Cacaobaukn
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Cabochon
Ministerium getrennt ist, so wird Derjenige, welcher im Cabinet den Vorwog hak,eigentlicher Minister, und zwar ohne alle öffentliche Verantwortlichkeit. Daher hakeine solche Einrichtung oft Beschwerden der constituirten verantwortlichen StaatS-behörden und selbst der Stände veranlaßt, und in neuern Zeiten hat man es mei-stens entweder von den Staatsgeschäften getrennt, oder den Vertrag im Cabinetmit dem Ministerium verbunden. In Östreich z. B. besteht ein geheimes Cabinet,aus einem Director, 5 SecretairS und einigen Kanzlisten; in Frankreich eine(äli-,,,,!»^ et k-alnnet ei» liest aus SecretairS, Bibliothekaren, Vorlesern, Kanz-listen und Künstlern. In Preußen haben nach den neuern Anordnungen derStaatskanzler, der Kriegsminister, der Generaladjutant und der Cabinetsrath denausschließlichen Vertrag im Cabinet. Cabinetsminister heiße» daher auchin einigen Staaten diejenigen, welche den unmittelbaren Vortragen bei dem Sou-verain (auch sonst zuweilen die geheime Confcrenz genannt) beiwohnen, da die übri-gen, welche nur an den Berachsch/agnngen der Minister Theil nehmen, Ccnferenz-minister genannt werden. In England bedeutet das Cabinet (<'.-,Ist,,rteinen engern Ausschuß des Ministeriums und der geheimen Räthe, zu welchem kei-ner von AmtSwegen erscheint, sondern alle, auch die Minister, für jede Sitzungbesonders eingeladen werden müsse». In Frankreich ist das >!» cxststiust
vermöge der Drtonnanz vom 19. April 1817 ein erweiterter Ministerialrath, zuwelchem aus allen Departemenksministern (äliist.-lrc, zerren,,,^ st'stiiil) noch-1 nicht fungirende SkaatSmmister und 2 Staatsräkhe gezogen werden. Ebensoverschieden ist daher auch die Bedeutung der Ausdrücke CabinetSschreibe» undCabinetsbesehle. Jene werden gewöhnlich den Kanzleischreiben entgegen-gesetzt und ergehen im eignen Namen, oft auch mit eigner Handschrift des -Lou-verains, ohne Cvntrasignatur eines Ministers, in der Form von Privatschreiben.Eine Art derselben sind die Cabinetsbesehle oder CabinetsordreS, welche gleich-falls mit eigenhändiger Unterschrist des SouvcrainS erlassen werden, wenn sie nichtals Beschlüsse eines CabinetSrakhS aus der Staatskanzlei ausgefertigt werden, wiedie berühmten englischen Cabinetsbesehle über die Schifffahrl der Neutralen vorn16. Mai 1806, vom 7. Jan. und 11. Nov. 1807. Die berüchtigten heitren<le e-,el>, > im alten Frankreich gehörten auch, wenigstens zum Theil, zu den Ca-lstnetsbefehlen. Ausgeschlossen sind die Cabmetsbefehle in Ansehung der StaatS-sachen in der constiturionnellen Monarchie durch die derselben wesentliche Bestim-mung, daß jede eigentliche Regierunqshandlnng unter der Verantwortlichkeit einesStaatsbeamten (welche durch die Contrasignatur der Minister ausgedrückt wird)geschehen ini sie. Auch in Preußen gibt es Fälle, in welchen selbst den Befehlendes SouverainS die rechtliche Wirkung gesetzlich abgesprochen ist. (Allgem. Landr.,Th. ll, T. 1, §. 10.) (Vgl. Continentalsystem und Geheimeraths-verordnungen.) 37.
Cabochon, ein Edelstein, besonders ein Rubin, der zwar schon geschliffen,aber noch nicht gehörig geformt ist.
Cabotage, die Fahrt an den Küsten von einem Hafen zum andern, beider man die hohe >Lee vermeidet; auch die Kenntniß der Küsten, und der Handel,der an den Seeküsten getrieben wird. — Cabotier , ein plattes Fahrzeug, dasan den Küsten gebraucht wird, ein Küstenfahrer. — Cabotiren, die Küstenbefahren oder Küstenhandel treiben.
Cacaobau m. Südamerika hat davon ganze Wälder. Die Nordame-rikaner benutzen diesen Baum gleichfalls. Seine höchste Höhe ist 50 Fuß. DerStamm hat s Fuß Diameter, sein Holz ist weiß und leicht, seine Rinde rauh undbraun, die Blätter gleichen denen des Kirschbaums. Die Frucht hat die Gestalteiner Melone, 6 Zoll lang, 3 — 4 Zoll dick, oben zugespitzt, mit 10 hervorragendenEcken und vielen Warze». Die junge Frucht wechselt bis zur Reife die erste grüne