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China , Tschina, hat nebst den unterwürfigen und Schuhländern auf248,359 OM. 242 Mill. Einw. Das eigentliche China , „die Blume der Mitte",hat 61,138 ssjM. (18° 37' —41° 35' N.B.), mit 146,280,163 Einw., vondenen 2 Mill. auf dem Wasser wohnen, 31,000'Matrosen, 822,000 Fußvolk,410,000 Reiterei, 7552 Officiere und 9611 Beamte find. China unterworfensind: die Mandschurei 34,300 (UM-, die Mongolei 91,360, Turfan 27,290,und die Schuhstaaten: Tibet, Butan, Korea , Lickeio, 34,271 ^M. — Erstdurch portugiesische Leefahrer, welche aufVasco da Gama folgten, bekamen dieEuropäer richtigere Vorstellungen von der Lage, Ausdehnung und Beschaffenheitdieses Landes. Seitdem verdanken wir unsere Kenntniß desselben einigen Gesandten,welche den Hof und die Landstraßen gesehen, einigen Handelsleuten, welche dieVorstadt eines Grenzortes bewohnt, und einer bedeutenden Anzahl von Miffiona-rien, die das wiedererzählen, was sie gesehen, aber selten zu würdigen gewußthabcn.Die Eroberungen der Kaiser der Dynastie Mantchou, fälschlich Tataren genannt,haben ihreMacht über den größten Theil der sogenannten freien Tatarei ausgedehnt,deren Bewohner jedoch meistens nicht Tataren, sondern Kalmücken und Mongolensind. Die Russen drangen zugleich in Sibirien vor, und so wurden Rußland undChina Grenznachbarn längs einer Linie von der Gegend des Palcati-Sees bis zurMündung des Amurflusses. Diese langeGrenze ist im Allgemeinen durch die Rich-tung der alkäischen, satanischen und daourischen Gebirge bestimmt, wiewol überdie lehtern hinaus die Russen ihr Reich bis an die Ufer des Amurflusses ausgedehnthaben. DerSeePalcati, die Berge Alak und Belur trennen im W. das chinesischeReich von den Kirgisen, Usbeken und andern unabhängigen Tatarenvölkern. Wäh-rend die chinesische Herrschaft sich im N. und Nordwesten der Grenze des asiati-schen Rußlands näherte, breitete sie sieb im W. und Sütwesten über die weitenRegionen Tibets aus, und erreichte säst die englischen Besitzungen in Bengalen.Die kleinen Länder von Sirinagur, Nepaul und andre, und die Garrowgebirgesind auf dieser Seite die Lchranken zwischen China und Indien . Mehr östlich be-rührt das birmanische Reich die chinesische ProvinzHun-nan. Im S. grenzen vornKaiserthum Anam die Provinzen Lao und Tunkin an China . Der östliche Ocean,mit dem BusenKorea, bespült die Küsten Chinas in einer Ausdehnung von siebent-halbhundert Meilen, von den Grenze» TunkinS bis zur Mundung des Amurstusses.Südlich sind das chinesische oder gelbe Meer und der Meerbusen von Tunkin; derCanal von Formosa trennt die Insel dies. Nam. von dem festen Lande; das blaueund das gelbe Meer verbreiten sich, jenes zwischen China , den Inseln Lieukieu undJapan, dieses zwischen China und Korea. Von Korea bis zum Amurstuß erstrecktsich das japanische Meer, dessen äußerste Spitze den Namen des Meerbusens derTatareierhalten hat. — Das eigentliche China grenzt östlich an den östlichenOcean, gegen N. trennt es die große, schon vor 2000 I. erbaute, 300 Meilenlange, 20 Fuß hohe und auf der Oberfläche 5 Fuß breite Mauer von der Mongolei und dem Manrschulande; westlich setzen politische Grenzen den nomadischen Wan-derungen der Kalmücken oder Elcuthen von Hohonor und der S ifancn ein Ziel,südlich fallen die Grenzen des chinesischen Reichs und des eigentlichen China zusam-men. Es enthält 1572 Städte, darunter sind die wichtigsten: Pe-king, Kan-ton und Nan-king (s. d.); 1193 Festungen, 2796 Tempel, 2606 Klöster,32 kaferl. Paläste :c., und wird in 15 Provinzen getheilt. —ZwciGebirgs-zuge theilen das Land, der eine in südöstl., der andre in nordwestl. Richtung.Jener verbreitet sich zwischen den Provinzen Quang-si, O.uan-tong und Fo-kienim S. und den Provinzen Hu-quang und Kiang-si im N.; er läuft anfangsvon W. nach O., wendet sich aber auf den Grenzen von Fo-kien nordöstlich. DieHai,ptkette, besonders in den Provinzen Käl-cheau und O.uang-si, ist wegen derdort wohnenden wilden Völkerschaften schwer zugänglich; die Reisenden haben nur