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Cecil
Cebes Namen im 2. Jahrh. n. Chr. verfertigt worden sei. Von dem Wieder-aufleben der alten Wissenschaften an ist diese unterhaltende Wchrist unzählige Maletheils einzeln, theils mit Epiktet, Theognis, Pykhagoras re. herausgegeben ivor-den. Wir erwähnen unter den größer» Ausgaben nur die von Schweighäuser(Strasburg 1806), unter den Schulausgaben die vonThieme und bearbeitet vonHaindorf Berlin 1810), und von Büchling, von neuem bearbeitet und bedeutendverbessert von Grosse (Meißen 1813).
Cecil (William), Baron von Burleigh. Staatssecretair unter Eduard VI. und Elisabeth, dann Großschatzmeister von England, geb. 1520, studirte zu London undgcwanti durch f. Geschicklichkeit in einem religiösen streite Heinrichs^ III. gan-ze» Beifall, wodurch sich ihm früh eine glänzende Laufbahn eröffnete. Zu Anfangder Regierung Eduards VI. trat C. in den Dienst des Staats. Als 1517 der Her-zog von Sommerfet Protector des Reichs geworden, ernannte dieser ihn zum Re-quetenmeister und nahm ihn mit sich aufs. Zuge nach Schottland . Bei s. Rückkehrward er 1548 zum Staatssecretair ernannt. Als das Jahr darauf der Proteciorgestürzt wurde, entging auch C. mit andern Anhängern des Herzogs dein Gefäng-nisse nicht. Er erhielt jedoch nach 3 Monaten s. Freiheit wieder, woraufder damalsallmächtige Herzog von Northumberland ihn wegen s. Talente wieder in sein Amteinsetzte. Bald darauf ward C. Ritter und Mitglied des GeheimenrathS. Mittenunter den sich anfeindenden Hofparteien beschäftigte er sich nur mit den Pflichten siAmtes. Als Eduard ihm als Geheimenraths die Acte, welche Johanna Gray zurThronerbin erklärte, zur Unterschrift vorlegte, weigerte er sich mehr z» thun als siezu contrasigniren. Ebenso wenig konnte nach dem Tode dieses Fürsten der Herzog v.Northumberland ihn bewegen, weder die Proclamation für Johanna Gray nochdas Umlauffchreiben, worin ihr Recht bewiesen und Maria für einen Bastard er-klärt wurde, aufzusetzen. Die Mitglieder des Geheimenraths waren damals alsGefangene in Tower. C. benutzte du-Abwesenheit des Herzogs, sie zu befreien. Diemeisten erklärte» sich für Maria, einige begaben sich noch denselben Abend zu ihr:C. fand sich am folgenden Tage ein und ward, obgleich man,sie gegen ihn einzuneh-men gesucht hatte, gütig aufgenommen. Dennoch legte er s. Amter nieder, lebte abermit den Ministern in guten Verhältnissen, und ließ sicy von der Grafschaft Lincoln,in der er geboren war, 2 Mal zum Parlamentsmitgliede wählen. Er entwickelte jetzteine Festigkeit und Freimüthigkeit, verbunden mit einer seltenen Thätigkeit und Ein-sicht, wodurch er bedeutenden Einfluß auf die Verhandlungen gewann. Mit derPrinzessin Elisabeth unterhielt er einen geheimen Briefwechsel und gab ihr Nachrich-ten, die in der kritischen Lage, worin sie sich befand, höchst wichtig fein mußten. Als1558 diese Fürstin den Thron bestieg, ernannte sie ihn zum Mitgliede des Gehei-menraths und zum Staatssecretair. An der englischen Kirchenverbesserung sowiean allen Staatssachen nahm er den thätigsten Antheil. Die Gunst und das Anse-hen, worin er bei der Königin staiid, erweckte» ihm mächtigeFeinde; der gefährlichst«derselben war der GrafLeicester, ElisabethsGünstling. C.'S weise Maßregeln un-terdrückte» schnell den Aufruhr des Herzogs von Norfolk im Norden Englands.Nach f. Ansicht war die Sicherheit Elisabeths gefährdet, so lange Maria Stuart den Thron von Schottland besaß. Als Unruhen, an denen Burleigh Antheil gehabthaben soll, diese Fürstin bewogen, in England Zuflucht zu suchen, rieth er Elisabeth,sie gefangen zu halten, und nach der Verschwörung Babington's betrieb er vorzüg-lich ihren Proceß. Nach der Hinrichtung der unglücklichen Maria entzog ihm Elisa-beth auf einige Zeit scheinbar ihre Gunst. Er gewann indeß seinen ganzen Einflußwieder, alst588England durchPhilippsArmada bedroht wurde. C. entwarf einenVertheidigungsplan und unterzeichnete noch auf s. Sterbebette den für EnglandVortheilhaften Friedensvertrag mit Wpanien, worauf er 15S8 verschied. C. warvon feinen Witte» und einnehmendem Betragen, einer seltenen Selbstbeherrschung