Band 
Zweiter Band. Bo bis C.
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286 Vussono Bugcnhagen

Lange Leiden, durch die Steinkrankheit erzeugt, trübten seine letzten Tage, ohneihn in der V-rsolgung seines großen Plans aufzuhalten. Er starb zu Paris den16. April 1188, 81 Zahle alt, mit Hinterlassung eines einzigen Sohnes, der inder Revolution unter der Guillotine starb. B. war von einer edel» Gestalt undeiner würdevollen Haltung, aber von einer Nachlässigkeit in der Unterhaltung, diemit dem Tone seiner Schriften nicht übereinstimmte.') Die geschätzteste Ausgabeseiner Naturgeschichte ist die von 1148 — 88 in 36Bdn. Damit verbinde m. die

„llisi. Iiulni. <w> niinniiUX liircs ot cnrienx (lstoni vi'i w pur lr« ie>vagcuis,

depiiii, li> nun i >!c linünn, el <><Pi!is zn>> 51. I.iusnn" (Paris 1829).

I> » l l n I, <- (ital.), IbiNiOon. ein komischer Sänger in der Opera I»ikkaoder dem italienischen Intermezzo. Doch unterscheiden die Italiener noch den l'.nlko,-uniunir. d. i. dessen Rolle ausgezeichneten Gesang, und linlü, .annie», dessenRolle mehrSpiel erfodert. — Buffonerien sind die Späße, Scherze, die eranbringt. Das Wort ist wähl sehe,illich aus der niedrigen Latinirät entlehnt, inwelcher Buffo (Pausback)Derjenige hieß, welcher auf dem Theater mit aufgeblase-nen Backen erschien, um Ohrfeigen zu bekommen und das Gelächter der Zuschauerzu erregen. Daher l-nllu Backen, b-ullaic Pausbacken machen. Nachher Pos-senreißer, Spaßmacher überhaupt.

Bufonilen, Krotensieine, versteinerte Zähne gewisser Fischarken.

B u g e n h a g e n (Johann), auch l'onit-rann*, I). Pommer, einer der ver-dienstvollsten Gehülfen Luthers im Rcformationswerke, geb. d. 24. Juni 1485 zuJuli» bei Stettin in Pommern, studirie zu Greifswald und ward 1505 Rectorder Schule in Trepkow. Ergriffen von dem Geiste der Reformation, wendete ersich, um der Verfolgung seiner katholischen Obern zu entgeben, 1521 nachJL'it-ienbei z, wo er sogleich inner tu akademischen Lehr.r aufmncmm.n . 1522 Pastoran der Stadtkirche und bald daraus Professor der Theologie und Gencralsuperin-lendent des Kurkrcises wurde. Linder führte durch ihn den evangelischen Gottes-dienst zuerst in der Sratilirche zu Wittenberg ein und bediente sich seiner gründli-chen philologischen und eregetischen Gelehrsamkeit bei der Übersetzung der Bibel. Un-gleich schwächer zeigte sich B. in seiner 1525 gegen Zwingli gerichteten S chrift vornAbendmahle, welche das Signal zu den Sacramentsstreitigkeiten gab und vonZwingli mit verdienter Derbheit abgefertigt wurde. Dagegen begründete er seinenRuhm durch eine für seine Zeit vortreffliche Erklärung der Psalmen („Inwi pi e-wlini>> lilirinii Online,,Iiili", zuerst Nürnb. 1523), die als das Haupiwerk unterseinen Schriften zu betrachten ist. Er nalm an den sächsischen Kirebenvisitationenund am ersten Entwurf der augsburgischen Eonfession tbäiigen Aniheil, vermit-telte anck die Vereinigung der evangelischen Reichsstädte mit tu> Sachsen . Dasgrößte Verdienst erwarb er sich um die Reformation durch Einrichtung des cvange-

*) Pujfo», von dein d'Aleinbcrt einst sagte: >>w p.wl, ?. p-,5 0« vowe k!utl'e>>w

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mal", worauf ihn, Rirarol wibig, wenn auch iiichl ganz passend, antwortete: „Oui,

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su lieu (le stire sie l es> ä > ouest": derselbe Buffon erklärte sich, nach Labarre's Zeuq-»is!, offen aegcn alle Poesie und selbst gegen die Dcrsc Racinc's. „Zch !,gbc^, sagt La-harpc, der Vers. des „tduues sie stiiecsiuee", „den cbnoiirdigen ßjrcis Bnffcn sebr ziirvcrsichtlich bebanplen boren, das; aueb die scheusten Verse roll istcl lcr seien und die Doll-koiiiincnbeii der guten Prosa nie erreichten. Er scheute sich nicht, die Verse der ,,Akstalie"zum Beispiel zu »cbincn, und machte eine detailliere Lriük t.r Tkisie der erste» Scene.'Alles, was er sagte, verrietst eine solche Nnbclannrschafr init den Elementen der Dicht-,knnst und der Versisiearion, daß es iinmöglich gewesen wäre, ibm zu antworten, ohneist» zu demüthigen".