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Zweiter Band. Bo bis C.
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Centauren

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6eIit jours

gaben und eben die Kriegsdienste zu leisten hatten wie die reichen, und die Staats-verwaltung in ihren wichtigsten Zweigen in den Handen des unwissenden undleidenschaftlichen Pöbels sich befand, fielen jetzt die schwersten Lasten in Kriegund Frieden auf die Reichen. Dafür wurde aber auch die höchste Staatsgewaltin die Hände der reichen Bürger der ersten Classe, welche allein so viel Centurienals die übrigen zusammen enthielt, und sonach in die Hände eines Standes gelegt,dem man mehr Einsicht und Kenntnisse zutrauen konnte. Die Bürger der letztenClasse, welche gar kein oder doch nur ein unbedeutendes Vermögen hatten, wur-den fast für keine Classe gerechnet; daher denn auch die alten Schriftsteller öfternur 5 Classen erwähnen. Zu der Folge litt die ursprüngliche Eintheilung einigeAbänderung, die Hauptsache aber blieb. Dieser Census wurde alle 5 Jahre wie-derholt, und anfangs von den Königen, dann von den Consuln und zuletzt vonden Censoren gehalten. Späterhin wurde jedoch derselbe nicht alle Mal zu denfestgesetzten Zeiten vorgenommen, ja er unterblieb bisweilen ganz. Nach Endigungdes Census wurde ein Rcinigungöopfer gebracht, 8uavet->uiiIi-> genannt.

Centauren, ein altes rohes Volk in Thessalien auf dem Berge Pelion .Der Fabel zufolge waren sie die Kinder eines Sohns des Apollo, Centaurus,und der schönen Stuten von Magnesia, oder auch des Zpion und der Wolke.(S. Ipion.) Daß sie halb Rosse und halb Menschen gewesen, wird so erklärt:die Centauren hätten zuerst die Kunst verstanden, das Roß zu besteigen und zubändigen. Zur Zeit des thessalischen Königs Ixion ward auf dem Pelion eineHeerde Stiere wüthend, welche sich in den Gegenden umher zerstreuten und großeVerwüstungen anrichteten. Ipion bot eine große Belohnung Dem, der sie todtenwürde; dadurch gereizt, erfanden die Centauren die Kunst des Reitens und erleg-ten so die wüthenden Stiere. In der mythischen Geschichte kommen die Ge-fechte der Centauren mit dem Hercules, TheseuS und PirithouS vor. Letztererbezwäng sie an der Spitze der Lapilhen, einer andern thessalischen Völkerschaft,ihrer Erbfeinde, völlig, tödtete viele und vertrieb sie von dem Pelion. Berühmt,sind im Alterthume die Centauren NessuS, Chiron u. A-; Letzterer kommt M.chzuweilen unter dem Namen Centaur vor.

Centgerichte waren bei den alten Deutschen schon zu TacituS's. Zeitenüblich. Wie dem Gau der Gaugras, so stand dem Cent ein Cent gras, obersterRichter, vor, der auch die Krieger, welche die Centen zu stellen satten undwelche Centencr hießen, anführte.

Centiarc, der hundertste Theil der Are (s. d.); so auch, nach der neuernftanzes. Eintheilung der Maße und Gewichte, Centigrani'.ne, Centilitre,Centime, Ccntimetre, der hundertste Theil einer Gramme, eines Line,eines Franc, eines Mette. (S. Französisches Deci-.nalsystem.)

Cenc > manen (griech. Hekatoncheiren), Hunde, ehändige, die drei riesen-haften Sehne des Uranus und der Gäa (des Himmels und der Erde ), Cottus,BriareuS (oder Ägäon) und Gyges . Mit hundert Händen und fünfzig Häupternbegabt, flößten sie selbst ihrem Vater Furcht ein, sodaß derselbe gleich nach der Ge-burt sie gefesselt in dem Innern der Erde verschloß. Hier lebten sie in Trauer, bisJupiter , dem ei» Orakelspruch der Erde mit ihrer Hülfe den Sieg über die Titanenverhieß, sie löste und an das Licht der Sonne brachte. Nachdem sie sich mit Nek-tar und Ambrosia erquickt, traten sie mit in den Kampf, der schon zehn Jahre umentschieden geführt wurde. Sie fochten mit ungeheuern Felsstücken, deren sie mitjedem Wurfe dreihundert auf die Titanen schleuderten, welche endlich unterlagenund gefesselt in den Tartarus geworfen wurden, wo die Centimanen sie bewachten.

< n t j n u r«. Vorn 20. März 1815, wo Napoleon Bonaparte zumzweite» Male den Herrscherstuhl der BourbonS bestieg, bis zum 28. ^um, anwelchen. Tage Ludwig XV'111. von Cambrai aus die Regierung wuderergnss,

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