Band 
Zweiter Band. Bo bis C.
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Buschmänner Baste 327

ein geograph. Werk, das auf wissenschaftliche Behandlung und auf einige Voll-,siändigkeit Anspruch wachen kennte. Seine „Erdbeschreibung", die seit 1154 nachund nach in einzelnen Banden herausgekommen ist und wahrend der Lebenszeit ihresVft. 8 rechtmäßige Ausg. gehabt hatte, ist nach den unvollkommenen Versuchens. Vorgänger das erste vorzügliche Werk in diesem Fache, aber unvollendet. — SeinSohn, Johann Gustav B., Pros. in Breslau , geb. 1183 den 19. Sept. zuBerlin , hat als Schriftsteller für die altdeutsche Literatur, Kunst und Alterthums-kunde Schätzbares geleistet; auch gründete er den Verein für schlesische Geschichteund Alterthümer. Er starb den 4. Mai 1829 in Breolau.

Bu sch m ä nner (Holland. BosjeSinaniien), der allgemeine Name jenerwilden Volksstämme, die in den Wüste» Lutasrikas einen ungeheuern Flächen-räum bewohnen, die Nordseite der Eolonien am Eap bcstreifen und sich gegen dasInnere des noch wenig bekannten WelttheilS in Regionen verlieren, die bis jetztnoch kein Europäer betreten hat. Der ehemalige Holland. GouverneurIanssenS gibtfolgende.Nachrichten von ihnen: Die Buschmänner sind ein wildes, ungrzähmkeö,häßliches Volk und über alle Vorstellung verwildert-elend. Weit entfernt, eineNation zu bilden, leben sie nicht einmal gesellig beisammen. In einzelnen Faniilienschwärmen sie umher und vereinigen sich nur in größer» Massen, wenn sie sich ver-theidigen oder einen räuberische» Anfall machen. Sie bauen die Erde nicht undhaben kein einziges zahmes Hauöthier als den Hund. Ihre gewöhnliche Nahrungsind Heuschrecken. Sie ertragen den Hunger sehr lange und entschädigen sich durcheine desto reichlichere Mahlzeit, wenn es ihnen gelingt, ein Stück Wild zu erlegen,einen Ochsen oder einige Hammel zu stehlen. Hütten und HauSgeräth habe» sieeigentlich garnicht. Der brennende Himmel ist ihr Zelt, der heiße Sandboden ihrBett. Ihre Waffe besteht auü einem kleinen Bogen und vergifteten Pfeilen, diesie mit erstaunlicher Bestimmtheit in große Fernen schießen. Ihre spräche ist über-aus arm; sie besteht aus einem gewissen Klatschen mit der Zunge und rauhen, her-vorgegurgelten Tönen, für die wir keine Buchstaben haben. Sie sind im Ganzenvon kleiner Gestalt, ihre Haut ist dunkelgclb, und ihr Haar, das der Wolle gleicht,ist in kleinen Zöpfen zusammengewirrt.

Busembau m (Hermann), ei» durch s. Werk: „blocknIl.a Ilwr>l<>»ml! mn-lalis, ox v.niid prob.iiGim; uurtenibu-i nnncinnoi.u", das 50 Allst, erlebte, be-rühmt gewordener Jesuit, geb. zu Nortelen in Westfalen 1600, Rector des Iesuiten-collegiums zu Hildesheim und Münster , starb d. 31. Jan. 1668 als Beichtvater deskriegerischen Bischofs Bernhard von Galen , dessen Freund und Günstling er war.Das genannte Werk war als ein Duodezbäntchcn in den Seminarien der Jesuiten sehr im Gebrauch, als der Pater Lacroip vermittelst s. Eommentare und der Zusätzedes Pater Eollendall 2 Folianten daraus machte, welche mit neuen Vermehrungen1129 zu Lyon vom Parer Montausan herauSgcg. wurden. Dieselbe AuSg. cischien1158 unter dem Druckort Köln . Jetzt fand man über den Menschen - und KönigS-mord Grundsätze darin, die um so radelhafrer erschienen, als eben damals DamienSeinen Versuch gegen Ludwigs XV. Leben gemacht hatte. Das Parlament von Tou-louse ließ das Werk öffentlich verbrennen und zwang die Superiore» der Jesuiten ,vor Gericht zu erscheinen. Diese sagten sich von der Lehre des Buches los, erklärten,den Vf. nicht zu kennen, und leugneten, daß ein Jesuit daran Theil habe. Das Par-lament von Paris begnügte sich, datz Bnch zu verurtheilen. Gegen diese beiden Ur-theile trat ein ital. Jesuit, Pater Zacharia, mit Erlaubniß seiner Obern, als Ver-theidiger von B. und Lacroix auf; aber seine Vertheidigung wurde vom pariserParlament auch verdammt. Außerdem hat man von B. „I.ili.um lnwr xzüimx,cke vi> ginib»8 Oeo ckvvotiz eignn in s:i«enlo inservientilmx".

Büste (ital. il Inistn. von dem lat. bn-Ninn), ein durch des BildhauersKunst dargestellter menschlicher Kopf l«t einem Theile des Oberleibes — plasti-