Kilos Harz anwenden, welche