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Pairskammer berufen. Hier trat er, wenigstens dem Namen nach, aufdie Seiteder Opposition unter Fox, bis diese Partei, wegen ihrer revolukiannairen Gesinnun-gen verdächtig, sich beinahe auflöste. Er schloß sich nun an die andre dem Pttt ent-gegensetzte Parkei des Grenvüle an, bis er 1803 ohne Armee zurVcrlheitigungvon Hanover abgesandt wurde. Bald trat er aber den Oberbefehl an Wallmoden abund kehrte nach England zurück. Stets heftig gegen Bonaparte eifernd, schwankteer zwischen den Parteien des Lord Sidmouth, Grenville und der Opposition, undwurde nach der Wiedergewinnung von Hanover zum Generalstanhalter dieses Kö-nigreichs den 21. Oct. 1816 erhoben. Die Stadt Hanover verdankt ihm durchseine königl. Hofhaltung und durch den Schutz, den er manchen Künsten, nament-lich der Schauspielkunst angebothen läßt, gegenwärtig sehr viel. Er vermählte sichden 7. Mai 1818 mit Auguste, der Tochter des Landgrafen Friedrich v. Hessen-Kassel, die am26. März 1818,hm einen Sohn, Georg, u. 3Töchter gebore» hat.
Cambronne (Pierre IacguesEtienne, Baron), General, Commandeurder Ehrenlegion und Mar chal-te-Camp, geb. den 25. Der. 1770 zu Saint-Se-bastian nahe bei Nantes , stammt von eiu--r woblhabenden Familie ab und genoßeiner gurrn Erziehung. Unter der Republik und unter Napoleon machte er alleFeldzüge mit lind wurde wegen seiner pci s „liehen Tapferkeit im Heere so benchmt,daß ihn solches, wenn er es nicht abgelehnt bätte, nach Lakour d'Auvergne'S Todezum ersten Grenadier von Frankreich ernennen wollte. Er war Chef der Jäger-garde und gerade zu Fontaiuebleau, als Napoleon abdankte und sich nach der InselElba begab. Dieser nahm ihn nun als Chef der Division von der alten Gardemit, die ihn in sei» Epil begleitete. C. commandirte das kleine Corps, mit wel-chem Napoleon am 1. März 1815 im Golf von St.-Zua» landete, und hatte dieAuffodcrungSadreffe an die franz. Armee unterzeichnet, zu Napoleons Fahnen zu-rückzukehren. Auf deni Schlachtfelde bei Warerloo siel er unter den Schwerver-wundeten in britische Gefangenschaft. Bekannt ist seine berühmte 'Antwort aufden britischen Capitulationsantrag: „l-> mirst,- numrt , ni.ii-, >,e 5e reustEr war einer der 18 Napoleonischen Generale, welche nach der königl. Ordonnanzvom 2 t. Juli 1815 vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollten. Er stellte sich auüder Kriegsgefangenschaft vor diesem Gericht persönlich und wurde, da er den Bour-bonS keinen Eid der Treue geleistet hatte, sowol vom niedergesetzten ersten alszweue» Kriegsgericht freigesprochen.
CambyseS (Kambvses). 1) CyrusdesGroßenundderKassandanaSohn,ward nach feines Vaters Tode ödöniz der Perser u. Moder 530 v. Chr. Bald nachseinerThronbesteigung machteer einen Angriff aufAgvpten, schlug den König diesesLandes, Psammenit, eroberte die Hauptst. MemphiS und unkerwarfbinnen 6 Mo-naten das ganze Land. Nunmehr wollte er eme Flotte gegen Carthago absenden,Äthiopien erobern und sich des Tempels des Jupiter Ammon bemächtigen. Die erstedieser Unternehmungen kam gar nicht zu Staute, da die mit Phöniziern bemannteFlotte ihm den Gehorsam verweigerte; das gegen die Ammonircn abgeschickte Heerkani inden Saudwustenum, unddasHeer, andeffenSpitze erselbstgegendieArhio-pier aufgebrochen war, ward durch Hunger zum Rückzüge gezwungen. Jetzt übteer schonungslos die äußersten Grausamkeiten aus. Als er bei seinem Emtritte inMemphiS die Ägyptier in der Feier eines Festes zu Ehren des wiederaufgefundenenApis begriffen fand, glaubte er, man freue sich seiner Unfälle. Er ließ den heiligenStier sich vorführen und erstach ihn mit seinem Säbel; die Priester aber ließ er mitRuthen peitschen. Seinen Kummer zu vergessen, überließ er sich dem unmäßigstenGenusse des Weins. Kein Verhältniß war dem stets Trunkenen heilig, seinenBruder Ltmerdis, über den ein Traum ihn beunruhigt hatte, ließ er umbringen;seine Schwester und Gemahlin Arossa, die der Smerdis Tod beweinte, rödreleermic einem Fußtritt. Diese und andre Handlungen der unsinnigsten Wuth harren