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Cowper Coxe
unterrichten. Dieses gelang ihm nicht, vielmehr zog er sich von den politischenAngelegenheiten zurück, legte sich auf die Naturwiffenschaften und wurde I). derMedicin. Sich seiner kreugeleisteten Dienste bewußt, machte er sich bei der Wie-,derherstellung der Regierung Hoffnung zu einer ansehnlichen Beförderung, sahsich aber getäuscht. Gekränkt darüber, begab er sich nach Cherstey in Surrev,erhielt zwar einige Unterstützung, genoß sie jedoch nicht lange, denn er starb be-reits den 28. Juli 1661. In der Westminsterablei neben Chaucer und Spencerbegraben, erhielt er auf seinem Denkmale die Beinamen: ,Vn^Iorum Linclarus,lA.eous t t >I.ire>. In seinen Gedichten herrscht eine große Abwechselung desSrylS und der Empfindung; sie erheben sich von tändelnder Leichtigkeit bis zuSchauer erweckender Größe, ^eine „Ode on >vit" ist vortrefflich, und seineBallade (chronwle" nennt Johnson compusitinn unriv-iNcck anil
.->><»><:". Seine Werke mit Anmerk. von Aikin, London 1802, in3Bdn., unhmehrmals.
Cowper (William), Lehrdichter, geb. 1132 zu Berkhamstead in derGrafschaft Hertfort, entsagte aus menschenscheuer Kränklichkeit der Stelle einesSecrekairs des Oberhauses, die in seiner Familie beinahe erblich war, sowie allenöffentlichen Stellen 1162, und gab sich einer Zurückgezogenheit hin, die, verbun-den mit religiösen Beängstigungen, ihm eine Gemürhskrankheit zuzog. Don ih-ren heftigsten Anfällen geheilt, zog er sich aufs Land zurück und wandte sich derDichtkunst zu. Die ersten Proben seines Talents erschienen 1182, in deins. I.,wo einer von C.'S Freunden, Newton, seine der Schwärmerin Guyon nachge-bildeten geistlichen Lieder „Ilv-lnis vk Olnev", herausgab. Ein Scherz mußteder Anlaß werden, seinen Landsleuten zu zeigen, welches Talent in ihm schlum-mere. Eine geistreiche Verehrerin Milton's, Mistriß Austen, gab C. auf, übereinen beliebigen Gegenstand, z. B. ein Sopha, das gerade da stand, ein Ge-dicht zu schreiben, das neben jenem Muster noch genannt werden könnte. C.schrieb hierauf in reimlosen Versen ein Gedicht in 6 Gesängen u. d. T.: „Tlm(„Die Aufgabe"). Die ergreifenden Naturschilderungen, wodurch C.an Thomson erinnerte, der Ernst und die Würde seiner Gedanken entschuldigtenbei den Engländern, die sich durch den schwärmerischen Trübsinn des Ganzen inihrer Eigenthümlichkeit ergriffen suhlten, selbst die lockere Art, wie diese Betrach-tungen verbunden und herbeigeführt waren. C.'s Schwermuth kehrte nachheraufs neue zurück, obgleich er die (von Bürger nachgebildete) komische Ballade desJohn Gilpin seiner Freundin, Mistriß Austen, nacherzählte. Zu seiner Zer-streuung fing er eine Übersetzung der „Iliade " und „Odyssee" in reimlosen Ver-sen an, der das Verdienst der Treue in Vergleich der Pope'schen zuerkannt wird.Die zum Theil kostbaren AuSg. (letzte und bekannte, Lond. 1816, 4 Bde.) bewei-sen, daß C.'s Verdienst nicht unerkannt ist, obgleich die von ihm gewählte Versarr,bl-iuk verse, wol dazu beiträgt, daß seine Werke nicht ganz ungetheilten Beifallfinden. Fortwährend kränklich und von scrupulösen methodistischen Predigernängülich gemacht, ja bis zur sittlichen Verzweiflung getrieben, was an der Un-gleichheit seiner Hervorbringungen sehr bemerklich ist, starb C. 1800. Manfindet seine letzten Gedichte in „Ocnvpor's lisb aucl postumem; evorles >V.iluvl.-ie" (Lond. 1809 oder 1812, 4 Bde.). Die „private correspoiulenee okWill. Locvper gab, aus den Originalpapieren, John Johnson (1824, 2 Bde.)heraus.
Cope (William), Reisender und Geschichtschreiber, geb. in London 1141,wurde in Eton erzogen und studirte in Cambridge , dann begleitete er nach und nachals Führer mehre junge Männer aus den ersten engl. Familien auf ihren Reisendurch Europa , namentlich einen Grafen Pembroke, den nachmaligen großen Par-lamentsredner Whitbread und den Marquis v. Cornwalliö. Diesen Reisen ha-