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Neunzehntes Kapitel.
Verbindung eines Massergöpels mit ei«nem Säulen-Kunstgezeug.
§. 5Z5-
In §. zo. Seite 2 z, versprach ich darzuthun, daßsich von eben dem Aufschlagewaster, welches eigentlichund in der Regel sämmtlich zur Säulenmaschine ver-braucht werden soll/ von Zeit zu Zeit auch eine Förde-rungsmaschine zugleich mit betreiben lasse. Allerdingsscheint dieses viele Schwierigkeit zu haben, und ichmochte fast sagen, so gut als unmöglich zu seyn, wennman bloß die Einrichtung der bisher schon erbautenSauleymaschinen vor Augen hat. Nachdem wir aberdurch die Vorschläge in den letztem obigen Kapitelnmancherley Kraftersparung und Anstelligkeit der Ma-schine gewann-n haben, wird sich die Sache recht gutausführen lasten.
I) Von dem Gefalle des Ausschlagewassers soll zurFörderungszeit ein beträchtlicher oberer Theil auf einoberschkägigeö Kehrrad, zur Betreibung eines Göpelsgeleitet werden.
-Wenn weiter nichts als diese erste Forderung
uns vorgelegt würde, so hätten wir bloß dahin zu sehen,daß die Säulenmaschine nicht nur bey dem vollen, son-dern auch bey dem verküMen Gefälle in einem schickli-chen Gange bleiben könne, bey dem vollen nicht gar zugeschwinde, bey dem abgekürzten nicht gar zu langsamgehe. Aber ich füge
II) die