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Cäsar
ta Pompejus , dem es an Truppen fehlte, mit den Consuln, Senatoren und Magi-straten Rom verlassen hatte. Hierauf warb C. mit dem Schatze der Republik Trup-pen und begab sich nach Wpanien, das er, ohne den Feldherrn des Pompejus eineförmliche Schlacht zu liefern, in seine Gewalt brachte., Dann eroberte er Marseille und ging nach Rom zurück, wo er vom Prätor, M. Ämilüis LepiduS, zum Dicta-tor ernannt wurde. Zugleich wählte ihn das Volk auf das folgende Jahr zum Con-sul. Unterdeß hatte Pompejus eine Armee aus den Morgenländern zusammenge-zogen. C. stieg daher mit 5 Legionen in EpiruS ans Land. Da aber die Schiffe,welche den zurückgebliebenen Theil seines Heeres nachholen sollten, von der Flottedes Pompejus genommen wurden, schlug er dem Pompejus einen Vergleich vor,den dieser jedoch verwarf. Unterdeß erhielt C. die erwarteten Verstärkungen und boteine Schlacht a»; Pompejus wich derselben aus, sah sich aber, da C. ihn in seinemLager eingeschlossen hielt, genöthigt, einen entscheidenden Schritt zu wagen und dasfeindliche Heer zu durchbrechen. Dies gelang, und T. nahm seinen Rückzug nachPharsalus, wo er in einer blutigen, aber entscheidenden Schlacht (48v. Chr.) dasFeld behauptete. Pompejus floh nach Asien, dann nach Ägypten , um ein neuesHeer zu werben. Da seine Partei nur geschwächt, nicht aufgelöst war, eilte ihmC. nach, setzte über den Hellespont , wo CassiuS (s. d.) mit der Flotte sich ihm er-gab, und ging nach Ägypten . Hier erhielt er die Nachricht von der Ermordung desPompejus . Er vergoß Thränen über das traurige Ente seines Gegners, ließ seinenLeichnam auf das prächtigste bestatten und überhäufte seine Anhänger mit Wohl-thaten, wodurch er sie bewog, zu ihm überzutreten. Widrige Winde hinderten in-deß die Abreise C.'S, und er benutzte diese Zeit, die Streitigkeiten zwischen dem jun-gen PtolemänS und seiner Schwtssr Kleopatra (s. d.) beizulegen. In Rom be-eiferien sich Senat und Volk, die Gunst des Siegers zu gewinnen. Man ernannteihn auf 5 Jahre zum Tonsul, auf 1 Jahr zum Dictator und auf Lebenszeit zumDolkStribun. C. aber zog gegen den PharnaceS, König des cimmerischen BoSpo-ruS, einen Sohn MilhridateS'S des Großen, welcher die Länder seines Vaters inAsien wiederzuerobern versucht hatte, begnadigte unterwegs den König DejotaruS,einen Anhänger des Pompejus, und endigte den Krieg so schnell, daß er dies seinenFreunden mir den berühmten Worten meldete: „Von!, vi>!>, viril" Hierauf be-gab er sich nach Rom , verzieh allen Pompejanern und erwarb sich durch seine Gütedie allgemeinste Liebe. Als seine Dictakur zu Ende war, ließ er sich wieder zum Con-sul wählen, und wiewol er Nichts an den alten Formen der Staatsverfassung än-derte, so herrschte er doch mit fast unumschränkter Geroalt. In Afrika aber hattensich unter Cato und andern Feldherren die Freunde der Republik gesammelt; E.schiffte mit einem Heere hinüber und lieferte mit abwechselndem Glücke mehreSchlachten, bis der über Scipio MekelluS bei Thapsus erfochtene Sieg den Kriegzu seinem Vortheile entschied. Cato, der sich in Urica befand, stieß sich das Lchwertdurch die Brust, und die Stadt unterwarf sich dem Zieger. Darauf machte E.Mauritanien und Numidien zu römischen Provinzen und befahl, Carlhago undCorinth wieder aufzubauen, welches auch in Einem Jahre geschah. In Rom warder mit den größten Ehrenbezeigungen empfangen; man verlängerte seine Dictakurauf 10 Jahre, übertrug ihm allein die Würde eines Censors, erklärte seine Personfür unverletzlich und ste lte feine Bildsäule neben der Statue des Jupiter im Ca-pitel auf. Er sagte darauf in einer Rede an das Volk: daß er die ihm anvertrauteGewalt nur zum Besten des StaatS anwend>» werde, und verscheuchte alle Be-sorgnis durch die Begnadigung des Claudius MarcelluS , eines seiner erklärtestenFeinde. Darauf hielt er die ihm bewilligten 4 Triumphe über Gallien, Ägypten ,über den PharnaceS und Iuba in Einem Monate. Sie gehörten zu den prächtig-ste», die man bisher gesehen hatte. Er gab sodann verschiedene gute Gesetze undberief fremde Gelehrte nach Rom . Unter Anderm nahm er eine Verbesserung des