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Contratöne
Contribution
malerische Contrast auf diesen Contrast der Figur, wie allerdings bisweilen ge-schehen ist, eingeschränkt wird, dürfte die Behauptung gegründet sein, daß sich dieBedeutung des Contrastes in der Malerei ganz von der gewöhnlichen entferne.Nirgends aber hat man wol den Künstlern willkürlichere Regeln aufbürden wollen,als eben in Ansehung dieses sogenannten Contrastes. Nimmt man mit Mengs an,Laß man in derMalerei unterContrast eine zweckmäßige Abwechselung in den Pak-tiern verstehe, entgegengesetzt Dem, was man Wiederholung nennt: so dürfte derKetzer Diderot wol Recht haben, wen» er sagt: „Der einzige Contrast, den derGeschmack billigen kann, ist der, welcher aus Verschiedenheit der Kraft und derTheilnahme entspringt. Es bedarf keines andern. Der Contrast der Dtudirstube,der Akademie, der Lchule ist falsch".
Contratöne, s. Tabulatur.
C o n t ra v a l l a t i o n s l i n i e, s. Circumvallationslinie.
C o » t r a v i o l o n, s. Geige.
Contr e-A l t oderContra-Alt, in derTonkunst, die Mittelstimme zwischenTenor und Discant; auch Alt überhaupt genannt.
Contrebande nennen wir alle Waaren, die gesetzwidrig in ein Landein-, oder aus einem Lande ausgeführt» werden. Es gibt 1) Kriegs-, 2) Han-delsconirebande. Was Kriegscontrebande sei, bestimmen die unter den Staa-ten vorhandenen Verträge, die aber keineswegs übereinstimmend sind. Nochvor dem lä.n.'nMito ,wl nu,ie (s. Handelsrecht) der italienischen Handelsstaatenwar von mehren Mächten ihren Unterthanen verboten, dem Feinde Waffen zuzu-führen. Durch Verträge und Verordnungen der kriegführenden Mächte selbstward es nachher auch neutralen Staaten untersagt, Kriegsvorräthe gegen den Feindzu führen, und daher wurde der Name Contrebande— enniü, l>-,»>>n>>> — ge-wöhnlich. Zn der Folge dehnte man den Begriff auch auf solche Stoffe aus, wor-aus KnegSgeräih gemacht werden konnte. Alle übrige Gattungen Waaren hin-,gegen, auch wenn sie dem Feinde sehr nützlich sein könnten, als: Getreide, Wein,Lebensm stiel, Geld u. s. w., galten, außer wenigen, durch besondere Verträgebestimmten Ausnahmen (z. B. im Vertrage zwischen Spanien und Frankreich 1604, zwischen England und Holland 1854 u. a.), für freie Waare, bis in neue-ster Zeit dem Begriffe der Kriegscontrebande eine unerhörte Ausdehnung gegebenwurde. Mehre kriegführende Mächte erlaubten sich bei dem gegen Ende des vori-gen Zahrh. ausgebt ochenen Kriege einseitige Erklärungen darüber, z. B. 1104England und Rußland, welche verlangten, daß Frankreich auch kein Getreide vonneutralen Mächten zugeführt werde, und England verfuhr am Ende dabei mitdictawrischer Willkür, indem es z. B. gesalzenes Fleisch für Contrebande erklärte,unter dem Verwände, daß es nur für Garnisonen und Schiffsmannschaften be-stimmt sein könne. Über HandelScontrebande bestimmt jeder einzelne Staat selbst,meist nach dem Grundsätze, Nichts einführen zu lasse», was das Land selbst inMenge erzeugt, und Nichts auszuführen, was nicht den eigenen Bedarf übersteigt.
Contregarde Couvreface), in der Befestigungskunst, ein Außenwerk,das in Form einer Fleche vor den Facen einer Bastion, zuweilen auch vor einemRavelin oder anderm Werke liegt, und den Zweck hat, die Fuklermauer derselbenzu decken, auch eine doppelte Vertheidigung zu geben. Die größer» Baukostenstehen niit dem Nutzen dieser Werke nicht im Verhältniß, besonders wenn sie nurganz schmal und ohne Geschütze (wo sie den Namen Couvreface insbesondere er-halten angelegt werden.
C o n r r e sc a r p e, in der Befestigungskunst, die Gegenböschung, d. i, dieschiefgemauei te äußere Grabenseite gegen das Feld zu, welche der innern Böschungdes Grabens (e5o-,ij>e) aufder Stadtscire entgegensteht.
Contribution (Zusammenlegung), 1) die Abgabe, welche den Be-