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Britannien
Parkt. Nach mehren Anklagen beschuldigte ihn den 28. Mai 1793 Robespierre,als ob er damit umginge, eine föderative Berfassung mit 2 Parlamenten einzulei-ten re., und verlangte, daß er vor das RevolutionSgericht gebracht werde. Der 31.Mai vollendete seinen Sturz. Br. suchte unter dem Namen eines Kaufmanns vonNeufchatel die Schweiz zu erreichen, ward aber in MoulinS verhaftet und in Paris den31.L)ct. in seinem 40. Jahre guillotinirt. Er starb mit heiterm Muthe. DerRath der 500 gab seiner Witwe ein Jahrgeld. Als Verehrer der Amerikaner hatteB. die Sitte der Quäker angenommen, und zuerst die Mode, das Haar ungepudertzu tragen, eingeführt. Geringer als sein Ruf, vermochte er unter den Girondistenhöchstens die Meinungen zu leiten , während viele Andre dieser Partei ihn» a»Muth, Kühnheit und Talenten überlegen waren.
Bristol, nach London und Liverpool die wichtigste Handelsstadt in den 3britischen Reichen (6700 H. und 90.000 E., darunter viele Methodisten), liegt inder Grafschaft Sommerset, an der Mündung des Avon in die Saverne . Die Tra-dition führt ihr Alter bis l Jahrh. vorChr. zurück; Gildas nennt sie um 430 nachChr. unter den befestigten Ntädten Britanniens. Im 11.Jahrh, wurde hier, wieversichert wird, ein Markt für den Sklavenhandel gehalten, und schon unter Hein-rich II. (st. 1189) galt B.für eine sehr reichen, ansehnliche Stadt. JhrenHaupt-flor erreichte sie im 18. Jahrh, durch die Vchiffbarmachung des Avon. 1727 fuhrdie erste Barke von B. nach Bath. Der geräumige Hafen gewährt volle Sicherheit.Bon 1803 — 9 hat er durch Bauten, die mehr als 600,000 Pf. St. gekostet ha-ben, wichtige Vortheile erhalten. Große Branntweinbrennereien, Glashütten, Me-tallgießereien. Seifensiedereien, Bitriolwerke und andre Fabriken werden durch denÜberfluß an vortrefflichen Steinkohlen sehr begünstigt. B. handelt vorzüglich mitIrland und mit Westindien, eü treibt Fischerei bei Neufundland und beschäftigtüber 2000 Schiffe. Es hat 7 Banken, eine Börse, ein pneumatisches Institut fürChemie und Physiologie, 32 Hospitäler, 27 Capellen w. Der Bischof von B.hat seinen Sitz zu Wells. Die heißen bristoler Heilguellen (link wolls genannt)werden stark besucht. In einer der 18 Kirchen wird ein Monument der Freun-din Wterne's, Elise Draper, gezeigt.
Britanniens Cäsar (TiberiuS Claudius Germaniens), Sohn desKaisers Claudius und der Meffalina, welche ihn wenige Tage nach dem Regie-rungsantritt des Claudius gebar. Der Senat ertheilte dem jungen Fürsten, siowieseinem Vater, den Beinamen Britanniens, als dieser Letztere von seinem Zuge nachBritannien siegreich zurückgekehrt war. Als erstgeborener Sohn des Kaisers warer der rechtmäßige Thronerbe; allein Claudius , von seiner zweiten Gemahlin, derherrschsüchtigen Agrippina, überredet, nahm ihren Sohn erster Ehe, DomitiuSNero , an Kmdesstatt an, und erklärte diesen, da er 3 Jahre älter war als Bri-tanniens, für seinen Thronfolger. Der feile Senat gab seine Zustimmung. Agrip-pina suchte indeß, unter dem Verwände mütterlicher Zärtlichkeit, den Dritannicusin möglichster Unmündigkeit zu erhalten. Sie ersetzte seine Diener durch andre,die ihr ergeben waren. Seinen Lehrer Sosibius ließ sie ermorden. Sie erlaubteihm nicht, außerhalb des Palastes zu erscheinen, ja sie hielt ihn sogar von seinemVater entfernt, indem sie vorgab, daß er blödsinnig und epileptisch sei. Der alteschwache Kaiser gab zwar zu verstehen, daß er Agrippina 'schränke durchschaue; seindurch sie bewirkter Tod hinderte ihn jedoch, den begangenen Fehler wieder gut zumachen. Nero ward zum Kaiser ausgerufen, und B. blieb fortwährend unterstrenger Verwahrung. Als Agrippina später sich mit Nero selbst verunei-nigte, und ihm drohte, statt seiner B. auf den Thron zu setzen, so ließ Nero den damals 14jährigen B. vergiften.
Britannien nannten die Römer, nach Aristoteles , das heutige Englandund Schottland . Diese Benennung entstand vielleicht von dem alten Worte brit,