Band 
Zweiter Band. Bo bis C.
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Caracas

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schen Helden Zu besuchen, und vergiftete seinen liebsten Freigelassenen FestuS, um denAchill u> seniem Schmer; umParroklus nachzuahmen, och unsinniger erscheint C.aufseiuen ädriegsuigen in Gallien , woerGrausamkeitcn aller Art beging. Daraufzog er über den Rhein in die Lander der Kalten und Alemannen. Die Kalten be-siegten ihn und liessen ihn nur gegen eine ansehnliche Summe Goldes über den Flußzurückgehen. Das Land der Alemannen betrat er als Kundesgenosse und liess Festun-gen darin erbauen. Sodann berieser die jungeMannschaft zusammen, als wollte ersie in seine» Sold nehmen, liess sie aber von seinen Truppen umringen und nieder-hauen. Wegen dieserGrossthat nahm erdenNamen Alemannicus aus. In Dacienerfocht er einige Vortheile über die Gochen. Mit dem Pariherkönige ArtabanuS,der i» seine Federungen willigte, schloss er Frieden zu Antiochien . Den König vonEdessa, Abgares, einen Bundesgenossen der Römer, lud er nach Antiochien ein, ließihn mit Kitten belasten und bemächtigte sich seiner Staaten. Als er dieselbe Treulo-sigkeit an VologeseS, König von Armenien , ausgeübt, griffen die Armenier zu denWaffen und schlugen die Römer zurück. C. ging hierauf nach Alexandrien , umdie Einwohner für die Spöttereien zu strafen, die sie sich gegen ihn erlaubt hat-ten. Während der Vorbereitungen zu einem großen Blurbade brachte er dem Sera-pis Hekatomben und besuchte Alepander'sGrab, auf welchem er seinen kaiserlichenSchmuck als Opfer zurückließ. Sodann gab er mehre Tage und Nächte die Einwoh-ner der Metzeln,>g und Plünderung preis und sah diesem Schauspiele von derHöhedes Seraspistempels zu, in welchem er zuletzt den Dolch niederlegte, den er einigeJahre vorher auf seinen Bruder genickt hatte. Der Wunsch, über die Parther zutriumphiren, bewog ihn, unter dem Voi wande, daßArtabanuS ihm seineTochterzurEhe versagt habe, den Frieden zu brechen. Erfand da? Land ohne Vertheidigung,plünderte es aus, durchzog Medien und näherte sich der Hauptstadt. Die Pariher,welche über den Tigris in die Gebirge zurückgegangen waren, rüsteten sich, im folgen-den Jahre über die Römer herzufallen. C. erwartete sie nicht, sondern gingnach Mesopotamien zurück, ohne ein parthische? Heer gesehen zu haben. Del Se-nat, dem er die Unterwerfung des Orient? meldete, erkannte ihm einen Triumph undden Beinamen ParkhicuS zu. Unterrichtet von den Rüstungen der Parlher, wollte erden Krieg gegen sie erneuern, als derPräftct derPrätonaiier, Macrin, den er belei-digt hatte, ihn zu Edessa auf dem Wege zum Tempel des LunuS 217) ermordete.In Rom hatC. große Denkmäler, prächtige Bäder, die seinen Namen trugen, undeinen Triumphbogen errichtet, welcher die Thaten des SeveruS verherrlicht.

Caracas oder Venezuela war bis 1810 ein spanisches Generalcapi-taniat, dann der Schauplatz des Iusurrectionskampfcs unter Mir an da, hier-auf unter Bolivar (s. d.> mit den spanischen Truppen unter Morillo, undwurde endlich 1821 ein Bestandtheil des neuen Freistaat? Eolombia (s. d. undSüd amerikanische Revolution). Das Tropenland Caracas liegt zwischendem Äquator und 12° N. Dr. an der nördl. Küste von Südamerika , am atlanti-schen Ocean und am Oronoco. Es grenzt südl. an Brasilien und westl. an Neu-granada und enthielt, nach ältern Angaben, auf 23,242 gcograph. lüM. 900,000Einw., darunter über 220,000 Neger und mehre unabhängige Stämme der Ur-einwohner (Caraiben, Otomake», Guaraunos u. a. m. . Die Provinz Caracas (3800 lüM. mit 500,000 E.) war anfangs das Eigenthum der berühmten Wei-ser Zli Augsburg, denen Karl V, sie für eine Schuld, als Lehn der Krone Castilien ,erblich abtrat; sie nahmen das Land 1526 in Besitz, gaben aber dasselbe 20 I.später auf, weil die dorthin geschickten deutschen Soldaten durch ihre Grausamkeitund Habsucht die Colonie zerrütteten. Das Klima ist, ungeachtet das Land bisunter den Äquator sich erstreckt, nichts weniger als unerträglich Hess; denn es ziehtsich durch dasselbe von W. nach O-, in einer Breite von 10 — 20 Meilen, einArm der Anden, die Sierra de Merida, welche von 4000— 14,790 F. hoch an-

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