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des Manns Partei mit der feinsten Kunst wieder belebte, schonte des T, undfeuerte ihn vielleicht sogar an. Nur 2 Römer gab es damals, welche den festenWillen hatten, ihr Vaterland zu retten: Cato und Cicero ; der Letztere besaß alleindie dazu nöthige Geschicklichkeit. Catilina 'ü Anhänger betrieben zunächst die Eiche-,bung desselben und eines seiner Vertrauten zum Consulat. Dann durften sie hoffen,sich des Schatzes und der Güter der Republik unter verschiedenen Verwänden,besonders mittelst der Ächtungen, zu bemächtigen. Daß C. ihnen die Einäsche-.rung und Plünderung Roms versprochen habe, ist nicht glaublich. Dagegenhatte Cicero den Muth, sich um das Consulat, trotz ^er Nähe einer Gefahr, zubewerben, deren Umfang er am besten kannte. Weder Kränkungen und Drohun-gen noch selbst Aufstand und meuchelmörderische Versuche schreckten ihn ab, undda die Besorgnisse der reichen Römer sein Streben begünstigten, so wurde er 65 v.Chr. zum Conful bestimmt. Alles, was die Partei des C. durchsetzen konnte,war, daß CajuS AntoniuS, einer ihrer Verbündeten, zum Mitconsul ernanntwurde. Dieses Mißlingen beraubte C. nicht der Hoffnung, sich für das nächst-folgende Jahr gewählt zu sehen. Deshalb verdoppelte er die Maßregeln desSchreckens, mit denen er seine Macht begonnen hatte. Indeß verlor C.'S Parteimehre bedeutende Männer. AntoniuS ward durch Cicero zur Unihätigkeit gezwun-gen; Cäsar und CrassuS faßten denselben Entschluß; Piso war in Spanien ge-tödtet worden. Aber Italien wgr leer von Truppen. Die Veteranen Sylla'Serwarteten nur ein Zeichen, um zu den Waffen zu greifen; dieses Zeichen gab C.Der Centurio ManliuS erschien unter ihnen und bildete ein Lager in Hetrurien.Cicero wachte; ein glücklicher Zufall verschaffte ihm Kenntniß von den Rathschlä-gen der Verschworenen. Einer derselben, Curius, stand mit einer Frau von zwei-deutigem Rufe, Namens Fulvia, in Verbindung und hatte sie mit ihren Planenbekanntgemacht. Durch sie erfuhr er, daß zwei römische Ritter es übernommenhatten, ihn in seinem Hause zu ermorden. An dem zur Ausführung bestimmtenTage fanden die Mörder die Thüren verschlossen und bewacht. Noch zögerte Ci-cero , die Umstände einer Verschwörung bekanntzumachen, deren Fortschritte undHülfsmittel er zuvor ganz erforschen wollte; er begnügte sich, im Allgemeinen diedrohende Gefahr ahnen zu lassen. Sobald aber der Aufstand des Manliüs be-kanntgeworden war, ließ er das berühmte Senatusconsult geben: „daß die Con-suln Maßregeln ergreifen sollten, um die Republik vor Nachtheil zu bewahren".Höchst schwierig war es, sich des Oberhaupts einer Verschwörung zu bemächtigen,das in und außer Rom Soldaten hatte; noch schwieriger war es, sein Verbrechenzu beweisen vor seinen Mitgenossen oder vor Denen, die sich seiner für ihre eignenPlane bedienen wollten. Es war zwischen zwei Übeln zu wählen: einer Umwälzunginnerhalb der Mauern Roms, und einem Bürgerkriege. Cicero zog das Letztere vor-C., der Feind des römischen Volks, wagte es im Senate zu erscheinen; Cicero tritt gegen ihn aus; eine kühne Rede rettet die Republik . Darauf verließ C.Rom. LentuluS Sura, CetheguS und andre ehrlose Senatoren übernahmen es,den Ausbruch der Meuterei in der Stadt zu leiten, sobald C. vor den Thore» Romserscheinen würde. Cicero und Sallust behaupten, die Absicht der Verschworenensei gewesen, Roni in Brand zu stecken und die Einwohner niederzumetzeln; gewißist eö, daß diese furchtbaren Folgen, ohne vorgefaßten Entschluß, sich aus denUmstünden ergeben konnten. Lentulus, CetheguS und andre Verschworene setztenindeß ihre verbrecherischen Unitriebe fort. Sie wendeten sich an die Gesandtender Allobroger, um den Krieg auf die Grenzen Italiens zu versetzen. Diese wa-ren aber dem Völkerrechte getreu: ihre Aufschlüsse sühne» zu wichtigern. DerBriefwechsel der Verschworenen mit ihrem Anführer ward aufgefangen. DerSenat hatte jetzt ein offenbares Verbrechen zu richten. Weil die Umstände nichterlaubten, in dem Processe gegen die Verschworenen die zu weitläufigen Formen