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Burke
zu. In s. Opposition gegen die Maßregeln derMinister, vor und nach dem amerik.Kriege, wandte er Alles an, zuerst, den Bruch zu verhindern, nachher, eine Annähe'-rung zu bewirken. Sein Rednertalent haue damals seine Reife erlangt; dieJahrbücher des Parlaments enthalten wenig Beispiele einer so kraftvollen undbendigen Beredtsamkeit, als B. besaß. 1113 besuchte er Paris zum erste» Male.Der Hof und die großen Geister daselbst machten auf ihn einen widrigen Eindruck.In der nächsten Parlamentssitzung hielt er jene, seitdem oft angeführte, Rede überdie Nothwendigkeit, auf die Verschwörung der Atheisten gegen die Religion und denThron wachsam zu sein. 1174 hielr man ihn für einen so entschiedenen Anhängerder Freiheit, daß die Whigs der reichen Stadt Bristol ihn zu ihrem Repräsentantenwählten. Fox schloß sich an B. an und ward sem Schüler, bald aber sein Neben-buhler. B. griff die Unternehmungen der Minister als unzulänglich, grausamund ungerecht an; am 22. März 1175 legte er dem Parlamente jene 13 berühm-ten Vorschläge zur Aussöhnung mit Amerika vor. Allein der Krieg ward Sachedes Volks, und B., der sich ihm widersetzte, schien in der öffentlichen Meinung zuVerlieren. Er erzürnte zugleich seine Freunde zu Bristol , als er für die Irländerauf freien Handel und für die Katholiken auf mildere Gesetze im Parlament antrug.Auch sprach er gegen Pitt's Vorschlag einer Parlamentsreformals zu Revolu-tionen führend; dagegen machte erden berühmten Antrag über die Luc, »c>„> !<?.-> Irel'orin, die ihm den Haß aller Sinecurenbesitzer zuzog. Dennoch ward er wie-der gewählt; außer Bristol ernannte ihn noch eine zweite «iLtadt zu ihrem Abgeord-neten. Damals hielt er in der Wahlversammlung jene berühmte Rede, in welcherer Rechenschaft von seinem Betragen ablegt, und welche für sein Meisterstück gehal-ten wird. Seine Bill, worin er auf Änderung der im F.'br. 1180 ergriffenenstrengen Maßregeln antrug, gewann ihm die Gunst des Volks wieder. LordNorchendigte seine Verwaltung im März 1182, und Nockingham mit seiner ganzen Par-tei ward wieder ins Ministerium berufen. B. ward Generalzahlmeister der Ar-mee und trat in den geheimen Rath. Jetzt gelang es ihm, jene Bill, wiewol nurtheilweise, durchzusetzen. Der Tod des Marquis von Rockinghani löste das Mi-nisterium auf, dessen Seele B. gewesen, und dieser zog sich zurück, daLordLhel-burne zum Nachfolger ernannt wurde. Dieser Minister machte bald der sogenann-ten Coalition Platz, zu welcher B. den Plan entworfen hatte, welche aber durchFox's berühmte, dem König und dem Volke gleich mißfällige ostmdische Bill wie-der getrennt ward. Damals ergriff Pikt das Ruder des StaatS und fing damitan, das Parlament aufzulösen: eine Maßregel, die B. mit Feuer bestickt. Ha-stings's berühmter Proceß machte eine Hauptepoche in B.'s Leben. Als der er-klärteste Gegner desselben schien er ebenso sehr für seinen Privathaß als für dieSache der Nation zu handeln, und bewährte stets aufs neue sein großes Redner-talent, ohne jedoch an öffentlicher Achtung zu gewinnen, denn es fehlte ihm an dennöthigen Sachkenntnissen. In andrer Hinsicht nannte man B. seiner vielenKenntnisse wegen -> man ok General ^enin<i, den Ticero Englands. Als 1188die Krankheit des Königs (s. Georg I I I.) die Einsetzung einer Regentschaft zu er-fodern schien, bestrick er die Grundsätze der Minister, daß die Regentschaft von derWahl der Nation abhänge und durch kein Erbrecht bestimmt sei, und setzte sich da-durch nicht nur dem Mißfallen des Volks, sondern durch seine unehrerbietigen Äu-ßerungen über den König noch besondern! Tadel aus. Die franz. Revolution fandvon ihrem Anfange an in B. den erklärtesten Gegner, dessen Grundsätze für Frei-heit allerdings mit jener Gesetz und Ordnung umstürzenden Herrschaft rasenderParteien und Dvlkshäupter nicht übereinstimmten. Als im Febr. 1130 über dieMinderung des Heers gesprochen ward, und Fox verlangte, daß man der neuen Re-gierung in Frankreich ein edles Vertrauen zeigen solle, erklärte Burke laut, daß eralle Freundschaft mit ihm aufhebe. Bald darauf gab er s. „tdelleckim» on Ne