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ges Wesen in den „Serapionsbrüdern", unter dem Namen Sylvester, meisterhaftgezeichnet. VonHouwald gab seine Werke 1826 heraus.
C o n t i(?lntonioSchinelle,?lbbate), ein venetiänischer Patrizier, geb. zu Pa-dua 1677, zog durch s. mathematischen Forschungen Newton's Aufmerksamkeit aufsich. Er hatte den geistlichen Stand aufgegeben, weil er nicht Beichte sitzen wollte.Er ging nach Paris und 1715 nach London , wo er auf Newton's Antrag zumMitglied d. k. (Gesellschaft ausgenommen ward und, in den Streit zwischen Leib-lich und Newton verwickelt, durch das Bestreben, keinem zu mißfallen, keinem ge-nügte. Anfällig war er in den Besitz einer Handschrift gekommen, die Newton'sSrstem der Zeitrechnung enthielt. Durch C.'S Mittheilung kam sie in Freret'SHaute, der sie mit scharfen Noten bekanntmachte. Newton nannte dies einelln-rccbtlichkeit. Kränklichkeit zwangC. 1726 den mildern Himmel seines Vaterlandesaufzusuchen. Er lebte meistens zu Venedig , ganz seinen literarischen und dichteri-schen Beschäftigungen hingegeben. Von den 6 Bänden seiner Werke, die er her-ausgeben wollte, sind nur die beiden ersten erschienen (Venedig 1739, 4.); dererste enthalt ein langes Gedicht: „II gl<>l»> ,li 1 <>»><", das platonische Ideenüber dasSchöne versmnlichcn sollte. Nach C.'S Tode (1749 zu Patua) erschienen1751 zu Floren; 4 s. Trauerspiele („Iunius Brutus", „Cäsar", „Marcus Bru-tus" und „DrusuS "), die nicht dazu beitrugen, seinen dichterischen Werth außer allenZweifel zu setzen. In C.'S Werken erkannte man überall mehr den abstracto» Den-ker als den gestaltenden Dichter, und seiner Sprache macht man den Vor-warf, daß sie bei aller Krästigkcit doch keineswegs frei von fremdartigen Ein-mischungen sei.
C o n t i n e n t, Das, was ununterbrochen zusammenhängt. Insbesonderedie großen Massen Landes auf dem Erdkörper, zum Unterschiede von den Inseln;z. B. der Comment: das feste Land von Europa , im Gegensatze von England; dasFestland von Amerika : der ganze Welttheil mit Ausnahme der Inseln.
C o n t i n e n t a l sy st e m, der Plan Napoleons , England von aller Ver-bindung mit dem Festlande von Europa auszuschließen. Aller Handel mit engli-schen Waaren und Producten ward wie jeder andre Verkehr mit dem britischenReiche verboten, um England aus diese Weise zum Frieden und zur Anerkennungdes im unechter Frieden aufgestellten SeerechtS zu zwingen. Seit längerer Zeitwar nämlich zwischen den seefahrenden Nationen über die Rechte der neutralenFlagge ein heftiger Streit geführt worden, der folgende Streitpunkte betraf: 1)Macht frei Schiff frei Gut oder nicht? 2) Macht unfrei Schiff unfrei Gut odernicht? 3) Wie weit erstreckt sich das Recht der kriegführenden Mächte, neutraleSchiffe zu visilircu, wmn sie ohne oder wenn sie unter Convoy segeln? 4) WasistKriegScontrebande zurSee, und wozu berechtigt sie? 5) Wie weit erstreckt sichdie Defuguiß, Örter in Blockadestand zu erklären? und endlich 6) Ist ein Handel,der den Neutralen in Friedenszeiten verboten war, ihnen in Kriegszeiten erlaubt,oder dürfen die Neutralen den Handel mit den Colonien der kriegführenden Mächtebetreiben oder nicht? In der Beantwortung jeder dieser Fragen, die für den See-handel der Neutralen insbesondere von der höchsten Wichtigkeit sind, wichen inneuei n Zeiten die Engländer nicht nur von den Neutralen, sondern auch gewöhnlichvon den minder mächtigen Seestaaten, mit denen sie in Kriege verwickelt waren,durchaus ab. Doch nicht England allein setzte sich in eine solche Opposition gegendie Grundsätze der Neutralen, solidem auch Frankreich ; andre Seemächte thatenDass lbe, sobald sie sich stark genug fühlten, ihre Prätensioncn durchführen zu kön-nen. So ward allmälig von der übe! wiegenden Seemacht der Grundsatz bestirnte»:frei Sclnff mache frei Gut, und das neutrale Gut ward immer seltener in feindli-chen Schiffen respectirt; man halte sich das Recht angemaßt, nicht nur einzeln se-gelnde neutrale iLci-iffe. sondern auch selbst solche, die in Flotten unter Convoi ) des