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Columbiis
Combination
krocla lls klcoclo ein und segelte stromaufwärts; daher der jetzige Name desFlusses. Hierauf untersuchten seinen Laus abwärts, auf ihren Landreise» quer-durch Nordamerika, 1793 Mackenzie, dann 1305 die amerikanischen Capit. Le-wis und Clarke, bis zur seiner 18,000 Klaftern breiten ?lusmündung. Endlich er-forschte Commodsre Porter 1810 fg., im Auftrag der Regierung, die Küsten desnordwestlichen Theils des Unionsgebiets und machte aus die Vortheile der Coloni-sation der Üsir des Columbia aufmerksam. Dieser Strom hat einen Überfluß anLachsen u. a. Fischen, und ist, bis auf 3 Trageplähe, schiffbar. Die Flut steigtin ihm bis 183 engl. Meilen auswärts. Das Columbiathal ist fruchtbar. Danämlich die Temperatur der Nordwestküste am stille» Meere (eine natürliche Folgeder Abdachung von Morgen gegen Abend) um 15 Grade milder ist als die derNordküste am atlantischen Ocean, so ist auch die Vegetation daselbst weit üppiger.Der Anbau und die Bevölkerung dieses fruchtreichen Küstenreichs können daherschnell zunehmen. Unter den indianischen Stämmen, die am Columbia von Jagd,Fischerei und Tauschhandel mit Pelrwaarcn leben, und die im Ganzen klein undhäßlich gebildet sind, zeichnen sich mehre durch Geschicküchkeit im Canotbau und inder Verfertigung ihrer Geräthschaften sehr aus, vorzüglich die Claksops. (S. dieReisebeschreib. der Capit. Lewis und Clarke.) An der Mündung haben die Verein.Staaten 1791 einen Militairposten Columbia angelegt. Die früher von ihnen,1785 fg. gegründeten Niederlassungen am Columbia, das 1805 angelegte FortClorshop, die 1810 gegründete Stadt Astoria und die 1812 entstandenen Nie-derlassungen an den Nebenflüssen des Columbia fielen im letzten Kriege den Eng-ländern in die Hände, wurden aber im genter Frieden an die Verein. Staaten zu-rückgegeben. Hierauf stützte der Congreß sein Recht auf die 1822 beschlosseneColonisation jenes Theils der Nordwestküste von Nordamerika . Er will zu demEnde die nöthigen Ländereien von den Eingeborenen durch Kauf an sich bringen.Man betrachtet dies zugleich als eine Maßregel gegen das Umsichgreifen der russisch-amerikanisch-» Handelsgesellschaft in jenen Gegenden. Übrigens ist der kürzesteWeg für die Amerikaner, um die chinesischen und indischen Waaren zu beziehenoder gegen Pelzwaaren einzutauschen, der Weg über Columbia; denn von den Felö-gebirgen beträgt der Landweg bis zu der ersten schiffbaren stelle des Missouri 340engl. (73 deutsche) Meilen, wovon 200 bereits völlig fahrbar sind, sodaß es nurnoch der Anlegung einer Kunststraße von 150 engl. (30 deutschen) Meilen bedarf.Dann tritt Nordamerika mit China, Japan, Indien, Peru und Chile in nahenund unmittelbaren Verkehr. 20.
Columella (Lucius IuniuS Moderatus), der gelehrteste praktische Acker-bauschriftsteller des Alterthums, aus Cadip in Spanien gebürtig, lebte um dieMitte des ersten Jahrh, und schrieb 12 noch vorhandene Bücher: „1)c re r»»ti-c->". deren eines,,über den Gartenbau in Versen ist. Er behandelt in diesem Werkealle Zweige der Ökonomie. Hierzu kommt noch ein besonderes Buch von derBaum-zucht. Die beste Ausgabe ist von Gesner in der Sammlung „8,-, >^,inrc- rei ru-(Leipzig 1735, 2 Bde., 4.) und von Ernesti besorgt (Leipzig 1773 fg.,4 .), dann von Schneider 1794—97 in 2 Bdn.
Combination, jede Verbindung gleicher oder verschiedener Gegenstände(Elemente), ohne Rücksicht auf die Ordnung dieser Elemente. — Conrbina-tionslehre, der Inbegriff der Resultate, zu welchen dergleichen Verbindungenführen können, und der darüber sprechenden Regeln. Die Frage z. B.: wie vielAmben sind aus den 5 gezogenen Lotterienummern überhaupt möglich, d. h. wie oftlassen sich 5 Zahlen, je 2 und 2, ohne Wiederholung verbinden? gehört in dasGebiet der Combinationslehre.— Combinatorische Analysis, die oft sehrverwickelte, durch eine eigne Charakteristik ausgezeichnete Anwendung der Combina-