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die Pelasger. Nach dem Erlöschen der alten Geschlechter wurde das Hellenischeimmer mehr abgewandt voni Morgenländischen, wurde Heller, aber inhaltleerer.Priestergeschlechter hatten sich kastenmäßig zusammengezogen, und was von alterbedeutungsvoller Poesie noch übrig war, fand sich in die Mysterien zusammenge-dränak. Bei Homer und HesioduS sind deutliche Spuren, daß sie ältere Begriffeund Überlieferungen selbst schon mißverstanden, doch bei Beiden auck Beweise, daßsie in der alten Theologie nicht unwissend waren. In einer höher» -Offenbarungmüssen wir demnach den ersten Keim der höher» Lehren solcher Art finden, unddas scheinbar Gelöste zu diesem Urzusammenhange hinausdeutend, müssen wir beiähnlichen Sinnbildern und Allegorien auf eine gleiche Uransicht schließen. C. ent-wickelte diese Sätze in seiner „Symbolik und Mythologie der alten Völker, beson-ders der Griechen", deren neue AuSg. (Leipz. und Darmst. 1819—21, 5 Bde.,nebst einem Atlasse) den Widerspruch noch lebhafter erregte, den die frühere, we-niger durchgeführte schon erfahren hatte. Namentlich ist G. Hermann in den„Briefen über Homer und HesioduS, vorzüglich über die Theogonie" (Heidelberg 1818), dann m einem Briefe an E. „Über das Wesen und die Behandlung derMythologie" (Leipz. 1819) ihm mit einer Klarheit und Eonsequenz entgegenge-treten, die seiner Ansicht viele Freunde gewonnen hat. Offenen Krieg hatte derSymbolik I. H. Voß angekündigt in der „Jenaischen Lit.-Ztg.", Dec. 1819,Mai 1821 und März 1823, woraus sein Buch „ Antisymbolch" (Stuttgart 1821) entstand, das Gegenschriften von Wolfg. Wenzel u. A. veranlaßte. DieÜbersicht der in C. S „Symbolik" mit holländischer Gelehrsamkeit ausgeführtenSätze hat durch einen von Moser besorgten „Auszug der Wymbolik und Mytho-logie" (Leipz. und Darmst. 1822, 1 Bd.), für Viele an Faßlichkeit gewonnen.AusWyttenbach's undMeermann's Zureden hatte E. 1809 die Professur der Philo-logie in Leyden angenommen, aber noch ehe er die ihm bestimmte Lehrkanzel bestie-gen hatte (durch die Rede: „!)« civitiiti; .Itbeumui» oi»»is Iiunwnimtiz j>.,-renti!", Leyden 1809, wollte er von ihr Besitz nehmen), fühlte er die Einwirkungeines ihm feindlichen Klimas und kehrte noch im Oct. d. I. nach Heidelberg zurück,wo er in seine vorige Wirksamkeit wieder eintrat. Seitdem erschien von ihm eineAusgabe des „l'Iotlnus elo ziulorituckine, aueest. ?i oei> clisz». cl« pulm ituckiliu vtIiiiiwie. ldHeopiiori di.itliaimeli; untitlieticu;" (Heidelberg 1814), und nebst an-dern Aufsitzen, eine Darstellung seines Lebens in den „Zeitgenossen", N. R.,Nr. V II. H. T. N. F. D. Güigniaut hat C.'s Symbolik theils übersetzt, theilsumgearbeitet in den „llelixinii; cke l'unliguilä roi^i>l,ürr5 zii liimpiilemeiit lbn>8Ivuiii l'orinos üsniboligues et loyilivlog." (Paris 1824 sg>). Die pariser Akad,d. Jnschr. ernannte C. 1825 zu ihrem ausw. Mitgliede.
Crevenna (Pietro Antonio), gewöhnlich Bolongaro Crevenna genannt,Bibliograph, geb. um die Mitte des 18. Jahrh, zu Mailand , verdankte seinemStiefvater, Bolongaro (dessen Namen er annahm), ein beträchtliches Vermögenund lebte meistentheils in Holland . Liebe zu den Wissenschaften, besonders literar-geschichtliche Forschungen, füllten die von einem großen Handelsgeschäfte freienStunden und wurden ihm Anlaß, sich eine auserlesene Büchersammlung anzu-schaffen. Durch die gelehrten Nachrichten, die er über seine Bibliothek bekannt-machte oder bekanntmachen ließ, haben die Werke, die zu ihr gehörten, bei denLiebhabern Werth, und diese Verzeichnisse selbst bibliographische Autorität erlangt.<Loin „tAt.'iloono luisoinx' ür ü> ovlierlion >!e« livies <>e dl. Orrvrn» >" (Amst.1776, gr. 4., 6 Bde.) enthält genaue Beschreibungen von Jncunabeln, Eollatio-nen seltener Bücher und zum ersten Male gedruckte Briefe mehrer Gelehrten des17. und 18. Jahrh. Um jedoch die Bedeutenheit der Erevenna'scheu Bibliothekkennen zu lerne», muß man ihn mit dem andern „lAt -,Io^,ie cle» liv>> z ,!s Is bil>!.äv .^l. Orevvnim „(Amst. 1789, 6 Bde.) vergleichen, der durch beigcdruckte