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Betrachtung der Winterschmidt- und Höll'schen Wassersäulenmaschine : nebst Vorschlägen zu ihrer Verbesserung und gelegentlichen Erörterungen über Mechanik und Hydraulik / von Friedrich Gottlieb Busse
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12
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»L Zweytes Kapitel.

penwerk entstehe, nicht gut bestimmt werden kann,ohne das Trägheitsmoment der sämmtlichen zu bewe-gen Masten, folglich auch der Masten deö Pumpen--rverkeö, mit in Anschlag zu bringen.

Zweytes Kapitel.

Literatur der Maschine und ihreErfinder.

§.

In Frankreich hatten schon im Jahr 17zr, Dem-karä und öo 1 a Ouallle eine Maschine erbaut, die zuden Wastersäulenmaschinen allerdings gehört, da einQucllwaster, indem man es durch eine Fallrohre von9 Fuß Tiefe niedergehen ließ, zur Betreibung einesKolbens benutzt wurde, der ungefähr den zwanzig-sten Theil dieses Wassers auf z a Fuß höher trieb,als die (Duelle selbst lag. In dem übrigen ziemlichvielfachen Röhrwerke kamen zwey Ventile vor, dievermittelst eines zweyarmigen Hebels, den die Ma-schine selbst in Bewegung sehte, abwechselnd geöffnetund verschlossen wurden. Sie ist in Kecueil öe» macbi-no 5 approuvees p-rrl'Aoacl.Xc'^.öss lclences, lom.V.pnZ. 159. und eben so auch in der äacbitecture bv-cirauli^ue parLeliäor 1 oin.II. l.ivre IV. §. 1787. lff-beschrieben.

Belidor selbst aber hat a. a. O. §. n;6. eineungleich nettere Maschine für denselben Zweck ange-geben. Auch bey ihr sollte durch die Wassersäule dasFallwasser im Kolben bewegt, und schon eine einzi-ge, recht gut eingerichtete plötzliche Hahnensteucrungdazu benutzt werden.

Da hier der Druck einer Wassersäule zur Betrei-bung eines Kolbens, und vermittelst einer Hahnen-steuerung