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Zweiter Band. Bo bis C.
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Centrifugalkraft

CephaluS

fort bis zur grellen Parteifarbe der äußersten Rechten und Linken. 2luf>

gibt sich, daß ein ausgezeichnetes Talent sich schwerlich zu einer foMopferung der Selbständigkeit versteht, und daher können nur unter dedes Centrums, welcher aus innern Gründen demselben angehört,sucht werden. Zu der Sitzung von 1829 zählte die linke Seite des i-e ^106, die rechte Seite des Centrums 129, die linke Seite der Kammer 0und die rechte Seite 91 Deputirte.

Centrifugalkraft, s. Centralkräfte.

C entr ip e t a l k r a st, s. Centralkräfte, ^ Mg

Ce-nturie, eine Abtheilung von 100 Mann. Diese Art der CimYwar bei den Römern sehr gewöhnlich und wurde im Allgemeinen „,'ie"wissen Menge, wenn auch nicht gerade 100, gebraucht. So hießen ^'N^-,bei den Soldaten die Compagnien, in welche die römischen Legionen sich ^ gjuSbeim Volke die Abtheilungen, welche die 6 Classen des Volks, voni Servius^^eingeführt, ausmachten, und deren die 1. Classe 80 enthielt, wozu nochCenturien der Ritter kamen; dietzfolgenden Classen hatten jede 20 Centurien,

30, und die 6. nur 1 Centurie. Nach Centurien stimmte das Volk bei den »lichen Wahlen. (S. Census.) - b kck

Centurien (magdeburgifche) nannte man das erste umfassende 2bProtestanten über die Geschichte der christl. Kirche, weil es nach Jahrhuno^deren jedes einen Band füllte, eingetheilt und anfänglich in Magdeburg tet worden war. Matthias Flacius (s. d.) faßte daselbst 1552 denum die Übereinstimmung der evangel. Lehre mit dem Glauben der altenund die Abweichungen der kath, Kirche von demselben nachzuweisen. Joh' . ,^reaMatth. Judep, Basilius Faber , Andreas Corvinus und Thomas Holzh^ttt" rnächst Flacius die Hauptmitarbeiter und Redactoren, einige evangel. §iu'stGroße die Beförderer, und viele andre Gelehrte die Gehülfen dieses manche" ^wand erfodernden Werkes, das mit großer Sorgfalt und Gewissenhaft>E^cheden Quellen geschöpft, mit gesunder Beurtheilung gesichtet und in lat. ^p ^ausgearbeitet, doch von den Centuriatoren —.so nannte man die Mitarbenur bis 1300 fortgeführt wurde. Es erschien zu Basel von 1559—74 ist grilltFol. und in einer guten neuen AuSg. von Baumgarten und Seniler, diebis 500 reicht, zu Nürnberg von 1757 — 65 in 6 Bdn. 4. Einen zwecks ( ^Auszug besorgte Lucas Osiander (Tübin. 1592.— 1604 in 9 Bdn. 4.1'dem die Ausg. Tüb. 1607 und 1608 (gewöhnlich in 4 starken Bdn. 4.) ä" I pn«14. bis 16. Jahrh, umfaßt. Die Katholiken sahen sich dadurch emph"°gegriffen und mit Thatsachen widerlegt, daher Baronius (s. d.) den Ce ^s. „Annalen " entgegensetzte. c^ioue^'

Cephalus , Sohn der Kräusa, nach Andern ein Sohn des HKönigs in Phocis , und der Diomede, und Gemahl der Prvkris. Als ein IJüngling erregte er die Leidenschaft der Aurora, die ihn, als er einstMorgen auf dem HymettuS jagte, entführte, nachdem er sich kurz zuvor mkris vermählt hatte. Er verschmähte die Liebe der Göttin, und sie entlstst I s>>"der traurigen VorauSsagung,' daß er mit seiner Neuvermählten nicht 6^ st,hli»würde. Dies erregte in ihm den Keim der Eifersucht; er stellte sti^ o hMteauf die Probe, in welcher sie wenigstens nicht ganz bestand und daruv -

Vorwürfe von ihm erdulden mußte. In dex Folge ward Prokris stwl "Ke-

eifersüchtig, belauschte ihn einst im Gebüsche aus der Jagd, und da sierausch machte, war sie von C., der das Rauschen eines Wildes zu hö^mit dem Jagdspicß getödtet worden. Er wurde von dem Areopagus a"^ ^ ^ »>^land verbannt, oder, wie Andre erzählen, durchbohrte er sich ausVerzwe,demselben Spieße,